Acker in Vehra + Kies und Kiessande im Grundeigentum

Thüringen, Sömmerda

Acker in Vehra + Kies und Kiessande im Grundeigentum - Ausschreibungsgegenstand

Ausschreibungsgegenstand

Acker in Vehra + Kies und Kiessande im Grundeigentum - Lage

Lage

Acker in Vehra + Kies und Kiessande im Grundeigentum - topografische Karte

topografische Karte

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    SD68-1800-028021
  • Bundesland
    Thüringen
  • Kreis
    Sömmerda
  • Gemeinde
    Straußfurt
  • Gemarkung
    Vehra
  • Objektart
    Acker und Grünland
    Bodenschätze-Ausschreibung
  • Größe
    13,9713 ha
  • Orientierungswert (Kauf)
    nach Gebot

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Das Ausschreibungsobjekt befindet sich im Lagerstättengebiet „Stotternheimer Talzug“, einem Verbreitungsgebiet oberflächennah lagernder Kiessande. Die anstehenden Rohstoffe sind in der Region vielfach aufgeschlossen, so auch benachbart. Der Bodenschatz Kiessande u.a. ist Bestandteil des Grundeigentums. Das Ackerland, mit einer durchschnittlichen Bonität von 79 Bodenpunkten, wird landwirtschaftlich genutzt. Bitte beachten Sie unsere Ausschreibungsbedingungen!


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OBJEKT (Bodenschatz im Grundeigentum)

Bodenschatzführende Flurstücke „GRE Vehra“

Bodenschatz
Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen



Größe
Das angebotene Los aus 12 teilweise arrondierten Flurstücken besitzt eine Fläche von insgesamt 13,9713 ha.

Rechtliche Einordnung

Die anstehenden Bodenschätze sind Bestandteil des Grundeigentums.



Oberflächennutzung
Der Boden wird landwirtschaftlich genutzt.

Bergwerkseigentum der BVVG

Am Standort Vehra/Haßleben verfügt die BVVG derzeit über einige weitere Grundstücke nord-/östlich der angebotenen Flächen jedoch über kein Bergwerkseigentum.

Bei Interesse an Tonrohstoffen und Kalkgesteinen steht in einem Umkreis von 100 km Bergwerkseigentum von der BVVG zum Kauf zur Verfügung:

Darunter im Freistaat Thüringen:

• in südöstlicher Richtung und einer Entfernung von

    - ca. 40 km das Bergwerkseigentum Reisdorf-Ost, verliehen für den Bodenschatz tonige Gesteine zur Herstellung von Mauerklinkern und Hartbrandziegeln,

    - ca. 50 km das Bergwerkseigentum Steudnitz, Feld 3 und Steudnitz, Feld 4 – beide verliehen für den Bodenschatz Gesteine zur Herstellung von Schotter und Splitt (Kalkgestein, Muschelkalk),

• in südliche Richtungen und einer Entfernung von

    - ca. 60 km das Bergwerkseigentum Döschnitz/Am Gartenberg, verliehen für den Bodenschatz Gesteine zur Herstellung von Schotter und Splitt (Kalkgestein, Marmor),

    - ca. 75 km das Bergwerkseigentum Brattendorf-Ost, verliehen für den Bodenschatz tonige Gesteine zur Herstellung kleinformatiger Wandbauelemente,

    - ca. 85 km das Bergwerkseigentum Röttersdorf/Kühler Morgen, verliehen für den Bodenschatz Dachschiefer,

• in nordwestlicher Richtung und einer Entfernung von

    - ca. 15 km das Bergwerkseigentum Niedertopfstedt,

    - ca. 22 km das Bergwerkseigentum Hohenebra und
    - ca. 30 km, am Standort „Roter Berg“ bei Mühlhausen, das Bergwerkseigentum Bollstedt-Ost, alle verliehen für den Bodenschatz 9.21 - tonige Gesteine zur Herstellung von Mauerklinkern und Hartbrandziegeln sowie letzteres zudem für den Bodenschatz 9.19 - tonige Gesteine für spezielle Einsatzgebiete (Herstellung von Fußbodenfliesen und dichten Fassadenelementen)

    - ca. 55 km das Bergwerkseigentum Großbartloff, verliehen für den Bodenschatz Kalksteine zur Herstellung von Industrie-, Brannt-, und Düngekalk (Süßwasserkalk/Kalktuff)

    Soweit die BVVG ein Interessenbekundungsverfahren für das Bergwerkseigentum eingeleitet hat oder es ausgeschrieben ist, sind nähere Informationen zu dem Bergwerkseigentum auf der Webseite der BVVG veröffentlicht.


LAGERSTÄTTE



    Quellen:


    [1] Reyer, S. (1995): Aufsuchungsbetriebsplan zum Bergwerksfeld Vehra-Haßleben.- IHU Gesellschaft für Ingenieur-, Hydro- und Umweltgeologie mbH, Erfurt (enthält u.a. ein geologisches und ein hydrogeologisches Gutachten) – zitiert in [4],


    [2] Klaua, D. (1996): Gutachten Aufsuchung Kiessand Vehra/Haßleben 1996.- Jena – zitiert in [4],


    [3] Digitale Geologische Karte, Meßtischblatt Nr. 4831 Gebesee.- Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, Weimar. – zitiert in [4],


    [4] Nestler, A. (2021): Rohstoffgeologische Stellungnahme.- Thüringer Landesanstalt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN), Referat Angewandte Geologie/Georisiken, Email vom 03.05.2021 unter Bezugnahme auf Archivdokumente,


    [5] Auszug aus der Bohrpunktkarte der BGR für Deutschland, Stand 14.05.2021.


Geologische Verhältnisse

Das Flurstückslos befindet sich im zentralen Teil des Thüringer Beckens, östlich des ausgedehnten Hochwasserrückhaltebeckens Straußfurt im Lagerstättengebiet „Stotternheimer Talzug“.

Im Lagerstättengebiet „Stotternheimer Talzug“ lagern unter geringmächtigen vorwiegend tonig-schluffigen Auensedimenten (1 - 1,5 m) mehrere Meter mächtige Kiessande der weichselzeitlichen Niederterrasse. Sie werden von Ton-, Ton-Schluffsteinen und z.T. Tonmergelsteinen des Mittleren Keupers unterlagert.

Die Kiessandmächtigkeiten im Bereich der angebotenen Flächen werden am westlichen Rand entlang der Landstraße mit 8 bis 9 m angegeben. Am östlichen Rand entlang der Schmalen Gera nehmen sie der Topografie folgend vermutlich deutlich ab. Die Geländeoberfläche des Flurstücksloses fällt von ca. + 148 m NHN entlang der Landstraße auf ca. + 145 m NHN entlang der Schmalen Gera ab.

Untersuchungsstand

Das Lagerstättengebiet „Stotternheimer Talzug“ dient dem Abbau von Kiesen und Kiessanden für die Herstellung von Betonzuschlagstoffen und ist jedenfalls im Bereich der aktiven Gewinnungsstätten eingehend rohstoffgeologisch erkundet und anwendungsseitig bekannt.

Westlich des ausgeschriebenen Flurstücksloses, im Bereich des Bewilligungsfeldes Vehra/Haßleben, wurden Kiese und Kiessande in abbauwürdiger Mächtigkeit bei Aufsuchungsarbeiten in den 1990er Jahren angetroffen, vgl. [1], [2] und [4]. Die Verhältnisse in Bezug auf die angebotenen Flächen werden aus Analogiegründen als vergleichbar angenommen. Die konkreten Verhältnisse Nutzbarkeiten der anstehenden Gesteine bleiben im Zuge künftiger rohstoffgeologischer Untersuchungsarbeiten zu prüfen.

Petrographische und qualitative Kennzeichnung

Bei den vorkommenden Kiessanden handelt es sich um ein Korngemisch aus Fein- und Mittelkies, z.T. Grobkies zzgl. geringer Sand-, Schluff- und Überkornanteile.

Petrografisch bestehen die Gerölle überwiegend aus den Gesteinen des Thüringer Waldes (Rhyolite und Andesite). Untergeordnet sind Kalksteine, Tuffe, Quarze und evtl. nordisches Material vertreten.

Verwendungsmöglichkeiten

Es wird davon ausgegangen, dass sich analog zu den bei Alperstedt und Stotternheim in Gewinnung stehenden Kiessandlagerstätten im „Stotternheimer Talzug“ typischerweise Betonzuschlagstoffe oder Straßenbaumaterial herstellen lassen.

Abbausituation

Das ausgebotene Flurstückslos ist unverritzt. Mit seiner bergbaulichen Inanspruchnahme wird ausweislich der ausgewiesenen Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für die Rohstoffsicherung zunächst nicht gerechnet, vgl. Rubrik RAUMORDNUNG. Sie können auf den angrenzenden Flächen jedoch nicht ausgeschlossen werden, da entgegenstehende, insbesondere naturschutzfachliche Ausweisungen im Bereich der angebotenen Flurstücke nicht vorliegen, vgl. Rubrik SCHUTZGEBIETE. Belange des Hochwasserschutzes sind zu prüfen und zu beachten.

Das westlich angrenzende Bewilligungsfeld Vehra/Haßleben ist nahe der Haßleber Straße bereits zum Teil verritzt, vgl. Luftbild.

Vorratssituation

Bezogen auf die Lage und Geometrie des ausgeschriebenen Flurstücksloses können bis zu 9 m mächtige kiesige Gesteine oberhalb und unterhalb des Grundwasserspiegels zur Nutzung anstehen.

Industrielle Bedeutung

Die gute Qualität der Rohstoffe im Lagerstättengebiet „Stotternheimer Talzug“ und die verfügbare Vorratsmenge führten in diesem Talzug zur Entwicklung mehrerer leistungsfähiger Kiessandtagebaue und Verarbeitungswerke mit überregionaler Bedeutung.


ACKERBODEN

Nutzungsart

Bei den Flächen handelt es sich um Ackerland mit einer durchschnittlichen Bonität von 79 Bodenpunkten. Der Pachtzins beträgt 10.329,36 EUR/Jahr.

Vertragliche Situation

Die Flächen des Loses sind, mit Ausnahme des Flurstücks 216/2, Flur 2 in Vehra noch bis zum 30.09.2021 zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet. Für das Flurstück 216/2, Flur 2 in Vehra besteht ein Landpachtvertrag bis zum 30.09.2025. Die Pachtverträge sind vom Erwerber bis zu dessen Ablauf zu übernehmen.

Jagdliche Situation

Das Ausschreibungsobjekt bildet auf Grund der geringen Größe keinen Eigenjagdbezirk. Die Fläche gehört zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk der örtlichen Jagdgenossenschaft.

Grundbuchliche Situation

Amtsgericht Sömmerda, Grundbuch von Vehra


Abt. I:

BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, Berlin


Abt.II:

An den Flurstücken 303/55, 303/56, 303/65, 303/67 und 216/2 der Gemarkung Vehra, Flur 002, lastet eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Wasserleitung) für die Thüwa ThüringenWasser GmbH mit Sitz Erfurt.

Am Flurstück 303/74 der Gemarkung Vehra, Flur 002, lastet eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Wasserleitung) für die Thüwa ThüringenWasser GmbH mit Sitz Erfurt.

An den Flurstücken 216/1, 303/73, 303/75, 303/77, 303/98 und 303/99 der Gemarkung Vehra, Flur 002, lastet eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Wasserleitung) für die Thüwa ThüringenWasser GmbH mit Sitz Erfurt.


Abt.III:

keine Eintragung

Besonderheiten

Die dem Grundeigentum unterfallenden Bodenschätze sind unter der Rubrik LAGERSTÄTTE detailliert beschrieben.


ÖFFENTLICHE PLANUNG

Landesplanerische Einordnung

Das Lagerstättengebiet „Stotternheimer Talzug“ ist im Landesentwicklungsprogramm Thüringen 2025 auf der Karte 11 - Potenzial oberflächennaher Rohstoffe in Thüringen als großräumige Rohstoffpotenzialfläche für Kiessande eingetragen. Sie wird im Bereich der angebotenen Flächen lt. Karte 10 von einem Freiraumbereich Landwirtschaft überlagert. Angrenzend sind ein Freiraumsystem Auelebensräume und Risikobereiche Hochwassergefahr dargestellt. Hinsichtlich der Verkehrsinfrastruktur meldete der Freistaat Thüringen die noch nicht realisierten Vorhaben aus den bisherigen Bundesverkehrswege-/Bedarfsplänen - wie den Bau von Ortsumgehungen - für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans an.


Quelle:


Landesentwicklungsprogramm Thüringen 2025 vom 15.05.2014, veröffentlicht am 04.07.2014, in Kraft seit 05.07.201,Abfrage zuletzt am 14.05.2021


Regionalplanerische Einordnung

Das ausgebotene Flurstückslos grenzt unmittelbar östlich an das Vorranggebiet für die Rohstoffgewinnung „Vehra/Haßleben“ (KIS 23) und ist selber nicht beplant. Unmittelbar nördlich der Flächen verläuft die geplante Trasse für die Ortsumgehung Haßleben. Östlich der Flächen ist das Vorranggebiet Hochwasserschutz „Unstrut unterhalb Hochwasserrückhaltebecken Straußfurt bis Büchel“ dargestellt.

An das Vorranggebiet für die Rohstoffgewinnung „Vehra/Haßleben“ (KIS 23) grenzt das Vorbehaltsgebiet für die Rohstoffsicherung „Vehra-Haßleben, südlich“ (kis 28).

Gemäß des aktuell öffentlich bekannt gemachten Planungsstandes zur Fortschreibung des Regionalplans Mittelthüringen sollen die bestehenden Ausweisungen erhalten bleiben. Hinzu kommt im bislang nicht beplanten Bereich der angebotenen Flächen ein Vorbehaltsgebiet für die Landwirtschaftliche Bodennutzung. Der 1. Entwurf wurde vom 07.11.2019 bis 10.02.2020 öffentlich ausgelegt; eingereichte Stellungnahmen/Einwendungen werden derzeit abgewogen.


Quellen:


Regionalplan Mittelthüringen, mit der Bekanntgabe der Genehmigung im Thüringer Staatsanzeiger Nr. 31/2011 vom 01.08.2011 in Kraft getreten, BVVG-GIS, Bekanntmachung der Öffentlichen Auslegung des 1. Entwurfs im Thüringer Staatsanzeiger (ThürStA) Nr. 43/2019, Seite 1707, Webseite der Regionalen Planungsgemeinschaft Mittelthüringen


Kommunale Planung

Das Flurstückslos liegt im Plangebiet der Gemeinde Straußfurt, für das derzeit kein rechtsgültiger Flächennutzungsplan vorliegt.


Quelle:


Webseite der Verbandsgemeinde Straußfurt, Abfrage zuletzt am 12.05.2021


SCHUTZGEBIETE / BELASTUNGEN

Trinkwasserschutz

Für den Betrachtungsraum sind keine ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebiete dargestellt.


Quellen:


Regionalplan Mittelthüringen, mit der Bekanntgabe der Genehmigung im Thüringer Staatsanzeiger Nr. 31/2011 vom 01.08.2011 in Kraft getreten, Thüringer Verwaltungsamt, Geoportal des Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz des Freistaates Thüringen, Wasser- und Heilquellenschutzgebiete -Abfrage vom 06.04.2021, BVVG-GIS

Hochwasserschutz

Das Flurstück ist von ausgewiesenen Hochwasserschutzgebieten und von Überschwemmungsgebieten betroffen.


Quelle:


Regionalplan Mittelthüringen, mit der Bekanntgabe der Genehmigung im Thüringer Staatsanzeiger Nr. 31/2011 vom 01.08.2011 in Kraft getreten, Thüringer Verwaltungsamt, Geoportal des Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz des Freistaates Thüringen, Überschwemmungsgebiete (Stand 20.08.2019) - Abfrage vom 06.04.2021, BVVG-GIS

Naturschutz

Es liegen keine Hinweise auf Schutzgebietsausweisungen für das Flurstückslos vor.

Südlich des Flurstücksloses und der Ortsverbindungsstraße zwischen Henschleben und Werningshausen liegen das Vogelschutzgebiet (SPA) „Gera-Unstrut-Niederung um Straußfurt“ und das FFH-Gebiet „Haßlebener Ried - Alperstedter Ried“.


Quellen:


BVVG-BI und BVVG-GIS Layer „Schutzgebiete“ (Bundesamt für Naturschutz), Stand 01/2021,
Regionalplan Mittelthüringen, mit der Bekanntgabe der Genehmigung im Thüringer Staatsanzeiger Nr. 31/2011 vom 01.08.2011 in Kraft getreten

Bodendenkmale

Es liegen keine Hinweise auf etwaige Betroffenheit vor.


Quellen:


BVVG-GIS: Topografische Karten TK10 und TK25

Altlasten- und Kampfmittelverdacht

Das Flurstückslos umfasst keine Verdachtsflächen, ebenso keine Ausweisungen "Roter Gebiete" (= nitratbelastete Gebiete nach § 13a Düngeverordnung 2020, DüV 2020).


Quellen:


BVVG-BI, BVVG-GIS: keine Umweltbelastung-Flurstücke, Topografische Karten TK 25 und TK 10, „Rote Gebiete“- Abfrage zuletzt am 14.05.2021


INFRASTRUKTUR / ERSCHLIEßUNG

Verkehrswege

Das knapp 14 ha große Flurstückslos liegt im Norden Thüringens, nördlich von Erfurt und Stotternheim und ist von der etwa 10 km entfernten Bundesautobahn A 71, Anschlussstellen 7 - Erfurt-Nord und 8 - Erfurt-Stotternheim, über Landstraßen in Verbindung mit dem örtlichen Straßen- und Wegenetz und über die Bundesstraßen B 4 und B 176 bei Straußfurt verkehrsgünstig zu erreichen.

Die geplante Trasse für die Ortsumgehung Straußfurt der B 4 verläuft unmittelbar nördlich des angebotenen Flächenloses.

Unmittelbar westlich des benachbarten Bewilligungsfeldes Vehra/Haßleben verläuft eine Eisenbahnstrecke.


Quellen:


BVVG-GIS: Topografische Karten, Luftbild, Regionaler Raumordnungsplan Mittelthüringen, Bundesverkehrswegeplan

Versorgungsleitungen/-trassen

Alle Flurstücke werden straßenbegleitend von Wasserleitungen gequert für die Gestattungsverträge mit der ThüringerWasser GmbH bestehen und für die dinglich gesicherte Wasserleitungsrechte nach § 9 GBBerG und §§ 8 SachenR-DV im Grundbuch eingetragen sind. Nördlich und weiter östlich der Flächen verlaufen Elektroleitungen.


Quellen:


Grundbücher, BVVG-GIS: Topografische Karten TK 10 und TK 25, Layer Regionaler Raumordnungsplan Mittelthüringen

Industriell-gewerbliche Standorte

Die Flächen liegen in der nördlichen Fortsetzung des "Stotternheimer Talzuges" auf den diverse Kiessandtagebaue nördlich von Erfurt bauen. Unmittelbar westlich der Flurstücke befindet sich der Kiessandtagebau Vehra/Haßleben.


Quelle:



BVVG-GIS: Topografische Karten


BESONDERHEITEN

Dauerhafte
Beschränkungen

Allgemein ist der den geltenden Standards entsprechende Abstand zu schützenswerten Objekten, Ortslagen und öffentlichen Straßen einzuhalten.

Für die querenden dinglich gesicherten Wasserleitungen bestehen Gestattungsverträge: 50-5-2994 (6 der GRE-FS mit
0,1079 ha betroffen), 50-5-3055 (6 GRE-FS mit
0,1220 ha betroffen).

Erweiterungsmöglichkeiten

Angeboten werden landwirtschaftlich genutzte, ggf. potentielle Erweiterungsflächen für den Kiessandtagebau Vehra/Haßleben.

DOKUMENTATION

Erkundungsberichte, Gutachten, Prospekte

Die unter der Rubrik LAGERSTÄTTE genannten Quellen sind bei der BVVG nach Terminvereinbarung einsehbar. Zitierte Erkundungsberichte und Unterlagen können in den Räumen der TLUBN in Weimar mit Zustimmung des jeweiligen Dateneigners eingesehen werden. Die BVVG wird ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Berichte bei der TLUBN im Einzelfall auf Anfrage erteilen.

Haftungsausschluss

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH stellt die Inhalte dieses Produktblattes mit Sorgfalt zusammen. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr. Die Angaben dienen nur der unverbindlichen allgemeinen Information und ersetzen nicht die individuelle Befassung mit dem Objekt.

Stand der Informationen: 05/2021

Lage

Angeboten wird ein südlich der Unstrut entlang der Schmalen Gera belegenes Flurstückslos in der Gemarkung Vehra. Es befindet sich östlich des Kiessandtagebaus Vehra/Haßleben und des gleichnamigen Vorranggebietes für die Rohstoffsicherung.
Das knapp 14 ha große Flurstückslos liegt nördlich von Erfurt und Stotternheim an der Landstraße von Haßleben nach Vehra. Es ist von der etwa 10 km entfernten BAB 71, Anschlussstellen 7- Erfurt-Nord und 8 -Erfurt-Stotternheim über das örtliche Straßen- und Wegenetz sowie über die Bundesstraßen B 4 und B 176 bei Straußfurt verkehrsgünstig zu erreichen.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Isa Eichner
  • Firma
    BVVG - Landesniederlassung Sachsen/Thüringen
  • Adresse
    Cottaer Straße 2 - 4
    01159 Dresden
  • Tel. Durchwahl

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BVVG – Ausschreibungsbüro, Postschließfach 55 01 34, 10371 Berlin

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