Acker mit Bodenschatz Kiessande – Ramsin-Zscherndorf

Sachsen-Anhalt, Anhalt-Bitterfeld

Acker mit Bodenschatz Kiessande - Ramsin-Zscherndorf - Ausschreibungsobjekt

Ausschreibungsobjekt

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    AM82-1800-121020
  • Bundesland
    Sachsen-Anhalt
  • Kreis
    Anhalt-Bitterfeld
  • Gemeinde
    Sandersdorf-Brehna, Stadt
  • Gemarkung
    Ramsin
    Zscherndorf
  • Flur
    1
  • Flurstück
    154 und 1374
  • Objektart
    Acker und Grünland
    Bodenschätze-Ausschreibung
  • Größe
    10,3295 ha
  • Orientierungswert (Kauf)
    nach Gebot

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Das Ausschreibungslos umfasst insgesamt 10,3295 ha, davon ist das Flurstück 154 in Ramsin mit 6,5008 ha und das Flurstück 1374 in Zscherndorf mit 3,8287 ha betroffen.
Es handelt sich neben Ackerland mit einer durchschnittlichen Bonität von 47 (Ackerzahl) um Buschwerk, Tagebau-, Wege- und Sukzessionsflächen.
Der Bodenschatz Kiese und Kiessande ist Bestandteil des Grundeigentums. Das Flurstück 1374 ist unverritzt und zur landwirtschaftlichen Nutzung bis zum 30.09.2021 verpachtet. Das Flurstück 154 ist verritzt. Teilgebote sind nicht zulässig.

OBJEKT (Bodenschatz im Grundeigentum)


Bodenschatzführende Flurstücke

„Ramsin-Zscherndorf“

Bodenschatz

Kiese und Kiessande, südlich der bergrechtlichen Bewilligung Ramsin-Ost (dort bergfreie Bodenschätze der Kennziffer 9.23, Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen) sowie teilweise verritzt innerhalb der aufrechterhaltenen Gewinnungsberechtigung Ramsin-Zscherndorf der Firma oeko-baustoffe GmbH Sandersdorf.

Rechtliche Einordnung

Die Kiese und Kiessande unterfallen dem Grundeigentum.

Oberflächennutzung

Das Flurstück 154 ist nicht verpachtet und wird teilweise vom Kieswerk Sandersdorf der Firma oeko-baustoffe GmbH und von der Kieswerkstraße in Anspruch genommen. Daneben ist es der natürlichen Sukzession überlassen.

Laut vorliegender Information der Lausitzer und Mitteldeutsche -Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) vom 23.07.2019, befinden sich auf dem Flurstück Filterbrunnen, die noch nicht zurückgebaut wurden. Für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ist die LMBV verantwortlich.

Weiterhin wird eine Teilfläche (Grasland) durch den ansässigen Hundesportverein genutzt. Ein Nutzungsvertrag mit der BVVG besteht nicht.

Das Flurstück 1374 ist zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet.

LAGERSTÄTTE


Quellen:

[1] Landesbohrdatenbank,
https://lagb.sachsen-anhalt.de/service/geofachinformation/landesbohrdatenbank/ -Abfrage vom 20.02.2020,

[2]
http://www.oeko-baustoffegmbh.de,

[3] Simon, R. (2020): Rohstoffgeologische Auskunft. - Landesamt für Geologie und Bergwesen des Landes Sachsen-Anhalt (LABG), Email vom 16.06.2020 teilw. unter Bezugnahme auf die Lithofazieskarte Quartär;

Infos aus der BVVG-Waldverwaltung

Geologische Verhältnisse

Flurstück 154:

In der Fläche lagern die verkippten Abraumsedimente des ehemaligen angrenzenden Braunkohlenbergbaus, die bereits überwiegend rohstoffwirtschaftlich genutzt werden bzw. wurden. Es handelt sich um eine Sekundärlagerstätte (Kippe), in der unregelmäßig verteilt, d.h. in nicht sauber getrennter Form, Kiese, Sande, Tone und Mergel lagern.

Die geschütteten Rohstoffmächtigkeiten sind sehr unterschiedlich. Die aktive Gewinnung von Bodenschätzen durch den Kiessandtagebau Zscherndorf-Ramsin nähert sich an diesem Standort seinen Grenzen.

Flurstück 1374:

Nach der Lithofazieskarte Quartär können Kiese und Sande bis 14 m Mächtigkeit auftreten, vgl. [1] und [3]. Theoretisch besteht die Möglichkeit, dass der Tagebau Ramsin II in diese Richtung fortgesetzt werden könnte; etwaige Planungen sind hier nicht bekannt und wurden auch nicht gesondert ermittelt.

Untersuchungsstand

Flurstück 154:

Dem gegenwärtigen Nutzer ist die Beschaffenheit der unregelmäßig verkippten Abraumsedimente insofern hinreichend bekannt, als dass er die in den Preislisten angegebene Produktpalette herstellen und vermarkten kann, vgl. [2].

Das Flurstück 1374 grenzt unmittelbar an den aktiven Kiestagebau Ramsin-Ost II. In der Bohrdatenbank sind im Bereich des Flurstücks drei Bohrungen unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichem Informationsgehalt bzgl. etwaig anzutreffender Kiessande dargestellt. Die Braunkohlenbohrung Nr. I (4339/GL/3306) verweist auf mehr als 10 m Grobkies im Deckgebirge der Braunkohle, andere Bohrungen enthalten keine Angaben zu den Deckgebirgsschichten (z.B. Braunkohlenbohrung L). Für eine rohstoffgeologische Bewertung der anstehenden Bodenschätze im Deckgebirge von Braunkohle müssten gesonderte Bohrungen niedergebracht werden.

Petrographische und qualitative Kennzeichnung

Flurstück 154:

Abraumsedimente des ehemaligen angrenzenden Braunkohlenbergbaus, Kiese, Sande, Tone und Mergel, vgl. Produktpalette [2].

Flurstück 1374:

Gezielte Untersuchungen für den Einsatz der Kiese und Kiessande in der unmittelbar an den Kiessandtagebau Ramsin-Ost II angrenzenden Fläche liegen flurstückskonkret nicht vor.

Verwendungsmöglichkeiten

Flurstück 154:

Die in dem Flurstück angetroffenen Deckgebirgsrohstoffe der Braunkohle werden im Kiessandtagebau Zscherndorf-Ramsin zu den Produkten gemäß [2] verarbeitet.

Flurstück 1374:

Es wird davon ausgegangen, dass die im Deckgebirge der Braunkohle anstehenden Bodenschätze typischerweise zu den Produkten vgl. [2] verarbeitet werden könnten.

Flurstückskonkret können noch keine Rohstoffqualitäten angegeben werden.

Abbausituation

Flurstück 154:

Das Flurstück ist großenteils verritzt. Der Betreiber des Kiessandtagebaus Zscherndorf-Ramsin führt den Abbau auf Basis eines aufrechterhaltenen Gewinnungsrechtes nach dem Bundesberggesetz aus.

Flurstück 1374:

Das Flurstück wird von der Trasse einer ehemaligen Kohleverbindungsbahn gequert. Ob etwaige Planungen bestehen, den nördlich angrenzenden Kiessandtagebau Ramsin-Ost II in die Richtung des Flurstücks fortzusetzen, ist gegenwärtig nicht bekannt, vgl. [3]. Der benachbarte Kiessandtagebau Ramsin-Ost II befindet sich in der Zuständigkeit des Landkreises.

Vorratssituation

Zur Vorratssituation können flurstückskonkret keine Angaben gemacht werden.

Industrielle Bedeutung

Allgemein wird aufgrund der günstigen Transportlage mit einer lokalen bis regionalen Bedeutung gerechnet.


ACKERBODEN


Vertragliche Situation (Pacht)

Das Flurstück 154 in Ramsin ist pachtfrei. Das Flurstück 1374 in Zscherndorf ist bis zum 30.09.2021 verpachtet.

Jagdliche Situation

Das Ausschreibungsobjekt bildet auf Grund der geringen Größe keinen Eigenjagdbezirk. Die Fläche gehört zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk der örtlichen Jagdgenossenschaft.

Gestattungen

Für das Flurstück Vorgängerflurstück 152/6 (neu 1374) hat die BVVG mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) 2017 einen Gestattungsvertag mit dinglicher Sicherung, einer Druckleitung zur Ableitung des Überschusswassers aus dem Tagebaurestloch Köckern in den Strengbach, abgeschlossen. Dieser Gestattungsvertrag wurde bisher nicht grundbuchlich vollzogen. Laut Rückspache mit der LMBV wird die Eintragungsbewilligung nunmehr beim zuständigen Grundbuchamt veranlasst.

Grundbuchliche Situation

Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen, Grundbuch von Ramsin, Grundbuchblatt-Nr. 574, lfd.Nr. 5

Abt. I: BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, Berlin, als Eigentümer

Abt. II: keine das Flurstück betreffenden Eintragungen

Abt. III: keine das Flurstück betreffenden Eintragungen

Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen, Grundbuch von Zscherndorf, Grundbuchblatt-Nr. 936, lfd. Nr. 144

Abt. I: BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, Berlin, als Eigentümer

Abt. II: keine das Flurstück betreffenden Eintragungen

Abt. III: keine das Flurstück betreffenden Eintragungen


ÖFFENTLICHE PLANUNG


Landesplanerische Einordnung

Die ausgeschriebenen Flächen sind landesseitig nicht beplant. Hinsichtlich der Lagerstätten oberflächennaher Baurohstoffe (insbesondere Kiese und Sande) ist geregelt, dass diese in den Regionalen Entwicklungsplänen raumordnerisch zu sichern sind.


Quelle:

Verordnung über den Landesentwicklungsplan 2010 des Landes Sachsen-Anhalt, nach § 5 Abs. 3 Satz 1 des Landesplanungsgesetzes durch die Landesregierung beschlossen am 14.12.2010 und in Kraft getreten am 12.03.2011 - siehe Seite 229/230 und Karte = Anhang 1 zum LEP, online:
https://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/perma?d=jlr-LEPST2010pLEP und
https://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/perma?d=jlr-LEPST2010pAnhang1

Regionalplanerische Einordnung

Die ausgeschriebenen Flächen sind von den Ausweisungen im Regionalplan nicht betroffen.


Quelle:

Regionaler Entwicklungsplan 2018 für die Planungsregion Anhalt-Bitterfeld-Wittenebrg, in Kraft seit 27.04.2019, online:
https://www.planungsregion-abw.de/index.php/regionalplanung/regionaler-entwicklungsplan/regionaler-entwicklungsplan-2018/,
https://www.planungsregion-abw.de/wp-content/ uploads/2019/05/REP-ABW_2018_Text.pdf

Kommunale Planung

Die ausgeschriebenen Flächen sind nach den vorliegenden Informationen von Bauleitplanungen nicht betroffen.


Quellen:

BVVG-GIS: Daten der Bauleitplanung für das Land Sachsen-Anhalt, Stand 2019/05, ALKIS, online:
https://www.sandersdorf-brehna.de/de/aktuelles/ bekanntmachung-der-oeffentlichen-auslegung-zum.html und
https://www. sandersdorf-brehna.de/de/stadtplan.html;

SCHUTZGEBIETE / BELASTUNGEN


Trinkwasserschutz

Im Betrachtungsraum sind keine ausgewiesenen Wasserschutzgebiete dargestellt.


Quellen:

BVVG-GIS, Regionaler Entwicklungsplan für die Planungsregion Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg mit den Planinhalten „Raumstruktur, Standortpotenziale, technische Infrastruktur und Freiraumstruktur“ - am 27.04.2019 in Kraft getreten und Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Abfrage der Internetseite am 06.04.2020
:
https://www.sachsen-anhalt-energie.de/de/schutzgebiete.html

Hochwasserschutz

Für den Betrachtungsraum sind keine ausgewiesenen Hochwasserschutzgebiete dargestellt.

Der Baggersee des Kiestagebaus Zscherndorf-Ramsin ist ein vom Hochwasser 2013 beeinflusstes Gewässer.


Quellen:

BVVG-GIS, Regionaler Entwicklungsplan für die Planungsregion Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg mit den Planinhalten „Raumstruktur, Standortpotenziale, technische Infrastruktur und Freiraumstruktur“ - am 27.04.2019 in Kraft getreten und Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Abfrage der Internetseite am 06.04.2020
:
https://www.sachsen-anhalt-energie.de/de/schutzgebiete.html, sowie Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Abfrage der Internetseite am 06.04.2020
– siehe:
http://www.geofachdatenserver.de/de/lhw-hochwassergefahrenkarten.html,
https://www.sachsen-anhalt-energie.de/de/hochwasserthemen.html und BVVG-GIS Layer: „Hochwasser 2013-06“; „Hochwasser 06/2013 aktualisiert“

Naturschutz

Im Betrachtungsraum sind keine ausgewiesenen Naturschutzgebiete dargestellt.


Quellen:

BVVG-GIS, Regionaler Entwicklungsplan für die Planungsregion Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg mit den Planinhalten „Raumstruktur, Standortpotenziale, technische Infrastruktur und Freiraumstruktur“ - am 27.04.2019 in Kraft getreten und Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Abfrage der Internetseite am 06.04.2020
:
https://www.sachsen-anhalt-energie.de/de/schutzgebiete.html und BVVG-BI und BVVG-GIS Layer „Schutzgebiete“ (Bundesamt für Naturschutz)

Bodendenkmale

Es liegen keine Hinweise auf etwaige Betroffenheit vor.


Quelle:

BVVG-GIS: Topographische Karten TK10 und TK25

Altlasten- und Kampfmittelverdacht

Östlich des Flurstücks 154 (Gmk. Ramsin) befinden sich auf dem BVVG-Flurstück 1650 (Gmk. Sandersdorf) Hinweise auf Umweltbelastungen ohne Handlungsbedarf bezogen auf das Restloch „Louise”.

Für das Flurstück 154 sind im Altlastenkataster des Landkreises keine Altlastenverdachtsflächen registriert. Es ist amtlich bekannt, dass es sich bei dem Flurstück um ein ehemaliges Tagebaugelände handelt, sowie randlich teilweise um eine verfüllte Grube. Der Tagebau wurde verfüllt. Die Art der Verfüllungsmaterialien und die genaue Abgrenzung sind nicht bekannt. Bodenuntersuchungen zu dem Grundstück liegen nicht vor.

Für das Flurstück 1374 sind im Altlastenkataster des Landkreises keine Altlastenverdachtsflächen registriert.

Auf vorhandene Kampfmittel wurde das Ausschreibungsobjekt nicht geprüft.


Quellen:

BVVG-BI, BVVG-GIS: Topographische Karte TK 25, Altlastenverdachtsflächen gemäß Altlastenkataster, Auskunft vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Amt: Umweltamt, SG Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Chemikalienrecht vom 28.September 2020


INFRASTRUKTUR / ERSCHLIEßUNG


Verkehrswege

Flurstück 154:

Parallel zur Abbaugrenze des Kiessandtagebaus Zscherndorf-Ramsin verläuft von Norden nach Süden über das Flurstück die Kieswerkstraße. Die Bundesautobahn A 9, Anschlussstelle 12 Bitterfeld-Wolfen, ist über die Bundesstraße B 183 in Verbindung mit der Kreisstraße in 7 bis 10 km Entfernung erreichbar.

Flurstück 1374:

Parallel zu der Trasse der früheren Kohleverbindungsbahn zum Braunkohlentagebau Köckern verlaufen Wege. Das örtliche Straßen- und Wegenetz führt südlich des Flurstücks entlang.

Die Bundesautobahn A 9, Anschlussstelle 13 Halle/Saale, ist über die Bundesstraße B 100 in Verbindung mit dem örtlichen Straßen- und Wegenetz in ca. 10 km Entfernung zu erreichen.

Quellen:

BVVG-GIS: Topographische Karten

Versorgungsleitungen/-trassen

Flurstück 154:

Im Bereich des Flurstückes sind in den Topographischen Karten keine Einträge dargestellt.

Flurstück 1374:

Parallel zu dem örtlichen Wegenetz und zu der Trasse der ehemaligen Kohleverbindungsbahn verlaufen Elektro-Freileitungen.

Weiterhin wurde eine Abwasserdruckleitung verlegt, siehe unter Gestattungen.

Quellen:

BI, BVVG-GIS: Topografische Karten, Luftbild und Bauleitplanung

Industriell-gewerbliche Standorte

Das nächstgelegene Kieswerk produziert am Standort der oeko-baustoffe GmbH in der Kieswerkstraße 1 in 06792 Sandersdorf-Brehna.


BESONDERHEITEN

Die dem Grundeigentum unterfallenden Bodenschätze werden unter der Rubrik LAGERSTÄTTE detailliert beschrieben.

Dauerhafte
Beschränkungen

Der den geltenden Standards entsprechende Abstand zu schützenswerten Objekten, Ortslagen und öffentlichen Straßen ist einzuhalten.

Flurstück 154:

Die Flurstücksteilfläche westlich der Kieswerkstraße wird vom Kiestagebau Zscherndorf-Ramsin bergbaulich auf der Basis der aufrechterhaltenen alten bergrechtlichen Bewilligung Zscherndorf-Ramsin beansprucht. Für die Nutzung von Teilen des Flurstücks für den Kiestagebau Zscherndorf-Ramsin bestehen keine vertraglichen Bindungen mit der BVVG.

Flurstück 1374: Das Flurstück ist im Bereich des Buschwerkes von Teilen der ehemaligen Kohleverbindungsbahn zum Tagebau Köckern und von den Sanierungsmaßnahmen durch die LMBV betroffen und unterliegt somit der Bergaufsicht. Etwaig erforderliche Maßnahmen der LMBV im Rahmen der Sanierungstätigkeit sind zu dulden.

Sonstiges

Mit dem Verkauf wird ggf. eine zehnjährige Bindung festgeschrieben, im Falle einer Nutzungsänderung (insbesondere Bebauung), sowie für den Fall der Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energien erfolgt eine Nachbewertung des umgewidmeten Flächenanteils.

Flurstück 1374: Es besteht die Möglichkeit, dass eine Fläche entlang des Weges für Ausgleichspflanzungen in Anspruch genommen wurde. Die BVVG hat hierzu keine Zustimmung erteilt.

DOKUMENTATION


Erkundungsberichte, Gutachten, Prospekte

Die unter Punkt LAGERSTÄTTE genannten Quellen können, soweit sie nicht ohnehin öffentlich sind, bei der BVVG nach Terminvereinbarung eingesehen werden.

Haftungsausschluss

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH stellt die Inhalte dieses Produktblattes mit Sorgfalt zusammen. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr. Die Angaben dienen nur der unverbindlichen allgemeinen Information und ersetzen nicht die individuelle Befassung mit dem Objekt.

Stand der Informationen: 10/2020

Lage

Die Flurstücke nordöstlich von Halle/Saale liegen im Umfeld des heutigen Landschaftssees und ehemaligen Braunkohlentagebaus Köckern zwischen den Ortslagen Sandersdorf, Ramsin und Zscherndorf. Sie grenzen an die Kiesgewinnungsstätten Ramsin-Zscherndorf und Ramsin-Ost II.
Die ca. 4 km östlich der Bundesautobahn A 9 liegenden Flächen sind über die B 183 und die B 100 in Verbindung mit dem örtlichen Straßen- und Wegenetz zu erreichen.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Kathrin Pötsch
  • Firma
    BVVG - Landesniederlassung Sachsen-Anhalt
  • Adresse
    Universitätsplatz 12
    39104 Magdeburg
  • Tel. Durchwahl

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