Acker- und Grünland in den Gemeinden Riesa,Stadt; Stauchitz; Naundorf

Sachsen, Meißen - Nordsachsen

Acker- und Grünland in den Gemeinden Riesa,Stadt; Stauchitz; Naundorf - Karte 1

Karte 1

Acker- und Grünland in den Gemeinden Riesa,Stadt; Stauchitz; Naundorf - Karte 2

Karte 2

Acker- und Grünland in den Gemeinden Riesa,Stadt; Stauchitz; Naundorf - Karte 3

Karte 3

Acker- und Grünland in den Gemeinden Riesa,Stadt; Stauchitz; Naundorf - Ansicht mit Gemarkungen

Ansicht mit Gemarkungen

Acker- und Grünland in den Gemeinden Riesa,Stadt; Stauchitz; Naundorf - Karte 4

Karte 4

Acker- und Grünland in den Gemeinden Riesa,Stadt; Stauchitz; Naundorf - Teilfläche Hahnefeld, Flurstück 72 (gelb markiert 0,4245 ha)

Teilfläche Hahnefeld, Flurstück 72 (gelb markiert 0,4245 ha)

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    BB27-1800-074324
  • Bundesland
    Sachsen
  • Kreis
    Meißen
    Nordsachsen
  • Gemeinde
    Naundorf
    Riesa, Stadt
    Stauchitz
  • Gemarkung
    Bloßwitz
    Casabra
    Hahnefeld
    Hof
    Hohenwussen
    Mautitz
    Panitz
    Reppen
    Salbitz
    Stauchitz
  • Objektart
    Acker und Grünland
  • Größe
    7,5888 ha
  • Orientierungswert (Pacht)
    4.880 EUR/Jahr

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Angeboten werden 7,5 ha landwirtschaftliche Flächen zur Pacht für einen Zeitraum von 6 Jahren, ab dem 01.10.2024. Das Ausschreibungsobjekt besteht aus 6,6714 ha Ackerland mit einer durchschnittlichen Bonität von 64 (Ackerzahl), aus 0,8133 ha Grünland mit einer durchschnittlichen Bonität von 72 (Grünlandzahl), aus 0,0008 ha Unland, aus 0,0150 ha Verkehrsfläche, aus 0,0258 ha Wasserfläche und aus 0,0625 ha Holzungsfläche. Es sind 29 Flurstücke bis zum 30.09.2024 verpachtet und drei Flurstücke sind pachtfrei.

Erweiterte Objektbeschreibung

Detaillierte Flurstücksinformationen entnehmen Sie bitte der zum Download bereitgestellten Flurstücksliste.

Die hierauf angegebene Flächenaufteilung erfolgt ausschließlich für Zwecke der Vertragsdurchführung; wegen der tatsächlichen Flächengröße, der jeweiligen Nutzungsart sowie der Bewirtschaftungsmöglichkeiten übernimmt die Verpächterin keine Gewähr.

Teilflächen

In der

  • Gemarkung Mautitz wird das Flurstück 566 mit einer Teilfläche von 1,2413 ha (unter pdf-Dokumente ist der verkaufte Flächenanteil ersichtlich, welcher nicht zum Ausschreibungsgegenstand gehört) und in der
  • Gemarkung Hahnefeld wird das Flurstück 72 mit einer Teilfläche von 0,4245 ha (siehe Bilddatei - ausschreibungsgegenständliche Fläche ist gelb markiert)

verpachtet.

Planungsstand

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind die Flächen des aktuellen Ausschreibungsobjektes dem Außenbereich nach § 35 BauGB zuzuordnen und für eine landwirtschaftliche Nutzung vorgesehen.

Sofern der Zugang über öffentliche Straßen und angrenzende Wirtschaftswege nicht gesichert ist, muss sich der künftige Pächter darum selber bemühen.

Weitere Informationen


Grundbuchstand


Landkreis Meißen

Eigentümerin für die Flurstücke des Ausschreibungsobjektes im Landkeis Meißen ist die BVVG Bodenverwertungs- und- verwaltungs GmbH.

Für die Flurstücke 547, 566 Gemarkung Mautitz ist in den Grundbüchern von Mautitz Blatt 352, 297 je eine eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Abstandsflächen- und Rotorrecht) und je eine Vormerkung zur Sicherung des Anspruchs auf Eintragung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit (Abstandsflächen- und Rotorrecht) eingetragen.

Für die Flurstücke 72, 75 Gemarkung Hahnefeld ist im Grundbuch von Bloßwitz Blatt 541 eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Trinkwasserleitungsrecht) eingetragen.

Für die Flurstück 280, 286 Gemarkung Strauchitz ist in den Grundbüchern von Strauchitz Blatt 184, 550 je eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit (Recht zum Bau, Betrieb und Unterhaltung einer Abwasserleitung sowie Bebauungs- und Einwirkungsverbot) eingetragen.


Landkreis Nordsachsen

Für die Flurstücke 275, 48/4 und 182 Gemarkung Casabra, Hohenwussen und Reppin ist für die BVVG Bodenverwertungs- und- verwaltungs GmbH jeweils ein Grundbuchersuchen als Eigentümerin gestellt.

Eigentümerin der Flurstücke 286, 206, 242 und 14 Gemarkung Hof, Reppen und Salbitz ist laut den Grundbücher die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH.

Für das Flurstück 242 Gemarkung Reppin ist im Grundbuch von Hof Blatt 770 eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Trinkwasserleitungsrecht) eingetragen.

Für das Flurstück 14 Gemarkung Salbitz ist im Grundbuch von Hof Blatt 189 eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Trinkwasserleitungsrecht) eingetragen.

Die Abteilungen III sind lastenfrei.

Schutzgebiete

Es befinden sich die Flurstücke 49/9004, 127/9002, 127/9003, 130 in der Gemarkung Hahnefeld, die Flurstücke 69/9002 u. 69/9012 in der Gemarkung Bloßwitz und die Flurstücke 291/9005 u. 293 tw. in der Gemarkung Stauchitz im FFH-Gebiet "Jahnaniederung" und im Vogelschutzgebiet "Linkselbische Bachtäler".

Die Flurstücke 49/9004, 127/9002, 127/9003, 130 in der Gemarkung Hahnefeld, die Flurstücke 69/9002 u. 69/9012 in der Gemarkung Bloßwitz, das Flurstück 154 in der Gemarkung Panitz und die Flurstücke 279, 280, 286, 291/9005, 293 in der Gemarkung Strauchitz befinden sich im Landschaftsschutzgebiet "Jahnatal". Die jeweiligen Naturschutzgesetze und -verordnungen sind zu beachten.

Rotes Gebiet

Die Flurstücke im Landkreis Meißen und das Flurstück 286 in der Gemarkung Hof liegen in einem Gebiet, dass als nitratbelastetet eingestuft ist. Ggf. sind besondere Anforderungen, die über das allgemeingültige Düngerecht hinausgehen zu beachten.

Altlasten

Die Flurstücke 557 und 566 in der Gemarkung Mautitz werden im Sächsisches Altlastenkataster (SALKA) als altlastverdächte Fläche / Altlasten geführt.

  • SALKA-Nr. 85100541 Altablagerung "nördlich Bloßwitz": Flurstücke 557 und 566

Auszüge aus dem Gutachten 2006:

Die Altablagerung wurde in einzelnen Teilflächen ab ca. 1920 innerhalb zweier Sandabbaue angelegt. Unter Zugrundelegung einer Fläche der Abbaue von ca. 3.900 m² und einer durchschnittlichen Abbautiefe von 2 m beträgt das Ablagerungsvolumen ca. 7.800 m³. Es wird davon ausgegangen, dass bis 1970 hauptsächlich Bodenaushub, Siedlungsabfälle, Sperrmüll, Schrott und Grünabfälle aus den umliegenden Ortschaften abgelagert wurden. Nach 1972 wurde die Altablagerung mit Bodenaushub von ca. 0,5 bis 1,0 m Mächtigkeit abgedeckt und wieder landwirtschaftlich genutzt.

Bewertung des Gefährdungspotentials laut Gutachten:

Der Standort zeigt aus gutachterlicher Sicht ausreichende Überdeckung des eigentlichen Müllkörpers mit kulturfähigem Boden, welche ausschließt, dass bei Bodenbearbeitungen Anteile am Ablagerungsinventar in die Kulturbodenschicht eingearbeitet werden.

In Anbetracht der Untersuchungsergebnisse sind weiterfolgende Erkundungsmaßnahmen am Standort nicht erforderlich.

  • SALKA-Nr. 85100540 Altablagerung "Am Mühlberg": Flurstück 566

Auszüge aus dem Gutachten 2006:

Die Altablagerung wurde ab ca. 1925 innerhalb mehrerer zusammenhängender Sandabbaue angelegt. Unter Zugrundelegung einer Fläche der Abbaue von ca. 5.600 m² und einer durchschnittlichen Abbautiefe von 1 m beträgt das Ablagerungsvolumen ca. 5.600 m³. Es wird davon ausgegangen, dass im Zeitraum bis 1982 hauptsächlich Bodenaushub, Siedlungsabfälle, Sperrmüll, Schrott, Grünabfälle aus den umliegenden Ortschaften abgelagert wurden. Im Rahmen der Ablagerungstätigkeit wurde Altablagerung zwischen 1980 und 1982 mit Bodenaushub von ca. 0,5 bis 1,0 m Mächtigkeit abgedeckt. Zum Zeitpunkt der Untersuchungen war die Altablagerung nicht als solche im Gelände erkennbar und vollständig in eine zusammenhängende landwirtschaftliche Nutzfläche integriert.

Bewertung des Gefährdungspotentials laut Gutachten:

Wie die Erkundungsergebnisse erkennen lassen, wurden am Standort offensichtlich in wesentlichen geringem Umfang Abfälle abgelagert, als das nach den Recherchen der Historischen Untersuchung vermutet wurde. Die erkundeten oberflächlich anstehenden Bodenschichten geben aus der lithologischen und organoleptischen Ansprache keine Hinweise auf Schadstoffbeeinflussungen. Auf weiterfolgende analytische Untersuchungen kann aus gutachterlicher Sicht verzichtet werden. Für die Altablagerung ergibt sich insgesamt kein weiterer Handlungsbedarf.

Auskünfte aus dem Sächsischen Altlastenkataster werden durch den Landkreis erteilt.

Flurneuordnungsverfahren

Die Flurstücke 14, 286, 182, 206, 242, 541/2, 547, 557 und 566 in den Gemarkungen Hof, Reppen, Salbitz und Mautitz sind Bestandteil des Flurneuordnungsverfahrens "B169 Naundorf, B169 OU Stauchitz". Es wird auf Folgendes hingewiesen: Der Pächter pachtet zunächst die ausschreibungsgegenständlichen Flurstücke (sog. „Einlagegrundstück“), mit Besitzeinweisung bzw. Ausführung des Flurbereinigungsplans werden ggf. andere Ersatzgrundstücke zugewiesen (sog. „Abfindungsgrundstücke“). Hierbei kann es zu großen Flächenabweichungen kommen, ohne, dass eine Entschädigung geleistet wird.

Dem Interessenten wird empfohlen sich bei zuständigen Flurbereinigungsbehörde über den Stand des Verfahrens zu erkundigen.

Denkmal

Es liegen die u.a. Flurstücke teilweise im Bereich eines archäologischen Denkmals:

- Flurstück 529/1 Gemarkung Mautitz "Siedlungsspuren (Zeitstellung unbekannt)";

- Flurstück 566 Gemarkung Mautitz "Grabeinfriedung (Mittelneolithikum)";

- Flurstück 154 Gemarkung Panitz "Siedlungsspuren (Zeitstellung unbekannt)";

- Flurstück 275 Gemarkung Casabra "Siedlungsspuren (Neolithikum)";

- Flurstück 48/4 Gemarkung Hohenwussen "Gräber (Spätneolithikum) + Siedlungsspuren (Spätneolithikum) + Siedlungsspuren (Mittelbronzezeit)";

- Flurstück 286 Gemarkung Hof "Siedlungsformen (Neolithikum)".

Wind

Der Verpächterin liegen Anhaltspunkte vor, dass die Flurstücke 529/1, 541/2, 547, 557, 566 in der Gemarkung Mautitz zukünftig für erneuerbare Energien, insbesondere im Zusammenhang mit der Errichtung von Windenergieanlagen genutzt werden sollen. Im Falle einer Neuverpachtung im Ergebnis der Ausschreibung wird darauf hingewiesen, dass bei Inanspruchnahme von Teilflächen für Standort-, Kranstell- und/oder Wegeflächen die landwirtschaftliche Nutzung ggf. vor Pachtvertragsende eingeschränkt wird und es dem Betreiber der Windenergieanlagen obliegt, mit dem Pächter eine entsprechende Entschädigung für die Bewirtschaftungserschwernisse zu vereinbaren. Sollte zum Pachtvertragsabschluss ein Options- und Gestattungsvertrag zwischen der BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH und einem Dritten bereits abgeschlossen sein, wird in dem abzuschließenden Pachtvertrag ebenfalls auf diesen Sachverhalt hingewiesen. Zudem enthält der § 9 des Pachtvertrages ein Sonderkündigungsrecht für den Fall, dass Flächen für Vorhaben im Sinne des § 29 BauGB verwendet werden sollen. Die entsprechende Regelung wird auch Gegenstand eines neu abzuschließenden Pachtvertrages sein.

Haftungsausschluss

Wir weisen darauf hin, dass für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen wird. Insbesondere kann die tatsächliche Nutzungsart von der hier angegebenen katasterlichen Nutzungsart abweichen.

Bitte informieren Sie sich daher selbst vor Ort über das Objekt. Die Besichtigung der Flächen kann von öffentlichen Straßen und Wegen aus erfolgen, das Befahren des Ausschreibungsloses ist nicht gestattet.

Lage

Die Gemeinden im Landkreis Meißen liegen am Nordwestrand der Lommatzscher Pflege. Stauchitz liegt am Jahnatal-Radwanderweg und Riesa befindet sich nördlich der Lommatzscher Pflege. Die Gemeinde Naundorf liegt im Landkreis Nordsachen südlich von Oschatz und südöstlich des Collmberges am Flüsschen Döllnitz. Das Ausschreibungsobjekt liegt verstreut in den Gemeinden Riesa,Stadt, Stauchitz und Naundorf. Die Flurstücke sind nur teilweise über öffentliche Straßen und Wege erreichbar.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Nadine Großmann
  • Firma
    BVVG - Niederlassung Berlin/Brandenburg/Sachsen
  • Adresse
    Schönhauser Allee 120
    10437 Berlin
  • Tel. Durchwahl

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Gebote senden Sie ausschließlich an: gebote@bvvg.de oder per Post an:
BVVG – Ausschreibungsbüro, Postfach 58 01 51, 10411 Berlin

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