Ackerfläche in Hindenberg

Brandenburg, Oberspreewald-Lausitz

Ackerfläche in Hindenberg - Darstellung des gesamten Flurstücks - Pachtfläche siehe Bild 2

Darstellung des gesamten Flurstücks - Pachtfläche siehe Bild 2

Ackerfläche in Hindenberg - derzeit nutzbare Fläche gelb schraffiert - Pachtgegenstand

derzeit nutzbare Fläche gelb schraffiert - Pachtgegenstand

Ackerfläche in Hindenberg - Flurkarte

Flurkarte

Ackerfläche in Hindenberg - Lage in der Umgebung

Lage in der Umgebung

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    BB66-1800-093220
  • Bundesland
    Brandenburg
  • Kreis
    Oberspreewald-Lausitz
  • Gemeinde
    Lübbenau/Spreewald, Stadt
  • Gemarkung
    Hindenberg
  • Flur
    5
  • Flurstück
    21
  • Objektart
    Acker und Grünland
  • Größe
    13,9173 ha
  • Orientierungswert (Pacht)
    nach Gebot

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Wir bieten Ihnen eine Teilfläche von rd. 13,9173 ha eines 55,2027 ha großen Flurstücks zur Pacht bis zum 30.09.2022 an. Das Ackerland hat eine Bonität von 33 Bodenpunkten.

Die angebotene Teilfläche von 13,9173 ha (siehe Bild 2 - gelb schraffiert) ist pachtfrei und wurde bisher landwirtschaftlich genutzt. Die restliche Fläche des Flurstücks befindet sich im geotechnischen Sperrbereich der LMBV und darf derzeit nicht genutzt werden.

Die Laufzeit des Pachtvertrages kann sofort beginnen und endet am 30.09.2022.

Bei der Teilfläche handelt es sich um 13,3028 ha Ackerland und 0,6145 ha Holzung.

Die Flächenaufteilung erfolgt ausschließlich für Zwecke der Vertragsdurchführung; wegen der tatsächlichen Flächengröße, der jeweiligen Nutzungsart, der Bewirtschaftungsmöglichkeiten übernimmt die Verpächterin keine Gewähr.

Lasten/Beschränkungen/Grundbuchstand:

Eigentümerin der angebotenen Flurstücke ist die Bodenverwertungs- und- verwaltungs GmbH. In den Abteilungen II und III der Grundbücher sind keine Eintragungen vorhanden.

Planungsstand:

Die Flurstücke befinden sich im Außenbereich nach § 35 BauGB.

Bergbauliche Stellungnahme:

Das angebotene Flurstück befindet sich teilweise innerhalb eines von der Bergbehörde zugelassenen Abschlussbetriebsplanes (ABP) der LMBV und steht somit unter Bergaufsicht. Entsprechend der Sanierungsverpflichtung der LMBV sind forstwirtschaftliche, landwirtschaftliche und sonstige Nutzungsflächen herzustellen.

Solange die Flächen unter Bergaufsicht stehen, sind alle notwendigen Aktivitäten gemäß ABP, die auf diesen Flächen stattfinden, vom Eigentümer zu dulden. Eigene Maßnahmen bzw. Nutzungsänderungen sind bei der LMBV rechtzeitig vorher anzumelden und ggf. eine fachliche Stellungnahme einzuholen.

Es ist eine geotechnische Sperrbereichsgrenze vorhanden, die nur in Abstimmung mit der LMBV übertreten bzw. überfahren werden kann. Derzeit ist eine Teilfläche von ca. 41,2843 ha vollständig gesperrt und darf nicht genutzt werden. Die zur Zeit landwirtschaftlich zu nutzende Teilfläche von 13,9173 ha ist mit Verhaltensanforderungen zu bewirtschaften.

Die Sanierung ist noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen der Grundsanierung sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen geplant. Es werden noch weitere Untersuchungen durchgeführt, demnach es zu geänderten Sanierungsmaßnahmen kommen kann. Auch zeitlich begrenzte Nutzungseinschränkungen können nicht ausgeschlossen werden.

Auch nach erfolgreicher Sanierung bleibt folgende Nutzungseinschränkung bestehen. In Abhängigkeit von den vorhandenen erdfeuchten Überdeckungen ist nur der Einsatz von luftbereifter Technik bis < 25 t möglich.

Auf der Fläche befinden sich aktive und inaktive Grundwassermessstellen. Die Zugänglichkeit ist jederzeit zu gewährleisten.


Die vollständige Stellungnahme der LMBV finden Sie unter Anlagen/Links. Aus der Stellungnahme ergeben sich alle Einschränkungen und Hinweise bzgl. der Nutzung des Flurstücks, die vom Pächter zu beachten sind.

Es handelt sich nur um eine bergbauliche Stellungnahme und keine Vereinbarung zwischen der BVVG und der LMBV.

Haben Sie Fragen zum Inhalt der Stellungnahme? Wenden Sie sich bitte direkt an die LMBV - Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH.


In den Pachtvertrag wird folgendes aufgenommen:

Pächter und Verpächter ist bekannt, dass die pachtgegenständliche (Teil-) Fläche Gegenstand der Sperrflächenausweisung der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) ist. Für die von der Sperrflächenausweisung der LMBV betroffene (Teil-) Fläche kann eine vertragsgemäße Nutzung nicht gewährleistet werden. Für die von der Sperrflächenausweisung betroffene (Teil-) Fläche kann sich ein Nutzungsausschluss/eine Nutzungseinschränkung ergeben, soweit die (Teil-) Fläche gesperrt und/oder bedingt gesperrt sind. Der Pächter ist hinsichtlich der von der Sperrflächenausweisung betroffenen (Teil-) Fläche verpflichtet, sich wegen der Nutzung und des Nutzungsumfanges mit der LMBV ins Benehmen zu setzen. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass der Pächter gegenüber der Verpächterin keine Ansprüche, die sich aus einer durch die Sperrflächenausweisung eingeschränkten Nutzung und/oder Nutzungsuntersagung für (Teil-) Flächen ergeben, zustehen.

Werden nach Abschluss des Pachtvertrages weitere Teilflächen des Pachtgegenstandes als Sperrflächen ausgewiesen, stimmt der Pächter bereits heute der Herausnahme dieser Teilflächen aus dem Pachtvertrag zu. Damit kann sich die pachtvertragsgegenständliche Fläche reduzieren. Dem Pächter stehen gegenüber der Verpächterin keine Ansprüche aus diesem Umstand zu, lediglich der Pachtpreis verringert sich entsprechend den Regelungen des § 3.

Der Pächter hat Kenntnis davon, dass sich für die (Teil-)Fläche des Pachtgegenstandes die Pachtdauer verkürzen kann, soweit weitere Teilflächen des Pachtgegenstandes als Sperrflächen ausgewiesen werden und entsprechend § 1 Abs. 6 verfahren wird.

Der Pächter hat gegenüber der Verpächterin keine Ansprüche aufgrund der verkürzten Pachtdauer.



Zuwegung:

Die zur Pacht angebotene Teilfläche des Flurstücks hat keine gesicherte öffentliche Zuwegung und ist nur über benachbarte Fremdflurstücke zu erreichen. Der Pächter muss sich bezüglich der zukünftigen Zuwegung mit dem Eigentümer des bzw. der dafür zu nutzenden Grundstücke in Verbindung setzen. Dingliche und/oder privatwirtschaftliche Vereinbarungen hinsichtlich der Zuwegung bestehen nicht.

Schutzgebiete:

Das Flurstück ist Bestandteil des Naturparkes "Niederlausitzer Landrücken", des Europäischen Vogelschutzgebietes (SPA) "Luckauer Becken" sowie des Landschaftsschutzgebietes "Bergbaufolgelandschaft Schlabendorf -Seese". Die jeweiligen Naturschutzgesetze, Richtlinien und Verordnungen sind zu beachten.

Haftungsausschluss:

Wir weisen darauf hin, dass für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen wird. Insbesondere kann die tatsächliche Nutzungsart von der hier angegebenen Nutzungsart abweichen. Bitte informieren Sie sich daher selbst vor Ort über die Objekte und zögern Sie nicht, sich mit weitergehenden Fragen an den zuständigen Mitarbeiter der BVVG zu wenden. Die Besichtigung der Flächen kann von öffentlichen Straßen und Wegen aus erfolgen, das Befahren des Ausschreibungsloses ist nicht gestattet.

Wir freuen uns auf Ihr Gebot!

Lage

Hindenberg ist ein Ortsteil der Stadt Lübbenau/Spreewald im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz, liegt in der Niederlausitz nördlich des Naturparks Niederlausitzer Landrücken und südwestlich des Spreewalds. Hindenberg liegt westlich des Autobahndreiecks Spreewald, an dem die Bundesautobahn 15 in die nördlich des Ortes verlaufende Bundesautobahn 13 übergeht. Nach Hindenberg kommt man über die L526. Das Flurstück liegt südlich von Hindenberg am Stöbritzer See und ist über die Hindenberger Dorfstraße und über Wirtschaftswege zu erreichen. Näheres können Sie den Bildern entnehmen.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Daniela Klang
  • Firma
    BVVG - Landesniederlassung Brandenburg/Berlin
  • Adresse
    Schönhauser Allee 120
    10437 Berlin
  • Tel. Durchwahl

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BVVG – Ausschreibungsbüro, Postschließfach 55 01 34, 10371 Berlin

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