Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe

Brandenburg, Spree-Neiße

Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe - Ausschnitt aus dem Lageriss, Bergwerkseigentum Kerkwitz-Nord

Ausschnitt aus dem Lageriss, Bergwerkseigentum Kerkwitz-Nord

Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe - Ausschnitt aus dem Lageriss, Bergwerkseigentum Kerkwitz

Ausschnitt aus dem Lageriss, Bergwerkseigentum Kerkwitz

Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe - Ausschnitt aus dem Lageriss, Bergwerkseigentum Kerkwitz-West

Ausschnitt aus dem Lageriss, Bergwerkseigentum Kerkwitz-West

Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe - Luftbild für den Standort Kerkwitz, Gesamtansicht

Luftbild für den Standort Kerkwitz, Gesamtansicht

Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe - Luftbild mit Lagedarstellung für das Bergwerkseigentum Kerkwitz-West

Luftbild mit Lagedarstellung für das Bergwerkseigentum Kerkwitz-West

Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe - Luftbild mit Lagedarstellung für das Bergwerkseigentum Kerkwitz-Nord

Luftbild mit Lagedarstellung für das Bergwerkseigentum Kerkwitz-Nord

Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe - Luftbild mit Lagedarstellung für das Bergwerkseigentum Kerkwitz

Luftbild mit Lagedarstellung für das Bergwerkseigentum Kerkwitz

Bergwerkseigentum Kerkwitz, -Nord, -West, Tonrohstoffe - Topografische Karte für den Standort Kerkwitz, Gesamtansicht

Topografische Karte für den Standort Kerkwitz, Gesamtansicht

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    VV71-2450-001313-AUS
  • Bundesland
    Brandenburg
  • Kreis
    Spree-Neiße
  • Gemeinde
    Schenkendöbern
  • Gemarkung
    Kerkwitz
  • Flurstück
    keine
  • Objektart
    Bodenschätze-Ausschreibung
  • Größe
    606.500 m²
  • Orientierungswert
    nach Gebot

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Zum Verkauf ausgeschrieben sind das Bergwerkseigentum Kerkwitz, Kerkwitz-Nord und Kerkwitz-West - Bodenschatzkennziffer 9.21, tonige Gesteine zur Herstellung von Mauerklinkern und Hartbrandziegeln. In den Jahren 1955 und 1957/58 wurden in den heutigen Bergwerksfeldern insgesamt 244 Flachbohrungen niedergebracht und fünf Baufelder für unterschiedliche Tonsorten, darunter z. B. Glasurton, vollständig abgegrenzt.
Die Bergwerksfelder Kerkwitz-West, Kerkwitz und Kerkwitz-Nord liegen im Südosten des Landes Brandenburg in der Niederlausitz, südwestlich der Stadt Guben.


OBJEKT

Bergwerkseigentum

Kerkwitz-West (Nr. 792/90/1028), Kerkwitz (Nr. 793/90/1029) und Kerkwitz-Nord (Nr. 370/90/1030)

verliehen für den Bodenschatz

9.21, tonige Gesteine zur Herstellung von Mauerklinkern und Hartbrandziegeln

Größe der Bergwerksfelder

Kerkwitz-West 291.000 m²

Kerkwitz 227.300 m²


Kerkwitz-Nord 88.200 m²

gesamt 606.500 m²

Rechtliche Einordnung

aufrechterhaltenes altes Bergwerkseigentum gemäß § 151 BBergG

Oberflächennutzung

Die Geländeoberfläche über den Bergwerksfeldern wird überwiegend land- und forstwirtschaftlich genutzt, daneben in geringerem Umfang für Gewässerflächen, Verkehrswege, Wohnbebauung, Erholungszwecke und eine Kriegsgräberstätte/Friedhof.

Die Bahnlinie Guben-Cottbus quert das Bergwerksfeld Kerkwitz, das unmittelbar an die Ortslage Kerkwitz grenzt.

Bergwerkseigentum der BVVG

Die BVVG bietet weiteres Bergwerkseigentum für tonige Gesteine zum Kauf an, darunter beispielsweise südlich des Standortes Kerkwitz das Bergwerkseigentum Trebendorf, verliehen für den Bodenschatz 9.22 - tonige Gesteine zur Herstellung kleinformatiger Wandbauelemente, vgl. gesondertes Prospekt.

Flächen der BVVG

Die BVVG besitzt über den Bergwerksfeldern Kerkwitz und Kerkwitz-Nord keine Grundstücke.

Über geringen Teilen des Bergwerksfeldes Kerkwitz-West ist sie gegenwärtig noch Eigentümerin eines einzelnen Flurstücks. Das Flurstück 193, Flur 1, Gemarkung Kerkwitz, Gemeinde Schenkendöbern mit einer Gesamtfläche von 2,2520 ha liegt zu etwa ¼ über dem Bergwerksfeld Kerkwitz-West. Es ist langfristig bis zum 30.09.2024 verpachtet.

Für den Kauf dieser Fläche und anderer etwaig in der Region seitens der BVVG noch zu privatisierender Flächen ist das Regelverfahren die Ausschreibung.


LAGERSTÄTTE



    Quellen:


    [1] Cepek, A. (1959): Ergebnisbericht über geologische Erkundungsarbeiten auf Ziegelton im Raum Atterwasch-Kerkwitz (Kreis Guben) in den Jahren 1955 und 1957/58.- Staatliche Geologische Kommission der Deutschen Demokratischen Republik, Zentraler Geologischer Dienst, Geologischer Dienst Mitte, 28 S. zzgl. 22 teils mehrseitige Anlagen (Karten, Lagepläne, Profile, Bohrergebnisse, Werksberichte, Ergebnisse brenntechnischer Untersuchungen, Untersuchungen an kieselgurhaltigen Proben, Chemische Analysen, Eignungsprüfung einer Kiesprobe, Schichtenverzeichnisse, Vorratsberechnung Ton),


    [2] Lehmann, H. (1987): Rohstofftechnologischer Bericht für das Objekt Ton Jänschwalde-Nord.- Institut für Rohstoffforschung, Dresden, 20 S. zzgl. 8 teils mehrseitige Anlagen (Probenverzeichnis, Ergebnisse der chemischen, röntgenmineralogischen, granulometrischen und mikroskopischen Analysen, Kornaufbau, Korngrößenverteilung, Zusammenfassung der keramtechnologischen Ergebnisse) – als Kopie,


    [3] Karte der oberflächennahen Rohstoffe 1:200 000, Erl. Bl. CC 4750 Cottbus, 94 S., 1 Kt, Hannover 2001.


Geologische Verhältnisse

In einem von Inlandeis und seinen Schmelzwässern kräftig modellierten Stauchendmoränengebiet der letzten Vereisung des Weichselglazials (Brandenburger Stadium) liegen am Standort Kerkwitz zwei verschiedenartige Tonvorkommen. Sie lagern unter geringmächtigem Mutterboden und sehr verschiedenkörnigen, zum Teil kiesigen oder geröllführenden Sanden.

Neben eiszeitlichem Bändertonmergel (Warventon) und Geschiebelehm kommen warmzeitlicher Ton und Schluff in sehr differenzierter Schichtenfolge vor (Interglazialton). Sporadisch sind dem warmzeitlichen Ton und Schluff Mittel aus Faulschlamm (Gyttja) und Diatomeenmudden (Kieselgur) eingeschaltet. Das Liegende wird zumeist von Sanden gebildet.

Im Zuge der Erkundungsbohrungen wurden innerhalb der Tonschichten teils wasserführende Sandmittel angetroffen. Daneben wurde Wasser im Liegenden des Bändertonhorizontes beobachtet. Die als jeweils schwach beschriebenen Wassergehalte erschöpften sich im Zuge der Bohrungen rasch, so dass die Bohrungen bei Erreichen der Endteufen i.d.R. trockenstanden. Ein Grundwasserspiegel wurde hier nicht erreicht. Der echte Grundwasserspiegel wurde in Übereinstimmung mit dem Spiegel des Deulowitzer Sees bei ca. + 54 m NHN festgestellt, mit leichtem Ansteigen entsprechend dem Ansteigen des Geländes. Insgesamt rechnen die Erkunder kaum mit Grundwasserschwierigkeiten oder Schwierigkeiten durch Sickerwässer, wenn diesen das Abfließen durch die Liegendsande ermöglicht wird.

Die Geländeoberfläche im Bereich der Bergwerksfelder Am Standort Kerkwitz liegt bei Höhen von ca. + 60 m NHN bis + 80 m NHN.

Untersuchungsstand

Für die Kapazitätserweiterung und den Neubau von Ziegelwerken im Raum Atterwasch-Kerkwitz wurden in den Jahren 1955 und 1957/58 insgesamt 244 Flachbohrungen niedergebracht. Die Bohrungen erfolgten in einem gleichmäßigen 50 m Raster bis zu Endteufen von durchschnittlich 12 m, maximal bis zu 25 m bzw. 30 m.

Im Ergebnis konnten fünf Teilfelder mit bauwürdigen Tonen vollständig abgegrenzt werden. Je zwei der Teilfelder befinden sich im heutigen Bergwerksfeld Kerkwitz bzw. Kerkwitz-West, ein weiteres entspricht großenteils dem heutigen Bergwerksfeld Kerkwitz-Nord.

Insgesamt werden drei Rohstoffarten unterschieden:


    - Bändertonmergel/-schluffmergel, teilweise mit Beimengungen von Geschiebelehm, Interglazialschluffen und geringmächtigen Sandmitteln als Ziegelrohstoff für Hintermauersteine, z.T. auch für Vormauersteine und als 21/2 NF-Hochlochsteine (Teilfelder I, II, III),

    - Glasurton, in Fortsetzung eines seit 1952 bekannten Vorkommens (Teilfeld IV),

    - Interglazialton als Rohstoff für Klinker (Teilfeld V).

Um alle möglichen Rohstoffvariationen zu erfassen, wurden Eignungsuntersuchungen für den Bändertonmergel/-schluffmergel, teilweise mit Beimengungen von Geschiebelehm, als Ziegelrohstoff sowohl an Einzelproben je Schichtart, zumindest aber alle 1 m genommenen Proben als auch an Mischproben, in denen sämtliche Schichten des Tonhorizontes einer Bohrung anteilmäßig vertreten waren, sowohl unter Labor- als auch unter Werksbedingungen durchgeführt. Sie ergaben, dass das Material in den heutigen Bergwerksfeldern Kerkwitz und Kerkwitz-West für die Herstellung von Hintermauerziegeln und z. T. von Vormauersteinen geeignet ist, im Feld Kerkwitz -nördlich der Bahnlinie- auch für die Herstellung von Hochlochziegeln (Teilfeld I). Die Brennfarben variieren von ziegelrot bis dunkelbraunrot. Werksversuche zur Verarbeitung des Rohstoffs in Tunnelöfen verliefen positiv.

Das Bergwerksfeld Kerkwitz-West beinhaltet daneben Klinkerton (Teilfeld V), das Bergwerksfeld Kerkwitz-Nord die Fortsetzung eines bereits 1952 angetroffenen Glasurtonvorkommens (Teilfeld IV). Qualitative Untersuchungen hinsichtlich der Verwendungsmöglichkeiten wurden im Zentrallabor der Staatlichen Geologischen Kommission und unter Werksbedingungen vorort in der Ziegelei Atterwasch durchgeführt. Ein erfolgreicher Großversuch mit Bändertonmergel aus einem ersten Anschnitt in Teilfeld I (heute Bergwerksfeld Kerkwitz, nördlich der Eisenbahntrasse) fand im damaligen Werk Kaltwasser bei Görlitz statt.

Im Jahr 1987 erfolgte eine allgemeine Bewertung der Nutzungswürdigkeit der Tone für die Verwendung in der Baustoffindustrie bzw. für Bau- und Grobkeramik. Aus 7 Bohrungen wurden 23 Tonproben von Bohrkernmaterial aus dem Deckgebirge gebildet und chemisch, mineralogisch, hinsichtlich der Korngrößenverteilung und der keramtechnologischen Eigenschaften untersucht. Die zusammengefassten Ergebnisse der Untersuchungen nebst Probenverzeichnis liegen als Rohstofftechnologischer Bericht in Kopie vor, vgl. [2]. Da eine gemischte Verarbeitung der vorkommenden Tonrohstoffvarietäten angestrebt worden war, ist eine große Schwankungsbreite der Werte zu verzeichnen. Zusammenfassend war eingeschätzt worden, dass der untersuchte Rohstoff zur Fertigung von Mauerziegeln mit einem Hohlraumanteil ≤ 30% in guter Qualität zumeist verwendbar ist, für wenige Proben geringwertige Erzeugnisse in Betracht kommen und umgekehrt einzelne Proben eine Fertigung von Hartbrandziegeln zulassen.

Petrografische und qualitative Kennzeichnung

Die im Betrachtungsgebiet nicht durchgehend verbreiteten Nutzgesteinsschichten beinhalten geologisch als kalkhaltiger Bänderton, Geschiebelehm, zumeist kalkfreier Interglazialton und Schluff sowie Glasurton und Mittel aus Faulschlamm und Kieselgur angesprochene Rohstoffvarietäten. Sie geben vorwiegend rotbrennende Grobkeramtone ab, die je Rohstoffvarietät die Herstellung von Mauerziegeln, Klinkern, Hochlochziegeln oder Glasuren gestatten und Brennfarben von ziegelrot bis dunkelrotbraun zeigen.

Die scharf gebänderten eiszeitlichen Bändertonmergel sind in den oberen Metern der Schichtenfolge entkalkt und enteisent. Den Bändertonen lagern Geschiebelehme und -mergel im Liegenden und Hangenden auf. Die Geschiebelehme erwiesen sich für die Zumischung zum Ziegelrohstoff als brauchbar.

Von zwei fetteren Bändertonmergelproben liegen die Ergebnisse chemischer Analysen vor:

Bohrung Nr. 35/55 (Teilfeld I)

Teufen [m] 4,8 - 6,2

      %

      GV 17,1

      SiO
      2 45,5

      Al
      2O
      3 15,5

      Fe
      2O
      3 5,7

      MnO 0,10

      TiO
      2 1,2

      CaO 8,7

      MgO 2,3

      K
      2O 2,3

      Na
      2O 1,0


      V
      2
      O
      5
      0,04

      Summe 99,4

      H
      2O 3,4

Bohrung Nr. 36/55 (Teilfeld I)

Teufen [m] 2,3 - 4,8

      %

      GV 16,1

      SiO
      2 46,8

      Al
      2O
      3 16,4

      Fe
      2O
      3 5,5

      MnO 0,10

      TiO
      2 1,1

      CaO 8,2

      MgO 2,2

      K
      2O 2,7

      Na
      2O 0,7


      V
      2
      O
      5
      0,02

      Summe 99,8

      H
      2O 4,0

Die warmzeitlichen fetten Tone und Schluffe, sind graugrün bis blaugrau gefärbt, z. T. feinsandig, zuweilen etwas faulschlammhaltig, meist kalkfrei (Interglazialtone). Sie sind oft rostbraun verfärbt mit blauen Vivianitausscheidungen.

Bzgl. der Erkundung 1987 werden zu Überblickszwecken die Ergebnisse der chemischen und mineralogischen Laboranalysen für Proben aus 7 Bohrungen wiedergegeben.

Hinsichtlich der mineralogischen Zusammensetzung werden in [2] die Ergebnisse von Röntgen-Mineralanalysen angegeben (Streubereich von untersuchten 13 Proben):

      Illit 18,6 (14 – 30) M.-%

      Montmorillonit-Illit-Wechsellagerungsmineral 10,0 (0 - 25) M.-%

      Quarz 39 (14 - 62) M.-%

      K-Feldspat 1,5 (0 - 2) M.-%

      Plagioklas 1,2 (0 - 2) M.-%

      Glimmer (Biotit, Muskovit) 20 - 30 %

      Chlorit 1,5 (0 - 4) M.-%

      Kalzit 9,7 (0 - 17) M.-%

      Kaolinit 11,3 (5 - 20) M.-%

      Dolomit 2,4 (0 - 6) M.-%

      Hämatit - (0 - 2) M.-%

      Sonstiges 5 (4 - 5) M.-%

Die Tonmineralgehalte schwanken zwischen 20 und 63 % (Mittel 41 %).

Hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung werden in [2] die Ergebnisse chemischer Analysen (%) angegeben (Streubereich aller 23 Proben):

      H
      2O 1,9 (0,4 - 4,0)

      GV 9,6 (4,2 - 13,7)

      SiO
      2 62,0 (48,0 - 78,3)

      Al
      2O
      3 12,3 (5,9 - 20,6)

      Fe
      2O
      3 4,0 (2,8 - 5,6)

      TiO
      2 0,8 (0,5 - 1,0)

      CaO 5,2 (0,8 - 10,5)

      MgO 1,7 (0,9 - 3,0)

      K
      2O 2,2 (1,5 - 3,0)

      Na
      2O 0,6 (0,4 - 0,8)

      SO
      3 1,0 (0,04 - 2,4)

      C
      org 1,1 (0,2 - 2,2)

      S
      - - 0,48 (0,06 - 0,94)

Die starken Schwankungen bei einer etwaig gemischten Verwendung spiegeln die vorkommenden sehr unterschiedlichen Tonrohstoffe.

Verwendungsmöglichkeiten

Historisch brannten zwei etwa 1,3 km voneinander entfernte Werke aus den interglazialen Tonen Dachziegel, Werk I (Kerkwitz) und aus Bändertonmergel Mauersteine Werk II (Atterwasch). Im Rahmen der Eignungsuntersuchungen in den 1950er Jahren wurde auf die vergleichsweise bessere Eignung des Dachziegelrohstoffs als Klinkerton hingewiesen, und später so verwendet.

Die damaligen Eignungsuntersuchungen als Ziegelrohstoff wurden an Mischproben, in denen sämtliche Schichten des Tonhorizontes einer Bohrung anteilmäßig vertreten waren, sowohl unter Labor- als auch unter Werksbedingungen durchgeführt. Sie ergaben, dass das Material in den heutigen Bergwerksfeldern Kerkwitz und Kerkwitz-West für die Herstellung von Hintermauerziegeln und z. T. von Vormauersteinen geeignet ist, im Feld Kerkwitz -nördlich der Bahnlinie- auch für die Herstellung von Hochlochziegeln. Die Brennfarben variieren von ziegelrot bis dunkelbraunrot. Werksversuche zur Verarbeitung des Rohstoffs in Tunnelöfen verliefen positiv. Die untergeordnet am Westrand des Feldes I, im heutigen Bergwerksfeld Kerkwitz nördlich der Eisenbahnstrecke angetroffene Diatomeenmudde (Kieselgur) war auch als Zumischung für die Herstellung von Leichtbausteinen getestet worden, jedoch ohne Erfolg.

Das Bergwerksfeld Kerkwitz-West beinhaltet in Teilen Klinkerton (Vorratsfeld V); das Bergwerksfeld Kerkwitz-Nord die Fortsetzung des bereits 1952 angetroffenen Glasurtonvorkommens (Vorratsfeld IV).

Weitere Einsatzmöglichkeiten bleiben unter den aktuellen Gesichtspunkten zu prüfen.

Abbausituation

Alle drei Bergwerksfelder am Standort Kerkwitz sind teilweise verritzt oder von schützenswerten Objekten, Ortslagen und öffentlichen Verkehrswegen betroffen, die im Zuge einer etwaigen Aufschlussplanung zu beachten sind.

Die Mächtigkeiten der Tone variieren zwischen 3 - 18 m und die des Abraumes zwischen 1 - 2 m.

Wasserhaltungsschwierigkeiten werden bei ordnungsgemäßer Gewinnung nicht erwartet, da die Tone mit einer seltenen Ausnahme betreffend das Muldentiefste innerhalb des Bergwerksfeldes Kerkwitz-West über dem normalen Grundwasserspiegel lagern.

Vorratssituation

Den Vorratsabschätzungen für das seinerzeit als “Objekt Atterwasch 1955 – 1958” bezeichnete, in 5 Teilfelder gegliederte Tonlagerstättengebiet lagen je nach Rohstoffart (Ziegel-, Klinker-, Glasurton) unterschiedliche Konditionen zugrunde.

Für die Ziegeltone in den Vorratsfeldern I bis III wurde eine Mindestmächtigkeit von 3 m vorgegeben, wobei die Mächtigkeit des Abraums 3 m nicht übersteigen durfte. Die Vorratsabschätzung für die Ziegelrohstoffe erfolgte nach der Methode der geologischen Blöcke. Bei einem Raumgewicht von 2 t/m³ wurden in den 1950er Jahren Vorräte von etwa 4,01 Mio. Tonnen Mauersteinrohstoff für die Teilfelder I bis III berechnet (A
2-Vorräte), die bis zur Schließung der Ziegeleien teilweise gewonnen worden sind.

Für den Glasurton im Vorratsfeld IV (Kerkwitz-Nord) und den Klinkerton im Vorratsfeld V (Kerkwitz-West) waren geringere Mindestmächtigkeiten von 2 m vorgegeben und mächtigere Abraumdecken zulässig, so dass gewinnbare Glasurtonvorräte im Umfang von 0,2 Mio. Tonnen berechnet werden konnten (A
2-Vorräte, darüber hinaus C
1-Vorräte) und 0,54 Mio. Tonnen Klinkerrohstoff (C
2-Vorräte). Die Originalschichtenverzeichnisse liegen für weitere Auswertungen vor.

Mit Ausnahme der Glasurtonvorräte wurden diese Tonrohstoffe bis zur Aufgabe der Tongewinnung und -verarbeitung am Standort Atterwasch/Kerkwitz noch vor 1990 teilweise genutzt, vgl. verritzte Bereiche.

Vorratsbestimmungen unter aktuellen gewinnungs- und verarbeitungstechnologischen und produktbezogenen Gesichtspunkten bleiben durchzuführen.

Industrielle Bedeutung

Die Erkundung in den Jahren 1955 und 1957/58 erfolgte für die Errichtung eines Ziegelwerkes mit einer Kapazität von 30 Mio. NFZ und ergab gesicherte Vorräte für einen Betrieb über die Dauer von 27 Jahren.

Gleichwohl die Bergwerksfelder am Standort Kerkwitz heute teilweise verritzt und blockiert sind, und somit vergleichsweise geringe nutzbare Vorratsmengen umfassen, bieten die gut erkundeten Rohstoffvarietäten nutzbares Verschnittpotential sowie Einsatzmöglichkeiten für Glasuren.


ÖFFENTLICHE PLANUNG

Landesplanerische Einordnung

Die drei Bergwerksfelder gruppieren sich um die großräumigen, überregionalen Schienen- und Straßenverbindungen zwischen den Städten Cottbus und Guben. Im Land Brandenburg sind „Gebiete für die Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe (ohne fossile Energieträger) in den Regionalplänen gesichert.“ Von dem ausgewiesenen übergreifenden Freiraumverbund sind die drei Bergwerksfelder nicht betroffen.

Hinsichtlich der geltenden Braunkohlenplanung ist der Standort Kerkwitz vom geltenden „Braunkohlenplan Tagebau Jänschwalde“ nicht betroffen.


Quellen:



Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP HR) vom 29.04.2019,
Verordnung über den Braunkohlenplan Tagebau Jänschwalde
vo
m 5. Dezember 2002 (GVBl.II/02, [Nr. 32], S.690
)
geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 27. Mai 2009 (GVBl.I/09, [Nr. 08], S.175, 184),
Webseite der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg
– Internetabfrage zuletzt am 20.08.2021)

Regionalplanerische Einordnung

Derzeit wird die Erarbeitung des Integrierten RP Lausitz-Spreewald vorbereitet. Ein Entwurf ist noch nicht veröffentlicht.

Im geltenden Regionalplan sind die Bergwerksfelder Kerkwitz-West, Kerkwitz und Kerkwitz-Nord vollständig als „Vorbehaltsgebiete Rohstoffsicherung“ VH 11, VH 12 und VH 13 gekennzeichnet. Der zugelassene Braunkohlentagebau Jänschwalde ist ebenfalls dargestellt und erfasst den Standort Kerkwitz nicht.


Quellen:


Regionalplan Lausitz-Spreewald mit „Teilregionalplan Gewinnung und Sicherung oberflächennaher Rohstoffe (1998)”, Webseite der Regionalplanung für die Region Lausitz-Spreewald – Abfrage zuletzt 09.08.2021

Kommunale Planung

Es gilt der Flächennutzungsplan der Gemeinde Schenkendöbern aus dem Jahr 2003 in der Fassung der 8. Änderung, in dem die Bergwerksfelder fast vollständig F5 - Abgrabung, Aufschüttung dargestellt sind.

Bebauungsplanungen sind für die Bergwerksfelder nicht bekannt.


Quellen:


Flächennutzungsplan (FNP) für die Gemeinde Schenkendöbern, Ortsteil Kerkwitz; rechtsgültig seit 30.08.2011; Registriernummer des Vorhabens in der Landesplanung:
GL7-1244/2002
“, Internet: u.a. Webseite der Gemeinde Schenkendöbern – Abfrage zuletzt im August 2021, BVVG-GIS-Layer „Raumordnungskataster 2020-05“


SCHUTZGEBIETE / BELASTUNGEN

Trinkwasserschutz

Die Bergwerksfelder liegen nicht innerhalb von Trinkwasserschutzgebieten.

Die Zone III des Trinkwasserschutzgebietes “Schenkendöbern-Atterwasch” erstreckt sich jedoch nordwestlich bis ca. 35 m an das Bergwerksfeld Kerkwitz-West heran.


Quellen:


BVVG-GIS,
Regionalplan für die Planungsregion Lausitz-Spreewald, Erste Gesamtfortschreibung
des Integrierten Regional­plans Lausitz-Spreewald in Vorbereitung – Abfrage zuletzt im August 2021

Hochwasserschutz

Für die Bergwerksfelder liegen keine Hinweise auf Betroffenheit vor
.


Quellen:


BVVG-GIS,

Internet: Auskunftsplattform Wasser des Landes Brandenburg
-
Abfragen zuletzt am 04.08.2021

Naturschutz

Das Bergwerksfeld Kerkwitz-Nord befindet sich nahezu vollständig und das Bergwerksfeld Kerkwitz zu gut einem Drittel im „Landschaftsschutzgebiet Gubener Fließtäler“ (Stand 2019).

Im Bereich der Bergwerksfelder sind jeweils ein oder mehrere Biotope bekannt, darunter Kleingewässer, Laubgebüsche/Feldgehölze, Baumgruppen, Alleen, Standgewässer (einschließlich Uferbereiche, Röhrichte etc.).

Im Zuge einer etwaigen Aufschlussplanung bleiben mögliche Betroffenheiten und Maßnahmen zu prüfen.


Quellen:


BVVG-GIS
, Internet: Geoportal des Landes Brandenburg – Stand August 2021

Boden- /Bau- /Naturdenkmale

Es ist nicht auszuschließen, dass archäologische Relevanzbereiche betroffen sein könnten und zum konkreten Planungsstand eines Aufschlusses die Stellungnahme des Archäologischen Landesamtes einzuholen ist.

So ist der südliche Teil des Bergwerksfeldes Kerkwitz vom Bodendenkmal „Dorfkern deutsches Mittelalter, Dorfkern Neuzeit” Nr. 120692 teilweise betroffen.


Quellen:


BVVG-GIS:
Bodendenkmale Brandenburg WMS, Baudenkmale Brandenburg WMS
, Topografische Karte TK 25
, Internet: Geoportal des Landes Brandenburg – Stand August 2021

Altlasten/-verdacht

Hinweise auf etwaigen Altlastenverdacht oder Nitratbelastungen liegen für die drei Bergwerksfelder nicht vor.


Quellen:


BVVG-BI, BVVG-GIS: Topografische Karte TK 25, Altlastenverdachtsflächen (Stand 05/2005), Rote Gebiete

Kampfmittel/-verdacht

Hinweise auf etwaigen Kampfmittelverdacht liegen für die drei Bergwerksfelder ebenfalls nicht vor.


Quellen:


BVVG-BI, BVVG-GIS: Topografische Karte TK 25, Kampfmittelverdachtsflächen Brandenburg 2005-08 und 2010-01


INFRASTRUKTUR / ERSCHLIEßUNG

Verkehrswege

Die drei Bergwerksfelder sind über das örtliche Straßen- und Wegenetz in Verbindung mit der Landstraße L 46 an das überörtliche Straßennetz angebunden, Bundesstraßen B 97, B 112 und B 320, wobei das Bergwerksfeld Kerkwitz-West unmittelbar an der Landstraße L 46 liegt. Die Entfernung bis zur Bundesautobahn A 15 bei Cottbus beträgt etwa 30 Kilometer, Anschlussstelle 6 - Roggosen.

Direkt durch das Bergwerksfeld Kerkwitz quert die Bahnlinie Halle/Saale-Cottbus-Guben den Standort Kerkwitz.


Quelle:

BVVG-GIS: TK 10 und TK 25

Versorgungsleitungen/-trassen

Alle drei Bergwerksfelder werden von Hochspannungsfreileitungen gequert. Straßenbegleitend ist mit den üblichen unterirdisch verlegten Versorgungsmedien zu rechnen.


Quellen:



BVVG-GIS: Topografische Karte, Luftbild, Flächennutzungsplan (FNP) für die Gemeinde Schenkendöbern, Ortsteil Kerkwitz; rechtsgültig seit 30.08.2011; Registriernummer des Vorhabens in der Landesplanung: GL7-1244/2002

Industriell-gewerbliche Standorte

Die nächstgelegenen Gewinnungsstätten für Tonrohstoffe im Umkreis von etwa 50 Kilometern sind Plessa, Buchheide, Glienick, Klettwitz-Nord im Verbund mit der Tonhalde Lichterfeld, Sallgast-SW, Plieskendorf.

Die nächstgelegenen Ziegelwerke befinden sich u.a. in Calau-Buchwäldchen, Crinitz und Lichterfeld.




BESONDERHEITEN

Dauerhafte
Beschränkungen

Den geltenden Standards entsprechende Abstände zu schützenswerten Objekten, Ortslagen und öffentlichen Verkehrswegen sind einzuhalten.

Am Standort Kerkwitz insbesondere zu beachten sind neben den Bahnanlagen, der Nähe zu Ortslagen, teilweiser Bebauung und den Leitungen, der Campingplatz am Deulowitzer See und die angrenzende Kriegsgräberstätte.

Erweiterungsmöglichkeiten

Die drei Bergwerksfelder am Standort Kerkwitz betreffen im Wesentlichen die 1955 und 1958 detailliert erkundeten Teilfelder. Sie setzen sich zumeist nur geringfügig über die als Polygon gebildeten Feldgrenzen hinaus fort. Hinsichtlich der Glasurtone betrifft das Bergwerksfeld Kerkwitz-Nord allein den östlichen Block des erkundeten Teilfeldes IV. Hinsichtlich der Ziegeltone in den Teilfeldern I und II kann den Angaben der Erkunder zufolge geprüft werden, ob weitere tonige Gesteine in östliche Richtungen angetroffen werden.

Ü
berlagerung der Braunkohle

Der Standort Kerkwitz befindet sich im nördlichen Bereich des Bergwerksfeldes Jänschwalde-Nord II für den Bodenschatz Braunkohle. Sofern entgegen den gegenwärtigen Bestrebungen für einen Braunkohleausstieg etwaig in ferner Zukunft ein Braunkohlenplan für das Bergwerksfeld Jänschwalde-Nord II rechtskräftig werden sollte und er den Bereich der drei Kerkwitzer Bergwerksfelder mit umfasst, könnten die dauerhaften Beschränkungen entfallen und ein Zugewinn an Vorräten könnte ggf. die Folge sein. Einer etwaigen Braunkohlengewinnung ist zu einem solchen etwaig gegebenen Zeitpunkt der Vorrang zu gewähren. Die BVVG ist aufgrund der Treuhand-Privatisierungsverträge verpflichtet, bei einer Verwertung des Bergwerkseigentums auf die Braunkohle überlagernde Bodenschätze unbefristet den uneingeschränkten, entschädigungsfreien Vorrang des Bergwerkseigentums für den Bodenschatz Braunkohle vertraglich anerkennen zu lassen. Sofern Sie die Abgabe eines Gebotes für das hier ausgeschriebene Bergwerkseigentum am Standort Kerkwitz in Erwägung ziehen, bitten wir Sie sich zwecks der näheren Einzelheiten mit uns in Verbindung zu setzen.


DOKUMENTATION

Erkundungsberichte, Gutachten, Prospekte

Die unter der Rubrik LAGERSTÄTTE genannten Quellen sind, sofern sie nicht ohnehin öffentlich sind, bei der BVVG nach Terminvereinbarung einsehbar.

Haftungsausschluss

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH stellt die Inhalte dieses Produktblattes mit Sorgfalt zusammen. Die Angaben dienen nur der unverbindlichen allgemeinen Information und ersetzen nicht die individuelle Befassung mit dem Objekt.

Stand der Informationen: 07/2013 mit Aktualisierungen 08/2021


ZUR BEACHTUNG

    • Bei dem Bergwerkseigentum Kerkwitz-West, Kerkwitz und Kerkwitz-Nord handelt es sich um Bergbauberechtigungen im Sinne des Bundesberggesetzes (BBergG) vom 13.08.1980 (BGBl I S. 1310), in seiner aktuellen Fassung in Verbindung mit den Überleitungsvorschriften des Einigungsvertragsgesetzes vom 23. 09.1990 (BGBl II S. 885), dem Gesetz zur Vereinheitlichung der Rechtsverhältnisse bei Bodenschätzen vom 15.04.1996 (BGBl I S. 602) und der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben vom 13.07.1990 (BGBl I S. 1420) in seiner aktuellen Fassung.
    • Das BBergG unterscheidet die bergbauliche Berechtigung und ihre Ausübung. Die Bergbauberechtigung vermittelt nur eine Rechtsposition, der Unternehmer erhält das Recht, Bodenschätze aufzusuchen und zu gewinnen. Er darf jedoch von dieser Berechtigung nicht ohne weiteres Gebrauch machen, zur Ausübung der Berechtigung, also zum tatsächlichen Abbau von Bodenschätzen kommt es erst, wenn der entsprechende Betriebsplan aufgestellt und von der zuständigen Bergbehörde zugelassen worden ist.
    • Es gelten die Regelungen für Bergwerkseigentum nach § 151 BBergG.
    • Die Grundstücke über den Bergwerksfeldern Kerkwitz-West, Kerkwitz und Kerkwitz-Nord gehören nicht zu dem jeweiligen Bergwerkseigentum.

Die Besichtigung der Bergwerksfelder kann von öffentlichen Straßen und Wegen aus erfolgen. Wir weisen darauf hin, dass das ungenehmigte Befahren der die Bergwerksfelder überdeckenden Grundstücke nicht gestattet ist.



Gebote sind allein für das Bergwerkseigentum zulässig!


Es gelten die zu diesem Ausschreibungsobjekt veröffentlichten Ausschreibungsbedingungen.

Lage

Die drei Bergwerksfelder sind über das örtliche Straßen- und Wegenetz in Verbindung mit der Landstraße L 46 an das überörtliche Straßennetz angebunden, Bundesstraßen B 97, B 112 und B 320, wobei das Bergwerksfeld Kerkwitz-West unmittelbar an der Landstraße L 46 liegt.
Die Entfernung bis zur Bundesautobahn A 15 bei Cottbus beträgt etwa 30 Kilometer, Anschlussstelle 6 - Roggosen. Direkt durch das Bergwerksfeld Kerkwitz quert die Bahnlinie Halle/Saale-Cottbus-Guben den Standort Kerkwitz.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Dr. Sabine Dietrich
  • Firma
    BVVG - Bereich Verkauf/Verpachtung
  • Adresse
    Schönhauser Allee 120
    10437 Berlin
  • Tel. Durchwahl

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Gebote senden Sie ausschließlich an: gebote@bvvg.de oder per Post an:
BVVG – Ausschreibungsbüro, Postschließfach 55 01 34, 10371 Berlin

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Abgabe des Gebotes