Bergwerkseigentum Löcknitz-West, Kalkstein

Mecklenburg-Vorpommern, Vorpommern-Greifswald

Bergwerkseigentum Löcknitz-West, Kalkstein - Auszug aus dem Lageriss

Auszug aus dem Lageriss

Bergwerkseigentum Löcknitz-West, Kalkstein - Luftbild, Projektion des BWE (1)

Luftbild, Projektion des BWE (1)

Bergwerkseigentum Löcknitz-West, Kalkstein - Luftbild, Projektion des BWE (2)

Luftbild, Projektion des BWE (2)

Bergwerkseigentum Löcknitz-West, Kalkstein - 5 BWE der BVVG im Raum Löcknitz/Mewegen

5 BWE der BVVG im Raum Löcknitz/Mewegen

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    VV75-2450-002414
  • Bundesland
    Mecklenburg-Vorpommern
  • Kreis
    Vorpommern-Greifswald
  • Gemeinde
    Löcknitz
  • Gemarkung
    Löcknitz
  • Flurstück
    keine
  • Objektart
    Bodenschätze-Interessenbekundung
  • Größe
    4.843.300 m²
  • Orientierungswert
    Die BVVG ruft zur Bekundung von Kaufinteresse unter Angabe von Preisvorstellungen auf.

Objekt­beschreibung

Für das Bergwerkseigentum Löcknitz-West, Bodenschatzkennziffer 9.29, Kalksteine zur Herstellung von Zement, möchte die BVVG mit dieser Interessenbekundung potentielle Käufer ermitteln.
Im Betrachtungsraum Löcknitz/Mewegen erfolgten in den 1970er Jahren intensive Aufsuchungsarbeiten für Zementrohstoffe. Im heutigen Bergwerksfeld Löcknitz-West und angrenzend wurden sowohl für die Kalkkomponente als auch für die Tonkomponente weit über 30 Erkundungsbohrungen niedergebracht und Vorratsabschätzungen durchgeführt.

OBJEKT

Bergwerkseigentum

Löcknitz-West (Nr. 1045/92-121)

Verliehen für den Bodenschatz

9.29, Kalksteine zur Herstellung von Zement

Größe des Bergwerksfeldes

4.843.300 m²

Rechtliche Einordnung

aufrechterhaltenes altes Bergwerkseigentum gemäß § 151 BBergG

Oberflächennutzung

überwiegend forstwirtschaftlich, in geringem Umfang landwirtschaftlich auf Sandboden mit niedrigen Bodenwertzahlen, auch Siedlung

Bergwerkseigentum der BVVG

Für einen Kauf gemeinsam mit dem Bergwerkseigentum Löcknitz-West stehen das Bergwerkseigentum Löcknitz-Ost, ebenfalls Bodenschatz „Kalksteine zur Herstellung von Zement“, sowie das Bergwerkseigentum Mewegen West, Mewegen Nordost und Mewegen Südost - alle verliehen für den Bodenschatz „Tonige Gesteine zur Herstellung kleinformatiger Wandbauelemente“- zur Verfügung, vgl. gesonderte Prospekte.

Flächen der BVVG

Die BVVG ist Eigentümerin mehrerer Flurstücke über dem Bergwerksfeld. Sofern im Zusammenhang mit dem Erwerb des Bergwerkseigentums Interesse an diesen Flächen besteht, wird die BVVG auf einen entsprechenden Antrag hin prüfen, ob und zu welchen Bedingungen ein Verkauf möglich ist.


LAGERSTÄTTE

Quellen:

      [1] Hultzsch, A.: Ergebnisbericht: Sucharbeiten Zement Löcknitz, Kalk- und Tonkomponente, VEB Geologische Forschung und Erkundung Halle/Saale, Berlin 31.03.1976, 539 S. zzgl. 2559 Blatt
      Anlagen;
      das Kompendium umfasst die Lagerstättengeologie, Montanhydrogeologie, Ingenieurgeologie, Bodengeologie, Qualitätskennzeichnung mit Kalk und Tonprogramm, Vorratskennzeichnung mit geologischer Bewertung, Dokumentationsprofile, Schichtenverzeichnisse und markscheiderische Grunddaten sowie Geophysik
      ,


      [2] Beschlußprotokoll „Zement-Nord“ des Ministeriums für Geologie vom 3.1.1977 mit Überprüfungsberichten sowie Geophysikalischem Gutachten „Nachinterpretation Löcknitz“ aus dem Jahr
      1976,


      [3] Prospekt zur Ausschreibung von Bergwerkseigentum der Treuhandanstalt, Objekt Bergwerksfeld Löcknitz, Kalksteine-Zementrohstoffe, Bergwerksfeld Nr. 121, 3 Seiten mit 7 Anlagen (undatiert),


      [4] Schwandke: Rechnergestützte Vorratsberechnung von Lagerstätten für das Objekt Kalkstein Löcknitz-West, Bergwerkseigentum-Nr. 1045/92-121. BFM GmbH, Geologie und Umwelt, Berlin, 20.10.1992, 4 Seiten und 7 Anlagen,


      [5] Karte der oberflächennahen Rohstoffe 1:200 000, Erl. Bl. CC 3150 Schwedt (Oder), 55 S., 1 Kt, Hannover 2002,


      [6] Geologische Karte von Mecklenburg-Vorpommern, Übersichtskarte 1 : 500 000 – Zechsteinsalzstrukturen -, geologisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 1997.


Geologische Verhältnisse

Am Standort Löcknitz wurden Vorratsfelder von für die Zementherstellung geeigneten Kalk- und Tonkomponenten erkundet, die eng an die Salzkissenhochlage Löcknitz innerhalb des Strukturzuges Spiegelberg-Löcknitz gebunden sind. Es handelt sich bei der Kalkkomponente um den stratigrafischen Horizont des Campan mit einer Gesamtmächtigkeit von knapp 150 m. Innerhalb dieses Horizontes kommen, getrennt durch eine ca. 3 m mächtige Glaukoniteinschaltung, oberer Kreidekalk (K1) und unterlagernd Kieselkreide (K2) vor. Der Horizont insgesamt lagert flach gewölbt wobei die lagerstättenbildenden Schichten radiale und konzentrische Brüche aufweisen. Die Lagerstätte ist dementsprechend in Schollen zerlegt zwischen denen Sprunghöhen von 10 m bis 20 m, maximal 30 m auftreten [4].

Die überdeckenden quartären Schichten sind im Mittel 10 m bis 20 m mächtig und nehmen zu den Rändern der Hochlage hin deutlich zu. Sie sind als Wechsellagerung von Sanden und Weichselgeschiebemergel mit örtlichen Ton- und Schluffeinlagerungen ausgebildet. An der Basis der quartären Schichten wurden zum Teil tertiäre Schichten von Sanden und Braunkohle geringer Mächtigkeit angetroffen.

In den überdeckenden Schichten wurden bis zu drei miteinander kommunizierende Grundwasserleiter nachgewiesen. Der kreidezeitliche Lagerstättenkörper mit seiner geringen Wasserdurchlässigkeit fungiert als Kluftwasserleiter, so dass mit der Teufe eine zunehmende Mineralisation des Grundwassers gegeben ist.

An der Nordflanke der Struktur Löcknitz [6] ist die tertiäre Tonlagerstätte Mewegen ausgebildet. Sie liegt etwa 3 km von der Kalklagerstätte entfernt.

Untersuchungsstand

Mit dem Ziel knapp 400 Mio. Tonnen Kreidekalk und 75 Mio. Tonnen Kieselkreide sowie 77,5 Mio. Tonnen Ton für die Errichtung eines Zementwerkes nachzuweisen, fanden ab dem Jahr 1970 bis 1975 Aufsuchungsarbeiten statt [1]. Im Ergebnis der Aufsuchungsarbeiten wurden die geforderten Lagerstättenvorräte als Bilanzvorräte der Klasse C
2 für die Rohstoffe zur Herstellung von Zement bestätigt [2].

Petrographische und qualitative Kennzeichnung

Es werden die Kalksteinvarietäten Kreidekalk mit 50-54 M-% CaO und 3-7 M-% SiO
2 und Glaukonitkalk-Kieselkalk mit 41 M-% bzw. 21 M-% sowie zunehmenden SiO
2 und Fe
2O
3-Gehalten bei abnehmenden CaO-Gehalten beschrieben [5].

Verwendungsmöglichkeiten

Zementrohstoff, Zementklinker, Kalkrohstoff, Weißfeinkalk, Kalkhydrat, Bodenkalk [5] u. a. Anwendungen des vorkommenden Glaukonitkalks z. B. zur Bodenverbesserung, Wasserbehandlung und für Pigmente bleiben zu untersuchen.

Abbausituation

Das Bergwerksfeld Löcknitz-West ist unverritzt. Unter 20 - 23 m pleistozänen Lockersedimenten lagern als Nutzminerale 33 - 65 m reine Kreidekalke sowie 37 - 70 m Glaukonit- und Kieselkalke.

Die Wahl der optimalen Abbauteufe wird sowohl durch die mechanische Beanspruchung des Lagerstättenkörpers aufgrund der Halokinese und dem damit einhergehenden Salzwasseraufstieg als auch durch die erforderliche Grundwasserabsenkung wegen der drei Grundwasserhorizonte in den pleistozänen Deckschichten und den daraus resultierenden Wirkungen auf die umliegenden Grundwasserentnahmestellen beeinflusst.

Szenarien mit einer Ableitung aufsteigenden Salzwassers in das ca. 20 km entfernte Stettiner Haff wären zu prüfen.

Vorratssituation

Die Lagerstätte der Kalkkomponente befindet sich anteilig im Bergwerksfeld Löcknitz-West, für das gesonderte Vorratsberechnungen durchgeführt wurden, die auf den Ergebnissen von etwa 30 Erkundungsbohrungen basieren, vgl. [4]. Den Berechnungen wurden mehrere Konditionsvarianten zugrunde gelegt: 25 m bzw. 30 m Abraum sowie Abbauteufen bis zu -80 m NN, -63 m NN und -55 m NN. Sie ergaben geologische Gesamtvorräte von 274 Mio. Tonnen (bei 25 m Abraum und Abbauteufe bis -55 m NN) bzw. bis zu knapp 500 Mio. Tonnen (bei 30 m Abraum und Abbauteufe bis -80 m NN). Der Anteil der berücksichtigten Kieselkreide variiert zwischen 11,4 % und 26,1 %. Rohmehlberechnungen ergaben eine empfohlene Mischung von Kreidekalk und Kieselkreide von 84 zu 16. Nach überschlägiger Betrachtung von Böschungsverlusten, ca. 10-15% der geologischen Vorräte, ergeben sich je nach Berechnungsvariante gewinnbare Kalksteinvorräte von insgesamt 246,5 bzw. bis zu 442,4 Mio. Tonnen.

Die Vorratsflächen nach den o. g. Konditionen sind kleiner als das Bergwerksfeld Löcknitz-West. Außerhalb der als Vorratsflächen abgegrenzten Flächen stehen weitere Kalksteinvorräte an, vgl. [4].

Industrielle Bedeutung

Gemäß [4] ist bei einer gewählten Jahresproduktion von 4 Mio. Tonnen Kalkstein ausreichend Vorrat für mehr als 40 Jahre vorhanden, der zu überregional absetzbaren Produkten verarbeitet werden kann.

Mögliche Anwendungen des vorkommenden Glaukonitkalks zur Bodenverbesserung, Wasserbehandlung und für Pigmente.


ÖFFENTLICHE PLANUNG

Landesplanerische Einordnung

Vorbehaltsgebiet Tourismus und Landwirtschaft sowie Bezugnahme auf das Rohstoffsicherungskonzept. Im Rohstoffsicherungskonzept von Mecklenburg-Vorpommern ist der Standort Löcknitz mit überregionaler Bedeutung und perspektivischer Nutzungsoption dokumentiert


Quelle:


LEP Mecklenburg-Vorpommern vom 30.05.2005, in Kraft getreten am 01.01.2006,

Rohstoffsicherungskonzept von 06/2006

Regionalplanerische Einordnung

Aufgrund der Seltenheit und der wirtschaftlichen Bedeutung des Standortes ist er als Vorbehaltsgebiet Rohstoffsicherung sowohl mit der Kalk- als auch der Tonkomponente in das Raumordnungsprogramm aufgenommen.


Quelle:


Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern vom 19.08.2010, in Kraft getreten am 18.09.2010

Kommunale Planung

Im Flächennutzungsplan des Amtes Löcknitz-Penkun ist ein Bauvorbehaltsgebiet (Bergbauschutzgebiet) im Bereich der Kalksteinlagerstätte Löcknitz dargestellt.


Quelle:


Flächennutzungsplan des Amtes Löcknitz-Penkun, rechtskräftig seit 06.02.1994


SCHUTZGEBIETE / BELASTUNGEN

Trinkwasserschutz

Ein Trinkwasserschutzgebiet befindet sich nördlich des Betrachtungsraumes Löcknitz/Mewegen.


Quelle:


Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern vom 19.08.2010, in Kraft getreten am 18.09.2010

Naturschutz

Das Bergwerksfeld liegt zu ca. 25 % im Naturpark „Am Stettiner Haff“ (Feldesteil von Nordosten nach Süden) sowie im gleichnamigen Vogelschutzgebiet.


Quelle:


Regierungsportal von Mecklenburg-Vorpommern, BfN Schutzgebiete und BVVG-Bodeninformationssystem

Bodendenkmale

Auf den der BVVG gehörenden Flurstücken liegen keine Informationen zu Bodendenkmalen vor.


Quelle:


BVVG-Bodeninformationssystem

Altlasten, Kampfmittel/-verdacht

Zu den der BVVG gehörenden Flurstücken liegen keine Informationen über Altlasten vor.


Quelle:


BVVG-Bodeninformationssystem, BVVG-GIS (Stand 2010
)

Nördlich des Bergwerksfeldes Löcknitz-West befindet sich das Gelände der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt Löcknitz. Eine fachliche Aussage des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern über mögliche Auswirkungen der Altlast auf einen künftigen Kalksteintagebau im Raum Löcknitz vom 29.01.2001 liegt der BVVG vor und kann durch Interessenten eingesehen werden.


INFRASTRUKTUR / ERSCHLIEßUNG

Verkehrswege

Südlich des Bergwerksfeldes Löcknitz-West verläuft die Bahnlinie Stettin-Pasewalk.

Die B 104 zwischen Stettin und Pasewalk ist gut ausgebaut und hat westlich bei Pasewalk Anschluss an die A 20. Über die B 104 und die B 113 besteht in ca. 17 km Entfernung bei Penkun zudem Anschluss an die A 11.

Versorgungsleitungen/-trassen

Zwei Stromtrassen queren das Bergwerksfeld Löcknitz-West, eine parallel zu der Landstraße von Gorkow im Nordwesten kommend, die andere von Waldesruh im Nordosten kommend; beide führen bis nach Löcknitz im Süden.

Industriell-gewerbliche Standorte

Regional sind drei Gewerbegebiete ausgewiesen: das Gewerbegebiet Löcknitz - Pasewalker Straße, das Gewerbegebiet Löcknitz - Kamp und das Gewerbegebiet "Klar-See" in Krackow.


Quelle:


Amt Löcknitz-Penkun-Portal

Der nächstgelegene größere Wirtschaftsraum ist die östlich des Landkreises liegende polnische Hansestadt Stettin.


BESONDERHEITEN

Dauerhafte

Beschränkungen

Im südlichen Feldesteil des Bergwerkseigentums Löcknitz-West liegt der nördliche Teil des Siedlungsgebietes von Löcknitz.

Erweiterungsmöglichkeiten

Das Bergwerkseigentum Löcknitz-West deckt gemeinsam mit dem Bergwerkseigentum Löcknitz-Ost den überwiegenden Teil der Kalksteinlagerstätte Löcknitz ab. Für die Zementproduktion sind nördlich in ca. 3 km Entfernung die Bergwerksfelder Mewegen West, Mewegen Nordost und Mewegen Südost vorhanden – alle betreffend den Bodenschatz Ton. Das Gebiet der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt Löcknitz ist zu beachten, vgl. Rubrik SCHUTZGEBIETE – Altlasten.


DOKUMENTATION

Erkundungsberichte,
Gutachten, Prospekte

Die vorgenannten Quellen sind, soweit sie nicht ohnehin öffentlich sind, bei der BVVG nach Terminvereinbarung einsehbar.

Haftungsausschluss

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH stellt die Inhalte dieses Produktblattes mit Sorgfalt zusammen. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen aber ohne Gewähr. Die Angaben dienen nur der unverbindlichen allgemeinen Information und ersetzen nicht die individuelle Befassung mit dem Objekt.

Stand der Informationen: 09/2014 mit folgender Aktualisierung in 10/2020: Luftbilder


ZUR BEACHTUNG

    • Bei dem Bergwerkseigentum Löcknitz-West handelt es sich um eine Bergbauberechtigung im Sinne des Bundesberggesetzes (BBergG) vom 13.08.1980 (BGBl I S. 1310), in seiner aktuellen Fassung in Verbindung mit den Überleitungsvorschriften des Einigungsvertragsgesetzes vom 23.09.1990 (BGBl II S. 885), dem Gesetz zur Vereinheitlichung der Rechtsverhältnisse bei Bodenschätzen vom 15.04.1996 (BGBl I S. 602) und der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben vom 13.07.1990 (BGBl I S. 1420) in seiner aktuellen Fassung.
    • Das BBergG unterscheidet die bergbauliche Berechtigung und ihre Ausübung. Die Bergbauberechtigung vermittelt nur eine Rechtsposition, der Unternehmer erhält das Recht, Bodenschätze aufzusuchen und zu gewinnen. Er darf jedoch von dieser Berechtigung nicht ohne weiteres Gebrauch machen, zur Ausübung der Berechtigung, also zum tatsächlichen Abbau von Bodenschätzen kommt es erst, wenn der entsprechende Betriebsplan aufgestellt und von der zuständigen Bergbehörde zugelassen worden ist.
    • Es gelten die Regelungen für Bergwerkseigentum nach § 151 BBergG.
    • Die Grundstücke über dem Bergwerksfeld Löcknitz-West sowie dem weiterem Bergwerkseigentum am Standort Löcknitz/Mewegen gehören nicht zum jeweiligen Bergwerksfeld.

Die Besichtigung des Bergwerksfeldes kann von öffentlichen Straßen und Wegen aus erfolgen. Wir weisen darauf hin, dass das ungenehmigte Befahren der das Bergwerksfeld überdeckenden Grundstücke nicht gestattet ist.


ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR INTERESSENBEKUNDUNG

Die BVVG veröffentlicht auf ihrer Webseite in Abständen Informationen zum ihr verfügbaren Bergwerkseigentum.

Die Informationen dienen einem ersten Überblick zum jeweiligen Bergwerkseigentum. Interessenten können Ihr Erwerbsinteresse unter Angaben des betreffenden Bergwerkseigentums - vorzugsweise schriftlich - gegenüber der BVVG-Zentrale bekunden.

Die Vermarktung/Veräußerung des Bergwerkseigentums erfolgt grundsätzlich über öffentliche Ausschreibungen, um einem breiten Bewerberkreis die Möglichkeit zur Gebotsabgabe zu geben. Die Reihenfolge für die Ausschreibung des Bergwerkseigentums legt die BVVG intern fest; vorliegende Interessenbekundungen werden hierbei nach Möglichkeit berücksichtigt. In jedem Fall werden diejenigen Interessenten, deren Erwerbsinteresse zum Ausschreibungsbeginn bei der BVVG aktenkundig ist, über die Ausschreibung schriftlich informiert.

Nach vorheriger Terminabsprache mit dem o. g. Ansprechpartner kann in den Räumen der BVVG-Zentrale in ggf. vorhandene detaillierte Unterlagen zu dem jeweiligen Bergwerkseigentum Einsicht genommen werden.

Lage

Das Bergwerksfeld Löcknitz-West liegt im Südosten des Landes Mecklenburg-Vorpommern etwa 30 km entfernt vom Stettiner Haff zwischen Pasewalk und Stettin. Es ist unverritzt.
Verkehrstechnisch ist das Bergwerksfeld durch die Landstraße Löcknitz-Boock und die Bundesstraße B 104 sowie die Bahnstrecke Pasewalk-Stettin erschlossen. Bei Pasewalk besteht Anschluss an die Bundesautobahn A 20.
Die nächstgelegene Stadt ist Pasewalk, der nächstgelegene größere Wirtschaftsraum die polnische Hansestadt Stettin.

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Anlagen / Links

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Dr. Sabine Dietrich
  • Firma
    BVVG - Bereich Verkauf/Verpachtung
  • Adresse
    Schönhauser Allee 120
    10437 Berlin
  • Tel. Durchwahl

Direktanfrage

Wichtig: Bitte senden Sie über dieses Kontaktformular keine Gebote!
Gebote senden Sie ausschließlich an: gebote@bvvg.de oder per Post an:
BVVG – Ausschreibungsbüro, Postschließfach 55 01 34, 10371 Berlin

 SSL-verschlüsselt