Bergwerkseigentum Steudnitz Feld 4, Kalkstein

Thüringen, Saale-Holzland-Kreis

Bergwerkseigentum Steudnitz Feld 4, Kalkstein - Auszug aus dem Lageriss

Auszug aus dem Lageriss

Bergwerkseigentum Steudnitz Feld 4, Kalkstein - Luftbild, Projektion des BWE (1)

Luftbild, Projektion des BWE (1)

Bergwerkseigentum Steudnitz Feld 4, Kalkstein - Luftbild, Projektion des BWE (2)

Luftbild, Projektion des BWE (2)

Bergwerkseigentum Steudnitz Feld 4, Kalkstein - 2 BWE der BVVG im Raum Steudnitz

2 BWE der BVVG im Raum Steudnitz

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    VV74-2450-002016
  • Bundesland
    Thüringen
  • Kreis
    Saale-Holzland-Kreis
  • Gemeinde
    Dornburg-Camburg, Stadt
  • Gemarkung
    Dornburg
    Naschhausen
  • Flurstück
    keine
  • Objektart
    Bodenschätze-Interessenbekundung
  • Größe
    57.300 m²
  • Orientierungswert
    Die BVVG ruft zur Bekundung von Kaufinteresse unter Angabe von Preisvorstellungen auf.

Objekt­beschreibung

Für das Bergwerkseigentum Steudnitz, Feld 4 - verliehen auf den Bodenschatz Gesteine zur Herstellung von Schotter und Splitt - werden potentielle Käufer gebeten, Interessenbekundungen abzugeben.
Das Bergwerkseigentum befindet sich im Mittleren Saaletal am Ausstrich des Buntsandsteins und des Muschelkalks. Im Bergwerksfeld steht die Untere Muschelkalk-Folge bis zur Mittleren Wellenkalkzone an. Eine Studie zum Kalk Steudnitz aus dem Jahr 1991 liegt vor.

OBJEKT

Bergwerkseigentum
Steudnitz, Feld 4 (Nr. 373/90/867)

Verliehen für den Bodenschatz
9.27, Gesteine zur Herstellung von Schotter und Splitt

Größe des Bergwerksfeldes
57.300 m²

Rechtliche Einordnung
aufrechterhaltenes altes Bergwerkseigentum gemäß § 151 BBergG

Oberflächennutzung
Die Geländeoberfläche wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt.

Bergwerkseigentum der BVVG
Die BVVG besitzt am Standort Dornburg/Steudnitz ein weiteres zum Verkauf stehendes Bergwerkseigentum. Für nähere Informationen zu dem ca. 2 km entfernt liegenden, gleichfalls für den Bodenschatz „Gesteine zur Herstellung von Schotter und Splitt“ verliehenen Bergwerkseigentum Steudnitz, Feld 3 steht ein gesondertes Prospekt zur Verfügung.

Flächen der BVVG
Die BVVG besitzt über dem Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 keine Grundstücke.


LAGERSTÄTTE
Quellen:
      [1] Müller, E. (1969): Geologische Stellungnahme zum Muschelkalkvorkommen Steudnitz nördlich Jena. – Bezirksstelle für Geologie beim Rat des Bezirkes Gera, Jena, 30.06.1969, 9 Seiten zzgl. 3 Anlagen (in Kopie),
      [2] Ausschnitt aus der Geologischen Karte 1 : 25 000, Blatt 4936 Camburg (1979),
      [3] Kasch, K. (1988): Geologisches Gutachten zur Kalksteingewinnung östlich des ehem. Kalksteinbruches Steudnitz für Wirtschaftswegebaumaßnahmen. – Bezirksstelle für Geologie beim Rat des Bezirkes Gera, Abt. Geologie, Jena, 11.02.1988, 13 Seiten zzgl. Anlagen (in Auszügen),
      [4] Grau, R. (1991): Studie Kalk Steudnitz. – Geologische Landesuntersuchung GmbH, Jena, 20.02.1991, 33 Seiten zzgl. 6 Anlagen - im Auftrag der Dornburger Industriewerke GmbH, Steudnitz ,
      [5] Kessler, B. (1995): Vorratsbewertung Bergwerksfeld Steudnitz F.4 (GK 25 Nr. 4936 Blatt Camburg). – Geologische Land- und Bodenuntersuchung GmbH Jena, 27.11.1995, 11 Seiten zzgl. 4 Anlagen.

Geologische Verhältnisse
Das Bergwerkseigentum Steudnitz Feld 4 liegt am Südost-Rand des Thüringer Beckens. Es befindet sich im Mittleren Saaletal am Ausstrich des Buntsandsteins und des Muschelkalks.

Der Ausstrich der Muschelkalkgesteine ist durch Steilstufen gekennzeichnet, die über flach ansteigenden Talhängen aus Gesteinen des Oberen Buntsandsteins an der Saale aufragen. Die Nebentäler der Saale sind oberhalb der Flussmündungen meist nur bis in den Unteren Muschelkalk eingeschnitten.

Mit dem Einsetzen der Oberen Muschelkalk-Folge gehen die Steilhänge in kleinere Steilstufen über, an die sich eine nach Norden ausgedehnte Hochfläche aus den weicheren Gesteinen der Anhydrit-Folge anschließt.

Das Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 liegt auf dem Schweigelberg westlich des Saaletals bei Dornburg. Dort steht die Muschelkalk-Folge nur bis zum Mittleren Muschelkalk an und pleistozäne Bildungen lagern ihr diskordant auf.

Bei tektonisch generell einfachen Verhältnissen, fallen die Schichten im Bereich des Bergwerksfeldes Steudnitz, Feld 4 mit 4° sehr flach nach Nordwesten ein. Die feste Wellenkalk-Folge des Muschelkalks ist in ihrer vollständigen Ausprägung im Betrachtungsraum mehr als 100 m mächtig und wird in den Steudnitzer Steinbrüchen abgebaut.

Die Geländehöhe der Saaletalaue bei Dornburg/Steudnitz liegt auf ca. 130 m NN. Der Top der umgebenden Steilstufen liegt um 300 m NN und überragt das Saaletal um ca. 170 m, deren Nebentäler um 160 m oder weniger. Die maximale Geländehöhe im Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 beträgt knapp 200 m NN.

Untersuchungsstand
Die Steudnitzer Steinbrüche sind ein traditionsreicher Standort für die Gewinnung von Kalkgesteinen, so dass über die seit mehreren Jahrhunderten bestehende Nutzung die Eigenschaften, der Stoffbestand und die Verwendungsmöglichkeiten der anstehenden Gesteine gut bekannt sind.

Im Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 ist das anstehende Deckgebirge nicht durch Bohrungen erkundet. Kessler [5] nimmt Abraummächtigkeiten von 15 bis 20 m an.

Petrographische und qualitative Kennzeichnung
Stratigrafisch gliedert sich das Nutzgestein im Betrachtungsraum vom Liegenden zum Hangenden in ca. 38,5 m mächtigen Unteren Wellenkalk, ca. 8 m Oolithzone, ca. 23,5 m Mittleren Wellenkalk, ca. 4 m Terebratelzone, ca. 18,5 m Oberen Wellenkalk und die ca. 12 m mächtige Schaumkalkzone.

Im Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 stehen vom vorgenannten Normalprofil nur der Untere Wellenkalk, die Oolithzone und etwa 18 m des Mittleren Wellenkalks an.

Der grau bis graublaue, im Verwitterungsbereich gelblichgraugrüne Wellenkalk ist das überwiegende Nutzgestein. Er ist flaserig und knaurig sowie lagig bis wellig ausgebildet, wobei kristalline plattige Bänke in einzelnen Lagen eingeschaltet sind (5-10 cm mächtig). Die überwiegend mergeligen, dünnplattig-knaurigen Wellenkalke sind klüftig und zerfallen bei mechanischer Beanspruchung (mergeliges Material recht dünnplattig und kompakteres Material stückig-dickplattig). Das Material besteht aus recht gleichkörnigem, sehr feinkörnigem bis schwach mergeligem Kalziumkarbonat. Die helleren Kalksteinbänke erscheinen klotzig-bankig und ihre Horizontbeständigkeit ist markant. Diese bioklastischen Kalkgesteine sind einige dm bis m stark, rein kalzitisch, verschiedenkörnig (bis max. 2 mm) kristallin, z. T. oolithisch, mit zahlreichen Fossilresten. Der Anteil dieser reineren Kalkgesteine am Gesamtprofil beträgt etwa 10 %.

Zur industriellen Verarbeitung ungeeignete Zwischenmittel, Kluftzonen, verkarstete Bereiche o. ä. treten nicht auf, so dass der gesamte geologische Vorrat nutzbar ist [5].

Verwendungsmöglichkeiten
Das Steudnitzer Muschelkalkvorkommen wird traditionell zur Herstellung von Gesteinsbaustoffen und Aufmahlprodukten für verschiedene Zwecke abgebaut.

Typische Erzeugnisse sind Werksteine, Schotter und Splitte, Zement, Beton, Mörtel, Putz, Branntkalk und Kalksteinmehl für Bindemittel, Zuckerherstellung, Metallurgie, Sodaherstellung, Wasseraufbereitung, Düngemittel, Futterkalk, Rauchgasentschwefelung u. a.

Abbausituation
Das Bergwerksfeld Steudnitz Feld 4 ist unverritzt. Man geht davon aus, dass oberhalb des Vorfluterniveaus abbaubares Muschelkalkgestein zwischen 135 m NN und 167 m NN ansteht. Das Verhältnis von Abraum zu Nutzbarem wird mit etwa 1:7 eingeschätzt, vgl. [5].

Insgesamt wird mit für flach lagernden Wellenkalk typischen Gewinnungsverhältnissen gerechnet.

Vorratssituation
In der Vorratsabschätzung von 1969 ist das heutige Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 noch nicht als weiteres Vorratsfeld westlich der seinerzeit auflässigen und heute in den Vorratsfeldern I und II betriebenen Steinbrüche beschrieben.

Vorratsabschätzungen für das Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 im Jahre 1995 ergaben überschlägig eine Vorratsmenge von 2,022 Mio. m³ bzw. 5,257 Mio. Tonnen. Diese Menge bezieht sich auf die oberhalb des Vorfluterniveaus liegenden Schichten des Unteren Muschelkalks. Restriktionen wurden nicht betrachtet.

Aktuelle Vorratsbestimmungen unter derzeitigen technologischen und produktbezogenen Gesichtspunkten, geltenden Restriktionen und Erweiterungsmöglichkeiten bleiben durchzuführen.

Industrielle Bedeutung
Mit eingeführten Marken wie „Dornburger Zement“ und „Dornburger Marmor“ besitzen die Rohstoffe aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften und der Größe der Lagerstätte überregionale Bedeutung.


ÖFFENTLICHE PLANUNG

Landesplanerische Einordnung
Der Betrachtungsraum ist in der Karte 10, Freiraum, des Landesentwicklungsprogramms als Gebiet für Landwirtschaft und Waldlebensräume eingetragen.
Quelle:
Landesentwicklungsprogramm Thüringen 2025 (LEP 2025) vom 15. Mai 2014, im Gesetz- und Verordnungsblatt (GVBl.) für den Freistaat Thüringen Nr. 6/2014 vom 4. Juli 2014 veröffentlicht und am 5. Juli 2014 in Kraft getreten

Regionalplanerische Einordnung
Das Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 ist nahezu vollumfänglich als Vorbehaltsgebiet Rohstoffsicherung (k-2) ausgewiesen. Dieses Vorbehaltsgebiet erstreckt sich über die westliche Feldesgrenze hinaus und umfasst mit insgesamt 32,5 ha mehr als die fünffache Feldesfläche des Bergwerkseigentums. Im nördlichen Feldesteil ist anteilig das Vorbehaltsgebiet für Freiraum „Saaletal, Nebentäler, strukturreiche Hänge und umgebende Wälder zwischen Dornburg und Landesgrenze S“ eingetragen.
Quelle:
Regionalplan Ostthüringen, beschlossen am 28.10.2011, genehmigt durch die oberste Landesplanungsbehörd e am 13.04.2012, bekannt gemacht am 18.06.2012


SCHUTZGEBIETE / BELASTUNGEN

Trinkwasserschutz
Das Bergwerksfeld liegt nicht innerhalb von Trinkwasserschutzgebieten. Gesonderte Prüfungen erfolgten nicht.
Quelle:
Regionalplan Ostthüringen, beschlossen am 28.10.2011, genehmigt am 13.04.2012, bekannt gemacht am 18.06.2012, Thüringer Landesverwaltungsamt und Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz - siehe Trinkwasserschutzgebiete - Stand 31.12.2008

Hochwasserschutz
Entlang der Saale sind Hochwasserschutzgebiete ca. 200 m östlich des Bergwerksfeldes eingetragen. Das Bergwerksfeld selbst liegt nicht im Hochwasserschutzgebiet.
Quelle:
Regionalplan Ostthüringen, beschlossen am 28.10.2011, genehmigt am 13.04.2012, bekannt gemacht am 18.06.2012, Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie 2013 – Hochwasserrisikomanagement und Thüringer Landesverwaltungsamt-Umwelt-Wasserwirtschaft

Naturschutz
An der östlichen Feldesgrenze des Bergwerksfeldes liegt das Landschaftsschutzgebiet „Mittleres Saaletal“.
Quelle:
BVVG-GIS: Fachdatenlayer BfN-Schutzgebiete

Bodendenkmale
Hinweise auf etwaige Bodendenkmale liegen nicht vor und wurden daher nicht gesondert geprüft.
Quelle:
BVVG-GIS: Topographische Karten TK25, TK10

Altlastenverdacht
Hinweise auf etwaige Altlasten liegen nicht vor und wurden daher nicht gesondert geprüft.
Quellen:
BVVG-GIS: Topographische Karte TK25, Luftbilder; BVVG-Bodeninformationssystem (BI)


INFRASTRUKTUR / ERSCHLIEßUNG

Verkehrswege
Das auf dem Schweigelberg liegende Bergwerksfeld befindet sich auf dem Plateau der Steilstufe unmittelbar westlich des Zementwerkes. Zuwegungen über das örtliche Straßennetz bestehen nicht. Das Plateau ist nur über einen Feldweg (Nr. 3125, Flurstück 244) von Dornburg aus westlicher Richtung erreichbar.

Durch Dornburg führen die Bundesstraße B 88 und die Bahnstrecke Halle-Saalfeld.

Versorgungsleitungen/-trassen
Das Bergwerksfeld wird nicht von Leitungen gequert.
Quelle:
BVVG-GIS: Topografische Karten, Luftbild

Industriell-gewerbliche Standorte
Am Standort Dornburg/Steudnitz produzieren das Dornburger Zementwerk an der Saale und der Kalksteinbruch Steudnitz, Feld 1/2.


BESONDERHEITEN

Dauerhafte Beschränkungen
Die den geltenden Standards entsprechenden Abstände zu schützenswerten Objekten, Ortslagen und öffentlichen Straßen sind einzuhalten.

Erweiterungsmöglichkeiten
Westlich des Bergwerkseigentums Steudnitz, Feld 4 ist der dort zum Grundeigentum gehörende Bodenschatz Kalkstein weiter verbreitet. Auch das Vorbehaltsgebiet für die Rohstoffsicherung erstreckt sich westlich über das Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 hinaus.

Die Bergwerksfelder Steudnitz, Feld 1/2 und Steudnitz, Feld 3 liegen östlich der Saale. Das Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 1/2 befindet sich im Eigentum Dritter und ist mit einem aktiven Steinbruch aufschlossen. Das Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 3 der BVVG ist unverritzt, vgl. gesondertes Prospekt.


DOKUMENTATION

Erkundungsberichte, Gutachten, Prospekte
Die unter der Rubrik LAGERSTÄTTE genannten Quellen sind bei der BVVG nach Terminvereinbarung einsehbar.

Haftungsausschluss
Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH stellt die Inhalte dieses Produktblattes mit Sorgfalt zusammen. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen aber ohne Gewähr. Die Angaben dienen nur der unverbindlichen allgemeinen Information und ersetzen nicht die individuelle Befassung mit dem Objekt.

Stand der Informationen: 11/2016 mit folgender Aktualisierung in 10/2020: Luftbilder


ZUR BEACHTUNG
    • Bei dem Bergwerkseigentum Steudnitz, Feld 4 handelt es sich um eine Bergbauberechtigung im Sinne des Bundesberggesetzes (BBergG) vom 13.08.1980 (BGBl I S. 1310), in seiner aktuellen Fassung in Verbindung mit den Überleitungsvorschriften des Einigungsvertragsgesetzes vom 23.09.1990 (BGBl II S. 885), dem Gesetz zur Vereinheitlichung der Rechtsverhältnisse bei Bodenschätzen vom 15.04.1996 (BGBl I S. 602) und der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben vom 13.07.1990 (BGBl I S. 1420) in seiner aktuellen Fassung.
    • Das BBergG unterscheidet die bergbauliche Berechtigung und ihre Ausübung. Die Bergbauberechtigung vermittelt nur eine Rechtsposition, der Unternehmer erhält das Recht, Bodenschätze aufzusuchen und zu gewinnen. Er darf jedoch von dieser Berechtigung nicht ohne weiteres Gebrauch machen, zur Ausübung der Berechtigung, also zum tatsächlichen Abbau von Bodenschätzen kommt es erst, wenn der entsprechende Betriebsplan aufgestellt und von der zuständigen Bergbehörde zugelassen worden ist.
    • Es gelten die Regelungen für Bergwerkseigentum nach § 151 BBergG.
    • Die Grundstücke über dem Bergwerksfeld Steudnitz, Feld 4 gehören nicht zum Bergwerkseigentum.

Die Besichtigung des Bergwerksfeldes kann von öffentlichen Straßen und Wegen aus erfolgen. Wir weisen darauf hin, dass das ungenehmigte Befahren der das Bergwerksfeld überdeckenden Grundstücke nicht gestattet ist.


ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR INTERESSENBEKUNDUNG

Die BVVG veröffentlicht auf ihrer Webseite www.bvvg.de in Abständen Informationen zum ihr verfügbaren Bergwerkseigentum.

Die Informationen dienen einem ersten Überblick zum jeweiligen Bergwerkseigentum. Interessenten können Ihr Erwerbsinteresse unter Angaben des betreffenden Bergwerkseigentums - vorzugsweise schriftlich - gegenüber der BVVG-Zentrale bekunden.

Die Vermarktung/Veräußerung des Bergwerkseigentums erfolgt grundsätzlich über öffentliche Ausschreibungen, um einem breiten Bewerberkreis die Möglichkeit zur Gebotsabgabe zu geben. Die Reihenfolge für die Ausschreibung des Bergwerkseigentums legt die BVVG intern fest; vorliegende Interessenbekundungen werden hierbei nach Möglichkeit berücksichtigt. In jedem Fall werden diejenigen Interessenten, deren Erwerbsinteresse zum Ausschreibungsbeginn bei der BVVG aktenkundig ist, über die Ausschreibung schriftlich informiert.

Nach vorheriger Terminabsprache mit dem o. g. Ansprechpartner kann in den Räumen der BVVG-Zentrale in ggf. vorhandene detaillierte Unterlagen zu dem jeweiligen Bergwerkseigentum Einsicht genommen werden.

Lage

Das Bergwerkseigentum Steudnitz, Feld 4 befindet sich im Nordosten des Freistaates Thüringen nahe der Grenze zum Land Sachsen-Anhalt. Es liegt etwa 10 km nördlich der Stadt Jena bei Dornburg.
Das Bergwerksfeld ist unverritzt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Dornburger Zementwerk und östlich der Saale der zugehörige aktive Kalksteinbruch.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Anlagen / Links

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Dr. Sabine Dietrich
  • Firma
    BVVG - Bereich Verkauf/Verpachtung
  • Adresse
    Schönhauser Allee 120
    10437 Berlin
  • Tel. Durchwahl

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Gebote senden Sie ausschließlich an: gebote@bvvg.de oder per Post an:
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