Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, Kiese und Kiessande

Mecklenburg-Vorpommern, Mecklenburgische Seenplatte

Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, Kiese und Kiessande - Ausschnitt aus dem Lageriss

Ausschnitt aus dem Lageriss

Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, Kiese und Kiessande - Luftbild: Status 2018

Luftbild: Status 2018

Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, Kiese und Kiessande - Luftbild 2020

Luftbild 2020

Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, Kiese und Kiessande - Luftbild: Status 2020

Luftbild: Status 2020

Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, Kiese und Kiessande - Luftbild 2008

Luftbild 2008

Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, Kiese und Kiessande - Luftbild: Status 2008

Luftbild: Status 2008

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    VV71-2450-004619
  • Bundesland
    Mecklenburg-Vorpommern
  • Kreis
    Mecklenburgische Seenplatte
  • Gemeinde
    Stuer
  • Gemarkung
    Stuer
  • Flurstück
    keine
  • Objektart
    Bodenschätze-Interessenbekundung
  • Größe
    317.000 m²
  • Orientierungswert
    Die BVVG ruft zur Bekundung von Kaufinteresse unter Angabe von Preisvorstellungen auf.

Objekt­beschreibung

Für das Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, Bodenschatz Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen, möchte die BVVG potentielle Käufer ermitteln und ruft hiermit zur Abgabe von Interessenbekundungen auf.
Das Bergwerksfeld befindet sich in einem durch Endmoränenzüge und Sanderablagerungen geprägt Umfeld. Aufgrund der Aufsuchungs- und Erkundungsergebnisse aus den Jahren 1966, 1970 und 1972 sind zur damaligen Zeit gewinnbare Kiessandvorräte von etwa 2,4 Mio. Tonnen abgeleitet worden. Das Bergwerksfeld ist unverritzt.


OBJEKT

Bergwerkseigentum

Stuer-Westfeld (Nr. 667/90/85)

Verliehen für den Bodenschatz

9.23, Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen

Größe des Bergwerksfeldes

317.597 m²

Rechtliche Einordnung

Aufrechterhaltenes altes Recht: Bergwerkseigentum gemäß § 151 BBergG

Oberflächennutzung

Die Geländeoberfläche des Bergwerksfeldes Stuer-Westfeld wird fast ausschließlich forstwirtschaftlich genutzt.

Bergwerkseigentum der BVVG

Die BVVG macht das Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld, verliehen für den Bodenschatz Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen, hiermit zur Abgabe von Interessenbekundungen für den Kauf bekannt.

Ebenfalls zum Verkauf steht das etwa 1,5 km nordwestlich liegende Bergwerkseigentum Twietfort, verliehen für den Bodenschatz 9.23, Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen, vgl. gesondertes Prospekt.

Flächen der BVVG

Über dem Bergwerksfeld Stuer-Westfeld und angrenzend besitzt die BVVG keine Flächen.


LAGERSTÄTTE

    Quellen:


    [1] Sültmann (1970): Ergebnisbericht über die Kiessanderkundung Ganzlin.- VEB Geologische Forschung und Erkundung Halle/Saale, 27.08.1970, 22 Seiten zzgl.10 teils mehrseitige Anlagen,


    [2] Kopie einer Urkunde über ein am 30. August 1990 beurkundetes Gewinnungsrecht an der Lagerstätte/dem Vorkommen Stuer-West zugunsten der ZBO Lübz mit Sitz in Retzow, Lübzer Str. 9c für das Territorium des mit Beschluß Nr. 42/77 vom 22.12.1977 festgesetzten Bergbauschutzgebietes Stuer-West.- Der Leiter der Bezirksverwaltungsbehörde Neubrandenburg, 30.08.1990, 3 Seiten,


    [3] Schubert, M. (1996): Problemrecherche zur Nutzung der Bergwerkseigentume Neustrelitz/Kiefernheide, Stuer-Westfeld, Trent/Fuchsberg, Vipperower Heide und Witzin 2, 1996.- Lagerstättengeologie GmbH Neubrandenburg, 04.11.1996, 51 Seiten zzgl. jeweils 3 Karten,


    [4] Karte der oberflächennahen Rohstoffe 1:200 000, Erl. Bl. CC 3134 Wittenberge, 104 S., 1 Kt, Hannover 2002,


    [5] Internet.


Geologische Verhältnisse

Das Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld liegt in einem Verbreitungsgebiet weichselzeitlicher glazifluviatiler Kiese und Sande (Sander) im Gebiet der Seenplatte der großen mecklenburgischen Seen südlich Parchim und südlich Plau.

Das Bergwerksfeld befindet sich südlich des Plauer Sees im Sanderbereich der Vorschüttzone des Brandenburger Stadiums des Weichselglazials. Sein Umfeld wird durch NW-SE bzw. SW-NE verlaufende Endmoränenzüge (max. + 105 m NN) und begrenzt umfängliche Sanderablagerungen geprägt.

Die Lagerungsverhältnisse im südlichen Bereich des Betrachtungsraums, werden als vergleichsweise übersichtlich beschrieben, so dass sich für die Lagerstätte Stuer-West folgendes Normalprofil angeben lässt:

Hangendes/Abraum


    0,5 m humose Bodenschicht

    0 – 2,0 m Sand, bindig, zumeist geröllhaltig, dunkel- bis rostbraun


Nutzbares


    0 – 3,0 m Sand, fein-mittelkörnig, z. T. grobkörnig, vereinzelt schluffig-humose Bestandteile

    4,5 – 10,0 Kiessand, braun bis graubunt, Kiessand-Sand Wechselfolge

    2,0 – 3,0 Sand, vorwiegend mittelkörnig – seinerzeit nicht in die hangende abbauwürdige Kiessandfolge einbezogen

    0,5 – 2,0 Kiessand – seinerzeit nicht in die hangende abbauwürdige Kiessandfolge einbezogen

    5,5 – 7,0 Sand, z.T. schluffig – seinerzeit nicht in die hangende abbauwürdige Kiessandfolge einbezogen


Liegendes

Geschiebemergel, grau bis graublau

Die Geländeoberfläche der Sandlagerstätte Stuer-Westfeld liegt bei Höhen um + 90 m NN.

In den abgeteuften Erkundungsbohrungen wurde fast immer Wasser angetroffen, bei dem es sich um Sickerwasser handelt.

Die nächstgelegenen Oberflächengewässer sind der Plauer See (Wasserspiegel um + 62 m NN), ein Niedermoorkomplex zwischen Ganzlin und Twietfort (um + 78 m NN) und zwei Quellen nördlich des Bergwerksfeldes Twietfort, südlich der Ortslage Twietfort (um + 73 m NN).

Untersuchungsstand

Der Bereich des Bergwerksfeldes betrifft die ausgewiesene Lagerstätte Stuer-West, die gemäß KOR 50 in die höchste Sicherungswürdigkeit eingestuft worden ist. Für die Lagerstätte Stuer-West liegen Korngrößenanalysen und chemische Untersuchungen vor.

Sie wurde innerhalb des im Zuge einer Baustoffkartierung 1965/1966 nachgewiesenen Kiessandvorkommens Ganzlin (ca. 146 ha großes Areal) als Vorratsbasis für eine Kiesaufbereitungsanlage mit einer jährlichen Kapazität von 0,5 Mio. t erkundet. Die Erkundung erfolgte auf gemeinsamen Beschluss der damaligen Bezirksbaudirektoren der Bezirke Schwerin, Neubrandenburg und Potsdam, des Generaldirektors der VVB Zuschlagstoffe und Natursteine und des Ministeriums für Bauwesen. Hinsichtlich der Qualität war der Mindestgehalt an Korn > 2 mm einschließlich des Gehaltes an > 25 mm mit mindestens 30 % vorgegeben worden.

Innerhalb des heutigen Bergwerksfeldes Stuer-Westfeld wurden vier Vorratsblöcke abgegrenzt. Das Areal der Lagerstätte gilt mit 7 Erkundungsbohrungen aus den Jahren 1966 und 1970 als gut untersucht.

Petrographische und qualitative Kennzeichnung

Für den über Grundwasser erkundeten durchschnittlich 8,3 m (bzw. 7,1 m) mächtigen Rohstoff sind folgende Qualitätsmerkmale kennzeichnend:

Korngrößenanteil > 2 mm: 37,9 % (33,6 - 42,1 %),

Gehalte an Abschlämmbarem: 2,78 % (0,8 - 5,85 %),

organische Bestandteile: hoher Anteil, z.T. lagenweise humose Partikel

Kalkmergel, poröser Kalk, Kreide: im Korngrößenbereich < 5 mm unter 1,5 %.

Verwendungsmöglichkeiten

Die Kiessande des Bergwerksfeldes Stuer-Westfeld lassen sich als Bausande und Baukiese, Bettungskiessande, Füllboden sowie möglicherweise nach Aufbereitung als Betonkiessand nutzen.

Ein Einsatz als Zuschlagstoff setzt typischerweise eine Aufbereitung einschließlich Kontrolle schädlicher Bestandteile und Überprüfung der Alkaliempfindlichkeit voraus.

Im selben Rohstoffverbreitungsgebiet werden bei Ganzlin Sande z.T. für die Mörtelproduktion verwendet (Frischmörtel), vgl. [4]. Ebenfalls in diesem Rohstoffverbreitungsgebiet wurden im Bereich des heutigen Bergwerksfeldes Twietfort zeitweise Kiessande und Sande für die Herstellung von Hohlblocksteinen und für Mauer- und Feinputzsand abgebaut und verwendet.

Abbausituation

Das Bergwerksfeld Stuer-Westfeld ist unverritzt.

Im östlichen Teil des Bergwerksfeldes Stuer-Westfeld befindet sich der Topografischen Karte zufolge eine längs eingeschnittene Kontur. Sie ist bereits in den Topografischen Karten zu Zeiten der Erkundungen in den 1960er Jahren dargestellt.

Die vorratsseitig ausgewiesenen Nutzschichten stehen über Grundwasser an, vgl. [1] und [3]. Inwieweit sich aus den im Rahmen der Erkundungsbohrungen angetroffenen Sickerwässern ggf. in Verbindung mit eingelagerten schluffigen Lagen, ingenieurgeologische Herausforderungen ergeben könnten, bleibt zum etwaigen Planungsstand im Zuge der Betriebsplanungen zu betrachten.

Im Vergleich zum Bergwerksfeld Twietfort (Satzendmoränen) wurden im Bergwerksfeld Stuer-Westfeld Kiessande mit annähernd gleichbleibender Qualität und Mächtigkeit angetroffen.

Vorratssituation

Die Lagerstätte verfügt aufgrund ihrer Fläche mit Blick auf das Erkundungsgebiet Ganzlin bei der vorliegenden Mächtigkeit über beträchtliches Potential.

Für das heutige Bergwerksfeld Stuer-Westfeld sind gemäß [1] und [3] die geologischen Vorräte wie folgt abgegrenzt worden:

Innerhalb des Bergwerksfeldes werden für eine 111.600 m² große Vorratsfläche 1,57 Mio. t Kiessand und mit geringerer Aussagegenauigkeit für eine 95.400 m² große Vorratsfläche 1,15 Mio. t Kiessand (c
2) erwartet (durchschnittlich 8,3 m bzw. 7,1 m mächtig).

Für die Lagerstätte Stuer-Westfeld sind demnach 2,72 Mio. t Kiessande nachgewiesen, aus denen ein gewinnbarer Vorrat von ca. 2,4 Mio. T abgeleitet worden ist, vgl. [1], [3].

Die Vorratsangaben beziehen sich gemäß [1] und [3] auf die obere Kiessand-Sand Wechselfolge. Sofern die Vorratsberechnung etwaig auf die gesamte nutzbare Schichtenfolge ausgedehnt wird, d.h. die liegenden Sande und Kiessande einschließt, kann sich die Vorratsbasis bei geänderten durchschnittlichen Kiesgehalten erhöhen, siehe Bergwerkseigentum Twietfort - gesondertes Prospekt.

Industrielle Bedeutung

Die anstehenden Rohstoffvorräte besitzen für den Raum Lübz-Plau-Meyenburg regional eine wichtige Bedeutung. Für ihre Nutzung, die aufgrund der günstigen Transportlage ggf. im überregionalen Interesse liegen kann, sind forstliche Belange zu berücksichtigen. Das Alter des Waldbestandes wurde 1970 mit 20 - 30 Jahren angegeben, wobei es sich gemäß der Topografischen Karte um Kiefern handelt.


ÖFFENTLICHE PLANUNG

Landesplanerische Einordnung

Auf der Karte der raumordnerischen Festlegungen des Landesentwicklungsplans M-V 2016 ist für den Betrachtungsraum ein Vorbehaltsgebiet für Tourismus eingetragen.


Quelle:

Landesentwicklungsplan (LEP) M-V 2016, beschlossen am 27.05.2016 und am 09.06.2016 in Kraft getreten

Regionalplanerische Einordnung

Im Regionalen Raumentwicklungsprogramm Mecklenburgische Seenplatte ist das Bergwerksfeld Stuer-Westfeld für die Rohstoffsicherung nicht berücksichtigt. Der Bereich ist nicht beplant.


Quellen:


Regionales Raumentwicklungsprogramm Mecklenburgische Seenplatte als Landesverordnung festgesetzt und veröffentlicht im Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern Nr. 43 vom 21.10.2011, nebst lfd. Teilfortschreibung Wind vom 18.06.2018
,
BVVG-GIS

Kommunale Planung

Das Bergwerksfeld Stuer-Westfeld befindet sich westlich der Ortslage Stuer am Fuchsberg. Gemäß der Webseite des regional zuständigen Amtes Röbel/Müritz existiert kein Flächennutzungsplan. Der dort verzeichnete vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 03 „PV-Anlage Neu Stuer“ der Gemeinde Stuer berührt das Bergwerksfeld nicht.


Q
uellen:



BVVG-GIS: TK, Webseite des Amtes Röbel/Müritz, Abfrage zuletzt am 15.12.2020


SCHUTZGEBIETE/BELASTUNGEN

Trinkwasserschutz

Das Bergwerksfeld Stuer-Westfeld ist von den ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebieten nicht betroffen.


Quellen:


BVVG-GIS mit Layer „Regionale Raumentwicklungsprogramme MVP“, Internetseite des Landesamts für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Abfrage am 01.12.2020

Naturschutz

Für das Bergwerksfeld Stuer-Westfeld liegen keine Schutzgebietsausweisungen vor. Der südöstliche Feldeseckpunkt grenzt an den nordwestlichen Eckpunkt des Vogelschutzgebietes Feldmark Massow-Wendisch Priborn-Satow.


Quellen:


BVVG-GIS: Layer BfN-Schutzgebiete 2018

Bodendenkmale

Hinweise auf etwaige Betroffenheit liegen nicht vor. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass archäologische Relevanzbereiche betroffen sein könnten und zum konkreten Planungsstand eines Aufschlusses die Stellungnahme des Archäologischen Landesamtes einzuholen ist.


Quelle:


BVVG-GIS: Topografische Karte TK 25

Altlastenverdacht

Hinweise auf etwaige Altlasten liegen nicht vor und wurden nicht gesondert geprüft.


Quellen:


BI, BVVG-GIS: Topografische Karte TK 25


INFRASTRUKTUR / ERSCHLIEßUNG

Verkehrswege

Das Bergwerksfeld Stuer-Westfeld bietet recht günstige Voraussetzungen für eine verkehrstechnische Erschließung. Die B 198 führt ca. 500 m nördlich des Bergwerksfeldes entlang, und die B 103 ist in wenigen Kilometern bei Ganzlin erreichbar. In Ganzlin befindet zudem nutzbare Eisenbahninfrastruktur. In der Topografischen Karte ist entlang der südlichen Feldesbegrenzung eine stillgelegte Eisenbahnstrecke nur für Güterverkehr dargestellt, die ca. 2,6 km östlich des Bergwerksfeldes endet. Lt. TK 10 führte diese Strecke ehemals von Ganzlin bis Röbel/Müritz. Die Strecke erscheint lt. Luftbildern und anderen Topografischen Karten rückgebaut. Etwaige Nutzungsmöglichkeiten bleiben daher bei Interesse zu prüfen.

Über die B 198 in Richtung Röbel/Müritz ist die Bundesautobahn A 19 in ca. 12 Kilometer Entfernung erreichbar, Anschlussstelle 18 Röbel/Müritz. Über die L 17 und die B 103 in Richtung Meyenburg ist die Bundesautobahn A 24 in ca. 22 Kilometer Entfernung erreichbar, Anschlussstelle 18 Meyenburg.

Versorgungsleitungen/-trassen

Das Bergwerksfeld wird nach den vorliegenden Informationen nicht von Leitungen gequert. Eine Elektrofreileitung verläuft etwa 400 m östlich des Bergwerksfeldes nach Norden zum Zeltplatz am Plauer See.


Quellen:


BVVG-GIS: Topografische Karte, Luftbild

Industriell-gewerbliche Standorte

Der nächstgelegene industriell-gewerbliche Standort für die Gewinnung und Aufbereitung von Kiessanden befindet sich ca. 1 km südwestlich des Bergwerksfeldes an der B 103 bei Ganzlin.


BESONDERHEITEN

Dauerhafte
Beschränkungen

Die den geltenden Standards entsprechenden Abstände zu schützenswerten Objekten, Ortslagen und öffentlichen Straßen sind einzuhalten.

Erweiterungsmöglichkeiten

Die rohstoffgeologisch untersuchte Kiessandlagerstätte erstreckt sich über das Bergwerksfeld Stuer-Westfeld hinaus in sein großräumiges Umfeld, vgl. Quelle [1] zur Rubrik Lagerstätte. Das Bergwerksfeld Stuer-Westfeld liegt im Süden des großräumigen Sand-Höffigkeitsgebietes Ganzlin, vgl. in der KOR 50. Ebenfalls in diesem Höffigkeitsgebiet befindet sich das Bergwerkseigentum Twietfort, vgl. gesondertes Prospekt.


DOKUMENTATION

Erkundungsberichte, Gutachten, Prospekte

Die unter der Rubrik LAGERSTÄTTE genannten Quellen sind, sofern sie nicht ohnehin öffentlich sind, bei der BVVG nach Terminvereinbarung einsehbar. Die BVVG wird ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Berichte in den Räumen des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG) in Güstrow im Einzelfall auf Anfrage erteilen.

Haftungsausschluss

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH stellt die Inhalte dieses Produktblattes mit Sorgfalt zusammen. Die Angaben dienen nur der unverbindlichen allgemeinen Information und ersetzen nicht die individuelle Befassung mit dem Objekt.

Die Besichtigung des Bergwerksfeldes kann von öffentlichen Straßen und Wegen aus erfolgen. Wir weisen darauf hin, dass das ungenehmigte Befahren der das Bergwerksfeld überdeckenden Grundstücke nicht gestattet ist.

Stand der Informationen: 01/2021

ZUR BEACHTUNG

    • Bei dem Bergwerkseigentum Stuer-Westfeld handelt es sich um eine Bergbauberechtigung im Sinne des Bundesberggesetzes (BBergG) vom 13.08.1980 (BGBl I S. 1310), in seiner aktuellen Fassung in Verbindung mit den Überleitungsvorschriften des Einigungsvertragsgesetzes vom 23. 09.1990 (BGBl II S. 885), dem Gesetz zur Vereinheitlichung der Rechtsverhältnisse bei Bodenschätzen vom 15.04.1996 (BGBl I S. 602) und der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben vom 13.07.1990 (BGBl I S. 1420) in seiner aktuellen Fassung.
    • Das BBergG unterscheidet die bergbauliche Berechtigung und ihre Ausübung. Die Bergbauberechtigung vermittelt nur eine Rechtsposition, der Unternehmer erhält das Recht, Bodenschätze aufzusuchen und zu gewinnen. Er darf jedoch von dieser Berechtigung nicht ohne weiteres Gebrauch machen, zur Ausübung der Berechtigung, also zum tatsächlichen Abbau von Bodenschätzen kommt es erst, wenn der entsprechende Betriebsplan aufgestellt und von der zuständigen Bergbehörde zugelassen worden ist.
    • Es gelten die Regelungen für Bergwerkseigentum nach § 151 BBergG.
    • Die Grundstücke über dem Bergwerksfeld Stuer-Westfeld gehören nicht zum Bergwerksfeld.

Die Besichtigung des Bergwerksfeldes kann von öffentlichen Straßen und Wegen aus erfolgen. Wir weisen darauf hin, dass das ungenehmigte Befahren der das Bergwerksfeld überdeckenden Grundstücke nicht gestattet ist.


ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR INTERESSENBEKUNDUNG

Die BVVG veröffentlicht auf ihrer Webseite in Abständen Informationen zum ihr verfügbaren Bergwerkseigentum.

Die Informationen dienen einem ersten Überblick zum jeweiligen Bergwerkseigentum. Interessenten können Ihr Erwerbsinteresse unter Angaben des betreffenden Bergwerkseigentums - vorzugsweise schriftlich - gegenüber der BVVG-Zentrale bekunden.

Die Vermarktung/Veräußerung des Bergwerkseigentums erfolgt grundsätzlich über öffentliche Ausschreibungen, um einem breiten Bewerberkreis die Möglichkeit zur Gebotsabgabe zu geben. Die Reihenfolge für die Ausschreibung des Bergwerkseigentums legt die BVVG intern fest; vorliegende Interessenbekundungen werden hierbei nach Möglichkeit berücksichtigt. In jedem Fall werden diejenigen Interessenten, deren Erwerbsinteresse zum Ausschreibungsbeginn bei der BVVG aktenkundig ist, über die Ausschreibung schriftlich informiert.

Nach vorheriger Terminabsprache mit dem o. g. Ansprechpartner kann in den Räumen der BVVG-Zentrale in ggf. vorhandene detaillierte Unterlagen zu dem jeweiligen Bergwerkseigentum Einsicht genommen werden.

Lage

Das Bergwerksfeld liegt im Süden Mecklenburg-Vorpommerns nahe der Grenze zum Land Brandenburg. Es befindet sich ca. 7 Kilometer südlich von Plau am See, nahe der Bundesstraße B 198.

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Anlagen / Links

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Dr. Sabine Dietrich
  • Firma
    BVVG - Bereich Verkauf/Verpachtung
  • Adresse
    Schönhauser Allee 120
    10437 Berlin
  • Tel. Durchwahl

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