Bergwerkseigentum Wipersdorf, Tonrohstoffe

Mecklenburg-Vorpommern, Ludwigslust-Parchim

Bergwerkseigentum Wipersdorf, Tonrohstoffe - Auszug aus dem Lageriss

Auszug aus dem Lageriss

Bergwerkseigentum Wipersdorf, Tonrohstoffe - Luftbild, Projektion des BWE (1)

Luftbild, Projektion des BWE (1)

Bergwerkseigentum Wipersdorf, Tonrohstoffe - Luftbild, Projektion des BWE (2)

Luftbild, Projektion des BWE (2)

Bergwerkseigentum Wipersdorf, Tonrohstoffe - 3 BWE der BVVG im Raum Blankenburg

3 BWE der BVVG im Raum Blankenburg

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    VV76-2450-000319
  • Bundesland
    Mecklenburg-Vorpommern
  • Kreis
    Ludwigslust-Parchim
  • Gemeinde
    Blankenberg
  • Gemarkung
    Wipersdorf
    Penzin
  • Flurstück
    keine
  • Objektart
    Bodenschätze-Interessenbekundung
  • Größe
    887.643 m²
  • Orientierungswert
    Die BVVG ruft zur Bekundung von Kaufinteresse unter Angabe von Preisvorstellungen auf.

Objekt­beschreibung

Für das Bergwerkseigentum Wipersdorf, Bodenschatz tonige Gesteine zur Herstellung kleinformatiger Wandbauelemente, möchte die BVVG potentielle Käufer ermitteln und ruft hiermit zur Abgabe von Interessenbekundungen auf.
Das Bergwerksfeld zählt zur Lagerstätte Blankenberg, einer in mehreren Teilbecken der Wariner Senke lagernden pleistozänen Tonlagerstätte. Die Aufsuchungsergebnisse aus den 1960er Jahren lassen auf gewinnbare Tonvorräte von etwa 20 Mio. Tonnen schließen. Das Bergwerksfeld ist unverritzt.

OBJEKT

Bergwerkseigentum

Wipersdorf (Nr. 61/90/610)

Verliehen für den Bodenschatz

9.22, tonige Gesteine zur Herstellung kleinformatiger Wandbauelemente

Größe des Bergwerksfeldes

887.643 m²

Rechtliche Einordnung

Aufrechterhaltenes altes Bergwerkseigentum gemäß § 151 BBergG

Oberflächennutzung

Die Geländeoberfläche des Bergwerksfeldes Wipersdorf wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Daneben ist es teilweise bebaut, mit Gehölzen bestanden und wird untergeordnet als Wegefläche genutzt.

Bergwerkseigentum der BVVG

Die BVVG macht das Bergwerkseigentum Wipersdorf hiermit zur Abgabe von Interessenbekundungen für den Kauf bekannt. Für einen Kauf gemeinsam mit dem Bergwerkseigentum Wipersdorf stehen im Raum zwischen Warin-Brüel weiterhin das Bergwerkseigentum Thurow und das Bergwerkseigentum Blankenberg, ebenfalls Bodenschatz „tonige Gesteine zur Herstellung kleinformatiger Wandbauelemente“ zur Verfügung, vgl. gesonderte Prospekte - bislang nur für das Bergwerkseigentum Blankenberg veröffentlicht.

Flächen der BVVG

Über dem östlichen Teil des Bergwerksfeldes Wipersdorf und östlich angrenzend besitzt die BVVG einige wenige Grundstücke, die bis 2024 verpachtet sind.


LAGERSTÄTTE


Quellen:


[1] Krille, G. (1954): Ergebnisbericht Tonerkundung Blankenberg und Warin.- Archiv VEB Geologische Erkundung Nord - zitiert,


[2] Lawrenz, B., Schulz (1963): Ergebnisbericht zu den Tonsucharbeiten im Objekt Blankenberg, Krs. Starnberg im Jahre 1963 mit 8 Anlagen und Vorratsberechnung.- VEB geologische Erkundung Nord – Fachgebiet Steine und Erden, Schwerin, 23.12.1963, 72 Blatt,


[3] Sültmann (1964): Bericht über die Ergebnisse von Bohrungen auf Ziegelton im Objekt Blankenberg, Kreis Starnberg in den Jahren 1950 und 1954 mit 2 Tabellen und 7 Anlagen.- Rat des Bezirkes Schwerin, Bezirksstalle für Geologie, 09.06.1964, 69 Blatt nebst Ergänzung zum Bericht über die Ergebnisse von Bohrungen auf Ziegelton im Objekt Blankenberg, Kreis Sternberg in den Jahren 1950, 1954 und 1965 mit 2 Tabellen und 4 Anlagen.- Bezirksstelle für Geologie beim Rat des Bezirkes Schwerin, 08.05.1965, 33 Blatt; zzgl. Beschlußprotokollen der Zentralen Vorratskommission für mineralische Rohstoffe und Überprüfungsberichten aus den Jahren 1964 und 1965,


[4] Liedtke, H. (1977): Ergänzungsdokumentation Ton Blankenberg 1977.- Rat des Bezirkes Schwerin, Abteilung Geologie, Schwerin, 03.08.1977, 311 Blatt inkl. Anlagen (Geologische Übersichtskarte, ausführlicher Rohstofftechnologischer Bericht, Höhenschichtenkarte, Bohrriß, Isopachen-, Isolinien- und Qualitätskarten (Korngrößenzusammensetzung), Tageriß der Tonlagerstätte Blankenberg 1977 des VEB Ziegelwerke Plau, Ergebnisse großtechnischer Brennversuche in Kurztunnelöfen, Ausgewählte Schichtenverzeichnisse, Schichtenschnitte, Hydrogeologische Verhältnisse, Standsicherheitseinschätzung, Prüfberichte),


[5] diverser Schriftwechsel bzgl. der rohstoffseitigen Absicherung geplanter Rekonstruktionsmaßnahmen im Ziegelwerk Plau aus den Jahren 1963 bis 1977,


[6] Beschlußprotokoll Nr. StE 371/1746V über die staatliche Bestätigung der Konditionen und der Vorratsberechnung Ton Blankenberg vom 03.08.1977 der Abt. Geologie beim Rat des Bezirkes Schwerin.- Ministerium für Geologie, Stellvertreter des Ministers und Vorsitzender der Staatlichen Vorratskommission, Berlin, 16.12.1977, 2 Blatt und Auszug aus der Sitzungsniederschrift vom 16.12.1977 als Anlage zum Protokoll StE 317/1746V sowie Frohse (1977): Überprüfungsbericht zur Ergänzungsdokumentation Ton Blankenberg 1977.- Ministerium für Geologie, Abt. Lagerstättenvorräte, Berlin, 05.12.1977, 7 Blatt,


[7] Verkaufsprospekt Bergwerkseigentume „Blankenberg“, „Thurow“ und „Wipersdorf“ der Bundesanstalt für Vereinigungsbedingte Sonderaufgaben, 1996,

13 Seiten zzgl. 11 Anlagen (Karten),


[8] Karte der oberflächennahen Rohstoffe 1:200 000, Erl. Bl. CC 2334 Rostock, 87 S., 1 Kt, Hannover 1998.

Geologische Verhältnisse

Unter der Bezeichnung Lagerstätte Blankenberg werden mehrere in Teilbecken der Wariner Senke lagernde pleistozäne Tonlagerstätten zusammengefasst. Für die Teillagerstätten ist das Bergwerkseigentum Wipersdorf, Blankenberg und Thurow verliehen worden. Glazigene Störungen der Lagerstätte werden nicht beschrieben. Die Wariner Senke wird im Osten und Westen durch Geschiebemergelhochlagen begrenzt.

Für die Lagerstätte Wipersdorf wird folgendes Normalprofil beschrieben:

      • Hangendes/Abraum: 1,6 m (1,0 – 3,8 m) bestehend aus
        0,2 – 0,5 m Boden, humos, durchwurzelt
        0,4 – 3,3 m Sand, braun, feinkörnig
      • Nutzbares: 11,8 m (5,0 – 25,2 m)
        pleistozäner Ton, Bänder-, Beckenton
      • Liegendes: ab 10,0 m bis 26,0 m
        Sand, Geschiebemergel verzahnt

Die Geländeoberfläche der Tonlagerstätte Wipersdorf liegt im Höhenbereich von 25 bis 32,5 m über NN.

Das Gebiet entwässert an seiner Oberfläche über den Radebach und den Brüeler Bach in die Warnow. Ein durchgehender Grundwasserleiter an der Lagerstättenbasis wird nicht beschrieben. Die generelle Grundwasserfließrichtung folgt dem natürlichen Gefälle von West nach Ost. Der Sandhorizont im Liegenden der Lagerstätte führt gespanntes Grundwasser.

Untersuchungsstand

Die Tonlagerstätte Wipersdorf ist als Teil der Lagerstätte Blankenberg in den Jahren 1963 mit 5 bis maximal 26 m tiefen Bohrungen sowie 1967 erkundet worden. Die lagerstätten- und hydrogeologischen Verhältnisse gelten generell als geklärt. Für die Abbauführung werden Empfehlungen dargestellt, vgl. [7].

Den Unterlagen zufolge ist das durchnässte Tonmaterial nicht standsicher und wasserführende Sande und Schlufflinsen bedingen Rutschungsgefährdungen. Zur Vermeidung von Rutschungen sollen bei durchgehend guter Entwässerung des Abbauplanums entsprechende Böschungswinkel (30° im Winter, 41° im Sommer) vorgesehen werden. Für die Sicherheitsscheibe zum gespannten Grundwasser wird eine erforderliche Tonmächtigkeit von 2 Metern beschrieben.

Petrographische und qualitative Kennzeichnung

Die weichselzeitlichen Beckentone im Gebiet Blankenberg-Sternberg-Gustävel werden als steife bis plastische gebänderte Tonmergel und kalkhaltige Bänderschluffe und -tone mit Kalkkonkretionen bis Grobkiesgröße beschrieben. Der Kalkgehalt in der Lagerstätte Wipersdorf kann bis zu 40 % betragen. Sandige Bereiche sind oft anzutreffen.

Hinsichtlich der Korngrößen liegt nach [7] folgende Verteilung vor:

      • > 20 µm durchschnittlich 8,4 % (3,0-20,9 %),
      • 63-2 µm durchschnittlich 47,6 % (39,5-53,4 %) und
      • < 2 µm durchschnittlich 44,0 % (39,5-51,1 %).

Stofflich setzen sich die Tonrohstoffe am Standort Wipersdorf nach [7] wie folgt zusammen:

      • 18 % Quarz,
      • 6 % Kaolinit/Chlorit,
      • 38 % Dreischichtsilikat (16-19% Illit und 17-24% Muskovit-Montmorillonit),
      • 19,4 % (15,9-22,6 %) Kalzit,
      • 2-3 % Fe2O3 und
      • 0,08% (0,06 -0,09 %) SO3.

Die Tonrohstoffe brennen gelblich-rot.

Nach [7] wurden ausgewählte keramtechnische Eigenschaften ermittelt:

      • Glühverlust: 19,4 %,
      • Anmachwasserbedarf: 17,5 - 23,3 %,
      • Ausblühneigung: keine (950 - 1000°C) und
      • Trockenschwindung: 6,2 - 9,5 %,

bei Temperaturen von 900 / 1000 / 1100 °C:

      • Brennschwindung: - 0,03 / -0,03 / -0,05%,
      • Gesamtschwindung: 8,0 / 7,5 / 8,4 % und
      • Wasseraufnahme: 20,0 / 22,0 / 20,5 %.


Verwendungsmöglichkeiten

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang der 1990er Jahre wurden aus den Tonrohstoffen der Lagerstätte Blankenberg (Bereich des heutigen Bergwerksfeldes Blankenberg) Drainagerohre, Blumentöpfe und Mauerziegel produziert.

Die Eignung der anstehenden Tonrohstoffe zur Herstellung von Hochlochziegeln war nachgewiesen worden. Darüber hinaus ist beschrieben, dass die Tone in gemaukter Form als Abdeckung für Hausmülldeponien infrage kommen können.

Abbausituation

Das Bergwerksfeld Wipersdorf ist unverritzt.

Unter durchschnittlich 1 m Abraum stehen im Mittel 9 bis 12 m mächtige Nutzschichten an. Der Abbau erfordert sorgfältige Wasserhaltung. Rutschungsgefährdungen sind zu berücksichtigen, vgl. [4] und [7].

Da die seinerzeitigen Überprüfer der Ergebnisberichte aus den 1960er und 1970er Jahren verschiedene Unrichtigkeiten bei der Auswertung der Altunterlagen festgestellt hatten, die außer Acht gelassen worden waren, vgl. [6], wurde der damalige Lagerstättennutzer von der Staatlichen Vorratskommission und den Überprüfern auf die kritische ingenieurgeologische Situation hingewiesen und beauflagt, eine optimale Abbauvariante zum verlustarmen Abbau zu erarbeiten. Der damalige Bericht und die Überprüfung beziehen sich auf das gesamte Lagerstätten-/ Höffigkeitsgebiet Blankenberg.

Im Prospekt [7] sind Vorschläge zur Wasserhaltung und zum Grubenaufschluss dargestellt.

Potentiellen Erwerbern wird empfohlen, die vorliegenden Unterlagen eingehend zu prüfen und entsprechende Überlegungen für einen optimalen verlustarmen Abbau in den Bergwerksfeldern Wipersdorf, Thurow und Blankenberg anzustellen.

Vorratssituation

Basierend auf den Vorschlägen zur Wasserhaltung und zum Grubenaufschluss wird im Prospekt [7] für den Lagerstättenteil Wipersdorf eine Vorratsmenge von 20,9 Mio. Tonnen an pleistozänen Beckentonen angegeben.

Industrielle Bedeutung

Die weichselzeitlichen Beckentone im Gebiet Blankenberg-Sternberg-Gustävel werden gegenwärtig nicht genutzt.

Sofern die Marktnachfrage für Ziegeltonrohstoffe beispielsweise durch Errichtung von Produktionsstätten für Ziegelprodukte oder Versatzmassen wieder belebt wird oder/und neue Überlegungen und Untersuchungen für weitere Einsatzzwecke zu positiven Ergebnissen führen, können die Rohstoffe an diesem transportgünstig liegenden Standort wieder regionale bis überregionale Bedeutung erlangen.


ÖFFENTLICHE PLANUNG

Landesplanerische Einordnung

Auf der Karte der raumordnerischen Festlegungen des Landesentwicklungsplans M-V 2016 ist für den Betrachtungsraum ein Vorbehaltsgebiet für den Tourismus eingetragen.


Quelle:


Landesentwicklungsplan (LEP) M-V 2016, beschlossen am 27.05.2016 und am 09.06.2016 in Kraft getreten

Regionalplanerische Einordnung

Im Regionalen Raumentwicklungsprogramm ist für das Bergwerksfeld Wipersdorf ein ca. 80 ha großes Vorbehaltsgebiet für Tone eingetragen, lfd. Nr. 86. Der nordwestliche Feldesteil ist nicht als Vorbehaltsgebiet dargestellt, vgl. Rubrik SCHUTZGEBIETE.


Quellen:


Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg als Landesverordnung festgesetzt und veröffentlicht im Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern Nr. 3 vom 13.01.2012 nebst Teilfortschreibung und BVVG-GIS

Kommunale Planung

Es liegen Informationen über den Entwurf einer Entwicklungssatzung nach § 34 (4) 1+3 BauGB der Gemeinde Blankenberg für den Ort Wipersdorf vom August 2011 vor, die den nordwestlichen Feldesteil betreffen.


Quelle:


Schriftwechsel aus den Jahren 2001 und 2002


SCHUTZGEBIETE / BELASTUNGEN

Trinkwasserschutz

Das Bergwerksfeld Wipersdorf ist flächendeckend von dem Schutzgebiet III „Warnow-Rostock“ betroffen. Das Vorbehaltsgebiet für Trinkwasser des Schutzgebietes II „Wipersdorf“ grenzt nördlich an das Bergwerksfeld an.


Quelle:


BVVG-GIS mit Layer „Regionale Raumentwicklungsprogramme MVP“, Internetseite des Landesamts für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Abfrage am 18.01.2019

Naturschutz

Das Bergwerksfeld Wipersdorf liegt innerhalb des ausgewiesenen Naturparks „Sternberger Seenland“. Im nordwestlichen Feldesrandbereich sind gemäß NatG M-V geschützte Biotope und Gehölze vorhanden, zu denen jeweils Pufferzonen von 100 m einzuhalten sind, vgl. Karte zur Stellungnahme der Umweltministeriums M-V aus dem Jahr 1993.


Quellen:


BVVG-GIS: Layer
BfN-Schutzgebiete 2018
, zitierte Stellungnahme des Umweltministeriums MV vom 25.03.1993

Bodendenkmale

Es liegen keine Hinweise auf etwaige Betroffenheit vor.


Quellen:


BVVG-GIS: Topografische Karte TK 25

Altlasten/-verdacht

Hinweise auf etwaige Altlasten liegen bis auf eine „Fäkalienverkippung im Pappelwald“ vgl. [7] nicht vor und wurden nicht gesondert geprüft.


INFRASTRUKTUR / ERSCHLIEßUNG

Verkehrswege

Über die Ortsverbindungsstraßen ist das Bergwerksfeld Wipersdorf transportgünstig an die Bundesstraßen B 104 und B 192 angebunden. Die Entfernung zu den Bundesautobahnen A 14, Anschlussstellen Jesendorf und Schwerin-Nord, und A 20, Anschlussstelle Zurow, beträgt je etwa 15 Kilometer.

Das Bergwerksfeld liegt an den Bahnstrecken Schwerin-Rostock und Wismar-Warin-Goldberg-Karow. Die Betriebsmöglichkeiten im Einzelnen bleiben bei Interesse zu prüfen.

Versorgungsleitungen/-trassen

Das Bergwerksfeld queren diverse Elektro- und Trinkwasserversorgungsleitungen. Auf dem Flurstück 214, der Flur 1 in der Gemarkung Penzin befindet sich ein Maststandort für mehrere Elektrofreileitungen.


Quellen:


BVVG-GIS: Topografische Karte, Luftbild, BI-Gestattungen und Tauschverträge, Grunddienstbarkeit

Industriell-gewerbliche Standorte

Die nächstgelegenen industriell-gewerblichen Standorte befinden sich in Warin und Brüel sowie in der Landeshauptstadt Schwerin.

Möglichkeiten den Altziegeleistandort Blankenberg zu beleben wurden nicht geprüft.


BESONDERHEITEN

Dauerhafte
Beschränkungen

Die den geltenden Standards entsprechenden Abstände zu schützenswerten Objekten, Ortslagen und öffentlichen Straßen sind einzuhalten.

Etwa in der Mitte des Bergwerksfeldes, am Rand der dort verlaufenden Straße befindet sich ein trigonometrischer Punkt.

Erweiterungsmöglichkeiten

Die rohstoffgeologisch bekannte Beckentonlagerstätte Wipersdorf liegt innerhalb des Ton-Höffigkeitsgebietes Blankenberg in dem sich auch die Ton-Lagerstätten der Bergwerksfelder Thurow und Blankenberg befinden.


DOKUMENTATION

Erkundungsberichte, Gutachten, Prospekte

Die unter der Rubrik LAGERSTÄTTE genannten Quellen sind, soweit sie nicht ohnehin öffentlich sind, bei der BVVG nach Terminvereinbarung einsehbar.

Die Besichtigung des Bergwerksfeldes kann von öffentlichen Straßen und Wegen aus erfolgen. Wir weisen darauf hin, dass das ungenehmigte Befahren der das Bergwerksfeld überdeckenden Grundstücke nicht gestattet ist.

Haftungsausschluss

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH stellt die Inhalte dieses Produktblattes mit Sorgfalt zusammen. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen aber ohne Gewähr. Die Angaben dienen nur der unverbindlichen allgemeinen Information und ersetzen nicht die individuelle Befassung mit dem Objekt.

Stand der Informationen: 03/2019 mit folgenden Aktualisierungen in 10/2020: Flächenverfügbarkeit und Luftbilder


ZUR BEACHTUNG

      • Bei dem Bergwerkseigentum Wipersdorf handelt es sich um eine Bergbauberechtigung im Sinne des Bundesberggesetzes (BBergG) vom 13.08.1980 (BGBl I S. 1310), in seiner aktuellen Fassung in Verbindung mit den Überleitungsvorschriften des Einigungsvertragsgesetzes vom 23.09.1990 (BGBl II S. 885), dem Gesetz zur Vereinheitlichung der Rechtsverhältnisse bei Bodenschätzen vom 15.04.1996 (BGBl I S. 602) und der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben vom 13.07.1990 (BGBl I S. 1420) in seiner aktuellen Fassung.
      • Das BBergG unterscheidet die bergbauliche Berechtigung und ihre Ausübung. Die Bergbauberechtigung vermittelt nur eine Rechtsposition, der Unternehmer erhält das Recht, Bodenschätze aufzusuchen und zu gewinnen. Er darf jedoch von dieser Berechtigung nicht ohne weiteres Gebrauch machen, zur Ausübung der Berechtigung, also zum tatsächlichen Abbau von Bodenschätzen kommt es erst, wenn der entsprechende Betriebsplan aufgestellt und von der zuständigen Bergbehörde zugelassen worden ist.
      • Es gelten die Regelungen für Bergwerkseigentum nach § 151 BBergG.
      • Die Grundstücke über dem Bergwerksfeld Wipersdorf gehören nicht zum Bergwerkseigentum, vgl. gesonderte Ausschreibung.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR INTERESSENBEKUNDUNG

Die BVVG veröffentlicht auf ihrer Webseite in Abständen Informationen zum ihr verfügbaren Bergwerkseigentum.

Die Informationen dienen einem ersten Überblick zum jeweiligen Bergwerkseigentum. Interessenten können Ihr Erwerbsinteresse unter Angaben des betreffenden Bergwerkseigentums - vorzugsweise schriftlich - gegenüber der BVVG-Zentrale bekunden.

Die Vermarktung/Veräußerung des Bergwerkseigentums erfolgt grundsätzlich über öffentliche Ausschreibungen, um einem breiten Bewerberkreis die Möglichkeit zur Gebotsabgabe zu geben. Die Reihenfolge für die Ausschreibung des Bergwerkseigentums legt die BVVG intern fest; vorliegende Interessenbekundungen werden hierbei nach Möglichkeit berücksichtigt. In jedem Fall werden diejenigen Interessenten, deren Erwerbsinteresse zum Ausschreibungsbeginn bei der BVVG aktenkundig ist, über die Ausschreibung schriftlich informiert.

Nach vorheriger Terminabsprache mit dem o. g. Ansprechpartner kann in den Räumen der BVVG-Zentrale in ggf. vorhandene detaillierte Unterlagen zu dem jeweiligen Bergwerkseigentum Einsicht genommen werden.

Lage

Das nordöstlich der Landeshauptstadt Schwerin liegende Bergwerksfeld Wipersdorf befindet sich zwischen den Ortslagen von Warin und Brüel östlich bzw. südlich der Bundesautobahnen A 14 und A 20. Verkehrstechnisch ist es über das örtliche Straßen- und Wegenetz gut an die Bundesstraßen B 192 und B 104 und die Bundesautobahnen angebunden. Das Bergwerksfeld liegt an der Bahnstrecke Schwerin-Rostock sowie der Strecke Wismar-Warin-Goldberg-Karow.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Anlagen / Links

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Dr. Sabine Dietrich
  • Firma
    BVVG - Bereich Verkauf/Verpachtung
  • Adresse
    Schönhauser Allee 120
    10437 Berlin
  • Tel. Durchwahl

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