Flächen im und am Windpark Straguth

Sachsen-Anhalt, Anhalt-Bitterfeld

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    AM82-2800-167020
  • Bundesland
    Sachsen-Anhalt
  • Kreis
    Anhalt-Bitterfeld
  • Gemeinde
    Zerbst/Anhalt, Stadt
  • Gemarkung
    Straguth
    Lindau
  • Objektart
    Erneuerbare Energien
  • Größe
    23,0831
  • Orientierungswert
    nach Gebot

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Das Ausschreibungslos könnte sich zur Windnutzung eignen. Angeboten werden die Flächen für den Abschluss eines Options- und Gestattungsvertrages für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie unter "Erweiterte Objektbeschreibung..."


Erweiterte Objektbeschreibung

Das Flächenlos umfasst 7 Flurstücke mit insgesamt 23,0831 ha. Die einzelnen Flurstücke und jeweiligen Nutzungsarten können Sie der Flurstücksliste entnehmen. Diese kann als PDF-Datei im Exposé eingesehen und gedruckt werden. Derzeit erfolgt eine landwirtschaftliche Nutzung überwiegend als Acker. Alle Flächen sind Bestandteil von Pachtverträgen, welche 2021, 2022 und 2023 enden.

Weiterhin befinden sich die Flurstücke im Bodenordnungsverfahren Straguth (Verfahrens-Nr. 611-14-AB2010).


Planungsstand
Laut Stellungnahme der Stadt Zerbst/Anhalt zur Bauleitplanung sind die Flurstücke der Gemarkungen Lindau und Straguth im rechtskräftigen Flächennutzungsplan als land- und forstwirtschaftliche Flächen dargestellt. Eine Teilfläche des Flurstücks 100/84 der Flur 10, Gemarkung Straguth wird als Sonderbaufläche für die Errichtung von Windkraftanlagen im Geltungsbereich des B-Plans Nr. 1 SO "Windpark Straguth" angegeben. Sie Stadt weist darauf hin, dass die Flurstücke im Naturpark Fläming und in einem Trinkwasserschutzgebiet liegen. Lt. Darstellung im Flächennutzungsplan für Straguth befindet sich im Bereich des Flurstücks 35 der Flur 10 ein archäologisches Bodendenkmal.

Ausschreibungsgegenstand

Angeboten wird der Abschluss eines Options- und Gestattungsvertrages für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen. Die Option ist befristet auf 36 Monate; die Verlängerung der Option ist um ein Jahr möglich, sofern gestellte Genehmigungsanträge dann noch nicht beschieden sind bzw. der Zuschlag durch die Bundesnetzagentur im Rahmen der EEG-Ausschreibung noch nicht erteilt wurde.


Optionsentgelt

Die BVVG erwartet ein Optionsentgelt in Höhe von 16.160,00 EUR pro Jahr. Es ist unabhängig davon fällig, ob die Option wahrgenommen wird oder nicht. Gleiches gilt, wenn der Bau und die Errichtung der Windenergieanlage(n) gleich aus welchen Gründen auf den ausschreibungsgegenständlichen Flächen nicht möglich oder zulässig sein sollten.
Eine Rückzahlung des Optionsentgeltes erfolgt nicht, auch nicht für den Fall, dass der Optionsnehmer nicht von seinem Optionsrecht Gebrauch macht. Es erfolgt keine Anrechnung des geleisteten Optionsentgeltes auf die nach dem Gestattungsvertrag später zu zahlenden Mindestentschädigungen.


Mindestentschädigung

Die BVVG erwartet:
  • ein Gebot eines auf die Vertragslaufzeit von 25 Jahren kapitalisierten Mindestentschädigungsbetrages (einmaliger Mindestablösebetrag) in EUR für die ausschreibungsgegenständlichen Flächen insgesamt.
    Die Höhe des einmaligen Mindestentschädigungsbetrages ist abhängig von Art, Leistung, Umfang und Größe der Anlagen. Dem Mindestentschädigungsbetrag ist ein gleichbleibender Vergütungssatz von 6,40 Cent/kWh über die gesamte Laufzeit von 25 Jahren zugrunde zu legen. Sollte die Förderung der zu errichtenden Windenergieanlage(n) nach dem so genannten EEG-Ausschreibungsmodell bestimmt werden, wird der gebotene Mindestentschädigungsbetrag an die konkrete finanzielle Förderung angepasst (siehe hierzu Regelungen des Mustervertrages, den Sie bei Bedarf anfordern können).
  • die Angabe eines Entschädigungszinssatzes in % als Umsatzanteil für den Flächeneigentümer am jährlichen Gesamterlös aus der Einspeisung des erzeugten Stromes und
  • die Angabe eines Kapitalisierungszinssatzes.

Der Mindestentschädigungsbetrag ist mit Ziehen der Option auch dann in voller Höhe zu zahlen, wenn das genehmigte Vorhaben hinter den Planungen (mit jeglichen Parametern) zurückbleiben sollte.

Des Weiteren unterliegt der Mindestentschädigungsbetrag einer Nachbewertung (Näheres dazu finden Sie in anhängenden Ausschreibungsbedingungen).

Darüber hinaus erwartet die BVVG:
  • Angaben zur Standortkonzeption mit Anzahl und Lage der geplanten Standorte und Nebenanlagen (Wege- und Leitungsnetz) inkl. aussagekräftigem Kartenmaterial,
    Angaben zum geplanten Anlagentyp mit Nennleistung, Nabenhöhe, Rotordurchmesser und voraussichtlicher Jahresenergieleistung,
    konkrete Angaben zur erwarteten Flächeninanspruchnahme (Standort-, Abstandsflächen, sonstige Flächen) sowohl insgesamt für die geplante(n) betroffene(n) Windenergieanlage(n), für die ausschreibungsgegenständliche Flächen in Anspruch genommen werden sollen, als auch nur für die ausschreibungsgegenständlichen Flächen und
  • Angaben zum voruassichtlichen Inbetriebnahmezeitpunkt.

Die gegebenenfalls notwendige Pächter-/Bewirtschafterentschädigung ist in dem Betrag noch nicht enthalten und ist vom Optionsnehmer mit dem Pächter/Bewirtschafter direkt zu verhandeln. Es ist zudem Aufgabe des Options- und Gestattungsnehmers, eine einvernehmliche Regelung mit den Flächennutzern herbeizuführen.


Haftungsausschluss und Kosten

Eine Gewähr für die rechtliche und tatsächliche Eignung der Flächen zur Windenergienutzung sowie für die Größe der betroffenen Flächenanteile wird nicht übernommen. Alle Anträge zur Schaffung der genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung der Windenergieanlage(n) sind vom Interessenten selbst zu stellen.

Kosten und Gebühren für sämtliche Verträge, Genehmigungen, erforderliche Eintragungen ins Grundbuch/Baulastenverzeichnis und ggf. Vermessungskosten trägt der (Options- und) Gestattungsnehmer.


Weitere Informationen

Grundbuchstand:

Die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH ist für alle Flurstücke als Eigentümerin eingetragen.

Zweite Abteilung:
Gemarkung Straguth, Flur 10, Flurstück 100/84 (GBBl. 378)
lfd. Nr. 3 - Beschränkte persönliche Dienstbarkeit ( Rohwasserleitungsrecht Wasserwerk Lindau-Wasserfassung Dobritz (DN 900 St) einschließlich Sonder- und Nebenanlagen (Steuerkabel) innerhalb eines Schutzstreifens ) gemäß §§ 9 GBBerG, 1, 4 SachenR-DV für Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH ( TWM) , Magdeburg.

Dritte Abteilung - keine Eintragungen

Lage

Die Gemarkungen Lindau und Straguth sind Ortsteile der Stadt Zerbst/Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Flurstücke befinden sich nördlich der Ortslage Straguth und östlich der Kreisstraße 1250. Eine detaillierte Ansicht der Lage des Objekts entnehmen Sie bitte den bereitgestellten Karten.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Kathrin Pötsch
  • Firma
    BVVG - Landesniederlassung Sachsen-Anhalt
  • Adresse
    Universitätsplatz 12
    39104 Magdeburg
  • Tel. Durchwahl

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