Kranichborn/Sömmerda II

Thüringen, Sömmerda

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    SD68-2800-029320
  • Bundesland
    Thüringen
  • Kreis
    Sömmerda
  • Gemeinde
    Sömmerda, Stadt
  • Gemarkung
    Sömmerda
  • Objektart
    Erneuerbare Energien
  • Größe
    109.788 m²
  • Orientierungswert
    nach Gebot

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Angeboten wird der Abschluss eines Optionsvertrages mit eingeschlossenem Gestattungsvertrag zur Errichtung von Windkraftanlagen für ca. 10,9788 ha BVVG Flächen in der Nähe von Sömmerda. Die Flächen liegen nicht in einem Windvorranggebiet es sind aber so genannte "Weissflächen". Bitte beachten sie die Informationen unter dem Menüpunkt "Mehr" und unsere Ausschreibungsbedingungen.

Erweiterte Objektbeschreibung
Die Flächen liegen zum Teil arrondiert zu einander und sind landwirtschaftlich genutzt. Für einen Teil der Flächen ( Gemarkung Sömmerda ) wird im Moment die Neuverpachtung ( für ca. 4-6 Jahre) ausgeschrieben. Die übrigen Flächen sind bis zum 30.09.2024 verpachtet. Die Flächen werden in Schlageinheit mit anderen Grundstücken genutzt.



Erschließungssituation
Die Grundstücke sind landwirtschaftlich erschlossen, eine Zuwegung zu jeden einzelnen Flurstück kann nicht garantiert werden. In wieweit Ableitemöglichkeiten ( Einspeisepunkt) für erzeugte Elektroenergie vorhanden sind ist nicht bekannt, hier muss der Bieter selbst Erkundigungen einholen.

Planungsstand
Die Flächen sind als Flächen für die Land- und Forstwirtschaft im Flächennutzungsplan festgeschrieben. Eine Beplanung als Windvorranggebiet ist nach den Auskünften die uns vorliegen nicht gegeben aber auch nicht ausgeschlossen. Über die Möglichkeiten der Nutzung muss der Bieter sich selbst kümmern. Die BVVG übernimmt keine Gewähr für eine zukünftige Nutzung zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf den Flächen.

Ausschreibungsgegenstand

Angeboten wird der Abschluss eines Options- und Gestattungsvertrages für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen. Die Option ist befristet auf 36 Monate; die Verlängerung der Option ist um ein Jahr möglich, sofern gestellte Genehmigungsanträge dann noch nicht beschieden sind bzw. der Zuschlag durch die Bundesnetzagentur im Rahmen der EEG-Ausschreibung noch nicht erteilt wurde.


Optionsentgelt

Die BVVG erwartet ein Optionsentgelt in Höhe von 3850,00 EUR pro Jahr. Es ist unabhängig davon fällig, ob die Option wahrgenommen wird oder nicht. Gleiches gilt, wenn der Bau und die Errichtung der Windenergieanlage(n) gleich aus welchen Gründen auf den ausschreibungsgegenständlichen Flächen nicht möglich oder zulässig sein sollten.
Eine Rückzahlung des Optionsentgeltes erfolgt nicht, auch nicht für den Fall, dass der Optionsnehmer nicht von seinem Optionsrecht Gebrauch macht. Es erfolgt keine Anrechnung des geleisteten Optionsentgeltes auf die nach dem Gestattungsvertrag später zu zahlenden Mindestentschädigungen.


Mindestentschädigung

Die BVVG erwartet:
  • ein Gebot eines auf die Vertragslaufzeit von 25 Jahren kapitalisierten Mindestentschädigungsbetrages (einmaliger Mindestablösebetrag) in EUR für die ausschreibungsgegenständlichen Flächen insgesamt.
    Die Höhe des einmaligen Mindestentschädigungsbetrages ist abhängig von Art, Leistung, Umfang und Größe der Anlagen. Dem Mindestentschädigungsbetrag ist ein gleichbleibender Vergütungssatz von 4,73 Cent/kWh über die gesamte Laufzeit von 25 Jahren zugrunde zu legen. Sollte die Förderung der zu errichtenden Windenergieanlage(n) nach dem so genannten EEG-Ausschreibungsmodell bestimmt werden, wird der gebotene Mindestentschädigungsbetrag an die konkrete finanzielle Förderung angepasst (siehe hierzu Regelungen des Mustervertrages, den Sie bei Bedarf anfordern können).
  • die Angabe eines Entschädigungszinssatzes in % als Umsatzanteil für den Flächeneigentümer am jährlichen Gesamterlös aus der Einspeisung des erzeugten Stromes und
  • die Angabe eines Kapitalisierungszinssatzes.

Der Mindestentschädigungsbetrag ist mit Ziehen der Option auch dann in voller Höhe zu zahlen, wenn das genehmigte Vorhaben hinter den Planungen (mit jeglichen Parametern) zurückbleiben sollte.

Des Weiteren unterliegt der Mindestentschädigungsbetrag einer Nachbewertung (Näheres dazu finden Sie in anhängenden Ausschreibungsbedingungen).

Darüber hinaus erwartet die BVVG:
  • Angaben zur Standortkonzeption mit Anzahl und Lage der geplanten Standorte und Nebenanlagen (Wege- und Leitungsnetz) inkl. aussagekräftigem Kartenmaterial,
    Angaben zum geplanten Anlagentyp mit Nennleistung, Nabenhöhe, Rotordurchmesser und voraussichtlicher Jahresenergieleistung,
    konkrete Angaben zur erwarteten Flächeninanspruchnahme (Standort-, Abstandsflächen, sonstige Flächen) sowohl insgesamt für die geplante(n) betroffene(n) Windenergieanlage(n), für die ausschreibungsgegenständliche Flächen in Anspruch genommen werden sollen, als auch nur für die ausschreibungsgegenständlichen Flächen und
  • Angaben zum voraussichtlichen Inbetriebnahmezeitpunkt.

Die gegebenenfalls notwendige Pächter-/Bewirtschafterentschädigung ist in dem Betrag noch nicht enthalten und ist vom Optionsnehmer mit dem Pächter/Bewirtschafter direkt zu verhandeln. Es ist zudem Aufgabe des Options- und Gestattungsnehmers, eine einvernehmliche Regelung mit den Flächennutzern herbeizuführen.

Lage

Die Flächen liegen westlich der Gemeinde Kranichborn und südlich der Stadt Sömmerda im Mittelthüringer Raum. Die Landeshauptstadt Erfuhrt liegt ca.15 km südwestlich der Angebotsflächen.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Herr Udo Baran
  • Firma
    BVVG - Landesniederlassung Sachsen/Thüringen
  • Adresse
    Cottaer Straße 2 - 4
    01159 Dresden
  • Tel. Durchwahl

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BVVG – Ausschreibungsbüro, Postschließfach 55 01 34, 10371 Berlin

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