Mögliches Windgebiet am Lerchenberg in Herda

Thüringen, Wartburgkreis

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    TE63-2800-056015
  • Bundesland
    Thüringen
  • Kreis
    Wartburgkreis
  • Gemeinde
    Werra-Suhl-Tal, Stadt
  • Gemarkung
    Herda
  • Objektart
    Erneuerbare Energien
  • Größe
    67,944 ha
  • Orientierungswert
    nach Gebot

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Angeboten wird der Abschluss eines Optionsvertrages mit einliegendem Gestattungsvertrag zur Errichtung von Windenergieanlagen auf ca.67 ha landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Nähe von Berka/Werra. Die kompakt zusammen liegenden Flurstücke liegen auf dem Lerchenberg nordöstlich des Ortsteils Herda. Die Flächen sind nicht Bestandteil eines Windvorranggebietes, werden aber in der so genannten "Döpelstudie" erwähnt und sind somit möglicherweise zukünftig für die Erzeugung erneuerbarer Energien geeignet. Weitere Informationen unter dem Punkt "mehr".

Erweiterte Objektbeschreibung
Die angebotenen Flächen sind größtenteils landwirtschaftlich verpachtet, die Laufzeit der 6 Pachtverträge geht von 2021 bis 2025. Das Los liegt im oberen Teil des Lerchenberges und umfasst auch Unlandflächen und Feldgehölze.



Erschließungssituation
Die Flächen sind landwirtschaftlich erschlossen, eine Zuwegung zum gesamten Feldblock ist gewährleistet, eine Zuwegung zu jedem Flurstück kann nicht garantiert werden.


Planungsstand
Die Flächen sind als Flächen der Land- und Forstwirtschaft überplant. In wieweit eine Überplanung für erneuerbare Energien vorgesehen ist, ist nicht bekannt. Hierzu müssen die Bieter selbst Erkundigungen einholen.


Ausschreibungsgegenstand

Angeboten wird der Abschluss eines Options- und Gestattungsvertrages für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen. Die Option ist befristet auf 36 Monate; die Verlängerung der Option ist um ein Jahr möglich, sofern gestellte Genehmigungsanträge dann noch nicht beschieden sind bzw. der Zuschlag durch die Bundesnetzagentur im Rahmen der EEG-Ausschreibung noch nicht erteilt wurde.


Optionsentgelt

Die BVVG erwartet ein Optionsentgelt in Höhe von 23.800,00 EUR pro Jahr. Es ist unabhängig davon fällig, ob die Option wahrgenommen wird oder nicht. Gleiches gilt, wenn der Bau und die Errichtung der Windenergieanlage(n) gleich aus welchen Gründen auf den ausschreibungsgegenständlichen Flächen nicht möglich oder zulässig sein sollten.
Eine Rückzahlung des Optionsentgeltes erfolgt nicht, auch nicht für den Fall, dass der Optionsnehmer nicht von seinem Optionsrecht Gebrauch macht. Es erfolgt keine Anrechnung des geleisteten Optionsentgeltes auf die nach dem Gestattungsvertrag später zu zahlenden Mindestentschädigungen.


Mindestentschädigung

Die BVVG erwartet:
  • ein Gebot eines auf die Vertragslaufzeit von 25 Jahren kapitalisierten Mindestentschädigungsbetrages (einmaliger Mindestablösebetrag) in EUR für die ausschreibungsgegenständlichen Flächen insgesamt.
    Die Höhe des einmaligen Mindestentschädigungsbetrages ist abhängig von Art, Leistung, Umfang und Größe der Anlagen. Dem Mindestentschädigungsbetrag ist ein gleichbleibender Vergütungssatz von 7,2 Cent/kWh über die gesamte Laufzeit von 25 Jahren zugrunde zu legen. Sollte die Förderung der zu errichtenden Windenergieanlage(n) nach dem so genannten EEG-Ausschreibungsmodell bestimmt werden, wird der gebotene Mindestentschädigungsbetrag an die konkrete finanzielle Förderung angepasst (siehe hierzu Regelungen des Mustervertrages, den Sie bei Bedarf anfordern können).
  • die Angabe eines Entschädigungszinssatzes in % als Umsatzanteil für den Flächeneigentümer am jährlichen Gesamterlös aus der Einspeisung des erzeugten Stromes und
  • die Angabe eines Kapitalisierungszinssatzes.

Der Mindestentschädigungsbetrag ist mit Ziehen der Option auch dann in voller Höhe zu zahlen, wenn das genehmigte Vorhaben hinter den Planungen (mit jeglichen Parametern) zurückbleiben sollte.

Des Weiteren unterliegt der Mindestentschädigungsbetrag einer Nachbewertung (Näheres dazu finden Sie in anhängenden Ausschreibungsbedingungen).

Darüber hinaus erwartet die BVVG:
  • Angaben zur Standortkonzeption mit Anzahl und Lage der geplanten Standorte und Nebenanlagen (Wege- und Leitungsnetz) inkl. aussagekräftigem Kartenmaterial,
    Angaben zum geplanten Anlagentyp mit Nennleistung, Nabenhöhe, Rotordurchmesser und voraussichtlicher Jahresenergieleistung,
    konkrete Angaben zur erwarteten Flächeninanspruchnahme (Standort-, Abstandsflächen, sonstige Flächen) sowohl insgesamt für die geplante(n) betroffene(n) Windenergieanlage(n), für die ausschreibungsgegenständliche Flächen in Anspruch genommen werden sollen, als auch nur für die ausschreibungsgegenständlichen Flächen und
  • Angaben zum voraussichtlichen Inbetriebnahmezeitpunkt.

Die gegebenenfalls notwendige Pächter-/Bewirtschafterentschädigung ist in dem Betrag noch nicht enthalten und ist vom Optionsnehmer mit dem Pächter/Bewirtschafter direkt zu verhandeln. Es ist zudem Aufgabe des Options- und Gestattungsnehmers, eine einvernehmliche Regelung mit den Flächennutzern herbeizuführen.





Lage

Herda ist ein Ortsteil der Stadt Berka/Werra und liegt südlich der Autobahn A 4 zwischen Eisenach und Bad Hersfeld. Die Flächen liegen im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet im südwestlichen Teil des Wartburgkreises. Die Autobahnabfahrt Gerstungen ist nur wenige Kilometer entfernt.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Herr Udo Baran
  • Firma
    BVVG - Landesniederlassung Sachsen/Thüringen
  • Adresse
    Cottaer Straße 2 - 4
    01159 Dresden
  • Tel. Durchwahl

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BVVG – Ausschreibungsbüro, Postschließfach 55 01 34, 10371 Berlin

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