Windpotenzialflächen im Bördekreis – zwischen Ochtmersleben und Wellen

Sachsen-Anhalt, Börde

Windpotenzialflächen im Bördekreis - zwischen Ochtmersleben und Wellen - Übersicht zur Lage

Übersicht zur Lage

Windpotenzialflächen im Bördekreis - zwischen Ochtmersleben und Wellen - B-Plan

B-Plan "Windpark Ochtmersleben"

Windpotenzialflächen im Bördekreis - zwischen Ochtmersleben und Wellen - Ausschreibungsobjekt

Ausschreibungsobjekt

Objektdaten

  • Objekt-Nr.
    AM83-2800-015815
  • Bundesland
    Sachsen-Anhalt
  • Kreis
    Börde
  • Gemeinde
    Hohe Börde
    Wanzleben-Börde, Stadt
  • Gemarkung
    Ochtmersleben
    Groß Rodensleben
    Wellen
  • Objektart
    Erneuerbare Energien
  • Größe
    21,4527 ha
  • Orientierungswert
    nach Gebot

Abgabe des Gebotes

Objekt­beschreibung

Die ausgeschriebenen Flächen liegen in den Gemarkungen Ochtmersleben, Wellen (Hohe Börde) und Groß Rodensleben und könnten sich zur Neuerrichtung von Windenergieanlagen bzw. zum Repowering eignen. Angeboten wird der Abschluss eines Options- und Gestattungsvertrages für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen.


Erweiterte Objektbeschreibung

Das Flächenlos umfasst 7 Flurstücke mit insgesamt 21,4527 ha. Die einzelnen Flurstücke können Sie der Flurstücksliste entnehmen. Diese kann als PDF-Datei im Exposé eingesehen und gedruckt werden. Derzeit erfolgt eine landwirtschaftliche Nutzung. Alle Flächen sind Bestandteil von Pachtverträgen, welche 2025 enden.

Im Gebiet befinden sich bereits Windenergieanlagen.

Planungsstand

Entsprechend der Stellungnahme der Gemeinde ist das Flurstück 43/31, Flur 4 der Gemarkung Ochtmersleben im rechtskräftigen B-Plan als Sondergebiet Wind "Windpark Ochtmersleben" ausgewiesen. Die übrigen Flurstücke sind im rechtskräftigen Flächennutzungsplan als Flächen für die Landwirtschaft ausgewiesen.


Ausschreibungsgegenstand

Angeboten wird der Abschluss eines Options- und Gestattungsvertrages für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen. Die Option ist befristet auf 36 Monate; die Verlängerung der Option ist um ein Jahr möglich, sofern gestellte Genehmigungsanträge dann noch nicht beschieden sind bzw. der Zuschlag durch die Bundesnetzagentur im Rahmen der EEG-Ausschreibung noch nicht erteilt wurde.


Optionsentgelt

Die BVVG erwartet ein Optionsentgelt in Höhe von 15.017,00 EUR pro Jahr. Es ist unabhängig davon fällig, ob die Option wahrgenommen wird oder nicht. Gleiches gilt, wenn der Bau und die Errichtung der Windenergieanlage(n) gleich aus welchen Gründen auf den ausschreibungsgegenständlichen Flächen nicht möglich oder zulässig sein sollten.

Eine Rückzahlung des Optionsentgeltes erfolgt nicht, auch nicht für den Fall, dass der Optionsnehmer nicht von seinem Optionsrecht Gebrauch macht. Es erfolgt keine Anrechnung des geleisteten Optionsentgeltes auf die nach dem Gestattungsvertrag später zu zahlenden Mindestentschädigungen.


Mindestentschädigung

Die BVVG erwartet:

  • ein Gebot eines auf die Vertragslaufzeit von 25 Jahren kapitalisierten Mindestentschädigungsbetrages (einmaliger Mindestablösebetrag) in EUR für die ausschreibungsgegenständlichen Flächen insgesamt.
    Die Höhe des einmaligen Mindestentschädigungsbetrages ist abhängig von Art, Leistung, Umfang und Größe der Anlagen. Dem Mindestentschädigungsbetrag ist ein gleichbleibender Vergütungssatz von 6,25 Cent/kWh über die gesamte Laufzeit von 25 Jahren zugrunde zu legen. Sollte die Förderung der zu errichtenden Windenergieanlage(n) nach dem so genannten EEG-Ausschreibungsmodell bestimmt werden, wird der gebotene Mindestentschädigungsbetrag an die konkrete finanzielle Förderung angepasst (siehe hierzu Regelungen des Mustervertrages, den Sie bei Bedarf anfordern können).
  • die Angabe eines Entschädigungszinssatzes in % als Umsatzanteil für den Flächeneigentümer am jährlichen Gesamterlös aus der Einspeisung des erzeugten Stromes und
  • die Angabe eines Kapitalisierungszinssatzes.

Der Mindestentschädigungsbetrag ist mit Ziehen der Option auch dann in voller Höhe zu zahlen, wenn das genehmigte Vorhaben hinter den Planungen (mit jeglichen Parametern) zurückbleiben sollte.

Des Weiteren unterliegt der Mindestentschädigungsbetrag einer Nachbewertung (Näheres dazu finden Sie in anhängenden Ausschreibungsbedingungen).

Darüber hinaus erwartet die BVVG:

  • Angaben zur Standortkonzeption mit Anzahl und Lage der geplanten Standorte und Nebenanlagen (Wege- und Leitungsnetz) inkl. aussagekräftigem Kartenmaterial,
    Angaben zum geplanten Anlagentyp mit Nennleistung, Nabenhöhe, Rotordurchmesser und voraussichtlicher Jahresenergieleistung,
    konkrete Angaben zur erwarteten Flächeninanspruchnahme (Standort-, Abstandsflächen, sonstige Flächen) sowohl insgesamt für die geplante(n) betroffene(n) Windenergieanlage(n), für die ausschreibungsgegenständliche Flächen in Anspruch genommen werden sollen, als auch nur für die ausschreibungsgegenständlichen Flächen und
  • Angaben zum voruassichtlichen Inbetriebnahmezeitpunkt.

Die gegebenenfalls notwendige Pächter-/Bewirtschafterentschädigung ist in dem Betrag noch nicht enthalten und ist vom Optionsnehmer mit dem Pächter/Bewirtschafter direkt zu verhandeln. Es ist zudem Aufgabe des Options- und Gestattungsnehmers, eine einvernehmliche Regelung mit den Flächennutzern herbeizuführen.


Haftungsausschluss und Kosten

Eine Gewähr für die rechtliche und tatsächliche Eignung der Flächen zur Windenergienutzung sowie für die Größe der betroffenen Flächenanteile wird nicht übernommen. Alle Anträge zur Schaffung der genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung der Windenergieanlage(n) sind vom Interessenten selbst zu stellen.

Kosten und Gebühren für sämtliche Verträge, Genehmigungen, erforderliche Eintragungen ins Grundbuch/Baulastenverzeichnis und ggf. Vermessungskosten trägt der (Options- und) Gestattungsnehmer.

Weitere Informationen

Für das Flurstück 18/1, Flur 5 der Gemarkung Ochtmersleben ist im Grundbuch, Abteilung II, eine beschränkte Dienstbarkeit und eine Vormerkung (Kabelrecht) für die Windpark Ochtmersleben OHG eingetragen.

Für das Flurstück 120/3, Flur 7 der Gemarkung Groß Rodensleben ist im Grundbuch, Abteilung II, eine beschränkte Dienstbarkeit (Freileitungsrecht 20-kV-Leitung mit Maststandort) für die E.ON Avacon AG Helmstedt eingetragen.

Für folgende Flurstücke liegen bereits Baulasten vor, wofür nähere Informationen bei Bedarf abgefordert werden können:

Gemarkung Flur Flurstück

Wellen 1 1

Wellen 1 9/2

Die folgenden Flurstücke sind Bestandteil des Bodenordnungsverfahren Eichenbarleben-Olbe (AZ: BK 0013):

Gemarkung Flur Flurstück

Ochtmersleben 4 43/31

Ochtmersleben 5 18/1

Wellen 1 1

Wellen 1 3/7

Wellen 1 9/2

Lage

Ochtmersleben und Wellen sind Ortsteile der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Groß Rodensleben ist ein Ortsteil der Stadt Wanzleben-Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Die Ortschaften liegen ca. 25 km westlich von Magdeburg und ca. 30 km östlich von Helmstedt, unweit der A2. Die ausgeschriebenen Flächen liegen zwischen den Ortschaften Groß Rodensleben, Hemsdorf, Ochtmersleben, Wellen und Klein Rodensleben.

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Die dargestellte Position ist nur eine ungefähre Angabe der Lage.

Kontaktdaten

  • Name
    Frau Gundula Klose
  • Firma
    BVVG - Landesniederlassung Sachsen-Anhalt
  • Adresse
    Universitätsplatz 12
    39104 Magdeburg
  • Tel. Durchwahl

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