Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH in Sachsen-Anhalt (ST) hat im Jahr 2010 rund 2.450 Hektar landwirtschaftliche Fläche veräußert, davon mehr als 90 Prozent an ortsansässige Landwirtschaftsbetriebe. „Damit werden Behauptungen widerlegt, dass die BVVG in nennenswertem Umfang an sogenannte Kapitalanleger verkaufe“, betonten die Leiter der Niederlassungen Magdeburg und Halle, Hans-Egbert von Arnim und Arnfried Knüpfer, auf der Landespressekonferenz in Magdeburg. Im Jahr 2010 wurden 3.600 Hektar öffentlich ausgeschriebene Fläche vertraglich gebunden, darunter 72 Prozent über Pachtverträge. Die Ausschreibungslose waren im Schnitt 10 Hektar groß.

Die Ausschreibung ist nach den von Bundes- und Landespolitik verabschiedeten Privatisierungsgrundsätzen 2010 (PG 2010) das Regelverfahren bei der Privatisierung landwirtschaftlicher Flächen zum Verkehrswert. Die Gebote kommen ganz überwiegend von ortsansässigen Landwirten, die damit die Preise bestimmen. Die in Ausschreibungen ermittelten Marktdaten bilden zusammen mit ähnlich zustande gekommenen Preisen zwischen Dritten die Grundlage für die Preisermittlung beim direkten Verkauf von Acker- und Grünland an Pächter. Die Niederlassungsleiter bekräftigten, dass nach EU-Recht die BVVG als „öffentliche Hand“ unzulässige Subventionen nicht ausreichen darf.

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Pressemitteilung

18. Februar 2011