In 2011 Konzentration auf Umsetzung des 2. Flächenerwerbsänderungsgesetzes und der Privatisierungsgrundsätze 2010 / Vorwürfe der Preistreiberei unbegründet

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH in Mecklenburg-Vorpommern hat im Jahr 2010 rund 9.800 Hektar landwirtschaftliche Fläche veräußert, davon 90 Prozent an ortsansässige Landwirtschaftsbetriebe. „Damit werden Behauptungen widerlegt, dass die BVVG in nennenswertem Umfang an sogenannte Kapitalanleger verkaufe“, betonten die Leiter der Niederlassungen Neubrandenburg und Schwerin, Dr. Rosemarie Hildebrandt und Johann Jakob Nagel, auf der Landespressekonferenz. Im Jahr 2010 wurden rund 6.900 Hektar öffentlich ausgeschriebene Fläche vertraglich gebunden, darunter 55 Prozent über Pachtverträge. Die Ausschreibungslose waren im Schnitt 13,6 Hektar groß.

Die BVVG hält sich strikt an die von Bundes- und Landespolitik verabschiedeten Privatisierungsgrundsätze 2010. Diese legen die Ausschreibung als Regelverfahren bei der Privatisierung landwirtschaftlicher Flächen zum Verkehrswert fest. Die Gebote kommen ganz überwiegend von ortsansässigen Landwirten, die damit die Preise bestimmen. Die in Ausschreibungen ermittelten Marktdaten bilden zusammen mit ähnlich zustande gekommenen Preisen zwischen Dritten die Grundlage für die Preisermittlung beim direkten Verkauf von Acker- und Grünland an Pächter. Die Niederlassungsleiter bekräftigten, dass nach EU-Recht die BVVG als „öffentliche Hand“ unzulässige Subventionen nicht ausreichen darf.

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Pressemitteilung

24. Februar 2011