Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH im Freistaat Sachsen (SN) hat im Jahr 2010 rund 2.080 Hektar landwirtschaftliche Fläche veräußert, davon 96 Prozent an ortsansässige Landwirtschaftsbetriebe. „Damit werden Behauptungen widerlegt, dass die BVVG den „Ausverkauf“ von Ackerland an Investoren fördere“, betont Niederlassungsleiter Erhard Hahn auf der Landespressekonferenz in Leipzig. Von den 1.160 Hektar im Jahr 2010 öffentlich ausgeschriebenen landwirtschaftlichen Flächen wurden bislang 892 Hektar vertraglich gebunden, davon wiederum aufgrund der hohen Pachtgebote rund 60 Prozent verpachtet. Die Ausschreibungslose waren im Schnitt 7,9 Hektar groß.

Die BVVG hält sich strikt an die von Bundes- und Landespolitik verabschiedeten Privatisierungsgrundsätze 2010. Diese legen die Ausschreibung als Regelverfahren bei der Privatisierung landwirtschaftlicher Flächen zum Verkehrswert fest. Die in Ausschreibungen ermittelten Marktdaten bilden zusammen mit ähnlich zustande gekommenen Preisen zwischen Dritten die Grundlage für die Preisermittlung beim direkten Verkauf von Acker- und Grünland an Pächter. Hahn bekräftigte, dass nach EU-Recht die BVVG als „öffentliche Hand“ unzulässige Subventionen nicht ausreichen darf.

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Pressemitteilung

4. Februar 2011