Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH im Land Brandenburg hat im Jahr 2010 rund 9.500 Hektar landwirtschaftliche Fläche veräußert, davon 93 Prozent an ortsansässige Landwirtschaftsbetriebe. „Damit werden Behauptungen widerlegt, dass die BVVG in nennenswertem Umfang an sogenannte Kapitalanleger verkaufe“, betonten die Leiter der Niederlassungen Brandenburg/Berlin und Cottbus, Barbara Halsinger und Michael Münzel auf der Landespressekonferenz in Berlin. Im Jahr 2010 wurden 7.700 Hektar öffentlich ausgeschriebene Fläche vertraglich gebunden, darunter 4.900 Hektar über Pachtverträge. Die Ausschreibungslose waren im Schnitt 13,1 Hektar groß.

Die BVVG hält sich strikt an die von Landes- und Bundespolitik verabschiedeten Privatisierungsgrundsätze 2010. Diese legen die Ausschreibung als Regelverfahren bei der Privatisierung landwirtschaftlicher Flächen zum Verkehrswert fest. Die Gebote kommen ganz überwiegend von ortsansässigen Landwirten, die damit die Preise bestimmen. Die in Ausschreibungen ermittelten Marktdaten bilden zusammen mit ähnlich zustande gekommenen Preisen zwischen Dritten die Grundlage für die Preisermittlung beim direkten Verkauf von Acker- und Grünland an Pächter. Die Niederlassungsleiter bekräftigten, dass nach EU-Recht die BVVG als „öffentliche Hand“ unzulässige Subventionen nicht ausreichen darf.

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Pressemitteilung

16. Februar 2011